
So etwas ist natürlich ein gefundenes Fressen für Angreifer – eine extrem beliebte App, die ausschließlich (außer in den Launch-Ländern) via Sideload zu installieren ist? Jackpot. Deshalb warnen die Sicherheitsexperten von proofpoint derzeit vor der Backdoor-Software DroidJack, die Angreifer in Pokemon Go untergebracht haben. Statt „gonna catch em all“ catcht unter Umständen ein Angreifer euer Smartphone. Auffallen wird die verseuchte Version von Pokemon Go wahrscheinlich erst einmal durch ihre Rechte-Abfrage, die doch bedeutend höher ist als bei der normalen Version (beispielsweise Audio aufzeichnen, Texte editieren, Video aufzeichnen, Kontakte editieren, Lesezeichen auslesen – eben das volle Programm). Etwas Entwarnung? Die von proofpoint beschriebene Variante wurde noch nicht in Freiheit entdeckt.
Lange Rede, kurzer Sinn: Sideload ist eine extrem feine Sache, kann in seltenen Fällen – wie eben bei Pokemon Go – zum Problem werden. In diesem Sinne: Augen aufhalten und entweder die Pokemon Go-APK aus einer vertrauenswürdigen Quelle beziehen, die Rechte checken – oder einfach warten, auch wenn es schwerfällt.