PokeDetector: Behalte das Smartphone in der Tasche und werde trotzdem über nahe Pokémon informiert

PokeDetector_IconWer Pokémon GO spielt, der hat sein Smartphone so gut wie zu jeder Zeit in der Hand. Dabei ist es egal, ob richtig herum, um einen dauerhaften Blick auf die Karte zu haben oder aber mit der Oberseite nach unten geneigt, damit man den Stromsparmodus ausnutzen kann, um noch mehr aus seinem Akku beim Spielen zu holen. Denn: Spawnt mit Mal ein Pokémon in der Nähe, dann vibriert das Gerät und der Spieler ist sofort alarmiert. Mit PokeDetector kann das Smartphone in der Hosentasche verweilen, denn die App alarmiert via Ton und Vibration, wann es sich lohnt, sein Spiel wieder zu starten. Das spart Akku und Nerven und ist vor allem deutlich komfortabler.

PokeDetector ist kostenlos über den Play Store zu bekommen. Interessant hierbei ist, dass es auch eine angepasste Umsetzung für Android Wear-Gerätschaften gibt, die Benachrichtigungen auf eben jene verbundenen Wearables schickt.

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Ist die App gestartet und der entsprechende Dienst aktiviert, kann alles minimiert und das Handy in der Tasche verstaut werden. Das Risiko, dass mögliche Diebe euch um euer Smartphone beim Spielen erleichtern, sinkt so wenigstens um ein kleines Maß. Ist ein Pokémon in der näheren Umgebung gespawnt, so informiert die App durch ein Ton- und Vibrationssignal darüber und zeigt daraufhin auch an, welches Pokémon es hierbei trifft und wo sich dieses genau befindet. Dafür wird die Karte von Google Maps herangezogen und entsprechende Pokémon-Symbole eingeblendet.

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Der Spieler startet nun seine GO-App und kann sich direkt auf die Jagd begeben. Der Akku wird hierbei entsprechend entlastet, da für das Aufspüren kein daueraktives Display mehr Leuchten muss. Außerdem dürfte der Batterieverbrauch der Notification-App an sich schon auffallend geringer ausfallen. Für einen entsprechenden Test fehlte mir bisher die Zeit, PokeDetector ausführlich zu prüfen.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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21 Kommentare

  1. Ulf Blanke says:

    Gibt es sowas auch für iOS?

  2. Also bei meinem Stromsparmodus ist die App danach im Eimer. Wenn die Anzeige wieder da ist, kann ich weder zoomen, die Karte drehen geschweige denn irgendeine Funktion aktivieren oder Viecher fange. Dann darf ich erstmal die App neu starten. Insofern wäre das hier schon eine Alternative. Fragt sich nur, wie nah das am Cheaten ist aber immerhin scheint das ja nur den Nahbereich zu betreffen, den auch die Go App anzeigt und nicht den halben Stadtteil wie bei anderen neuen Diensten.

  3. General Failure says:

    Vermutlich entgegen der TOS und damit aus Sicht von Niantic illegal. Während bei Ingress permanent aus geringem Anlaß Spieler gebannt werden herrscht bei Pokemon noch Narrenfreiheit. Ich bin schon gespannt auf das Geheule wenn Niantic hier auch loslegt und die TOS durchsetzt.

  4. Notification Center says:

    Hallo,

    was ist das für ein Notification Center?
    Das sieht gut aus. Kann man das nachinstallieren?

  5. Christian Rösler says:

    An und für sich eine super Idee, gerade die Android wear Integration fehlt mit ein Pokémon GO bisher. Denke aber auch das es sich irgendwo bei „Pokevision“ oder ähnlichen Diensten bedient und daher gefährlich für den eigenen Account werden könnte. Es ist nur eine Frage der Zeit bis angefangen wird gehen Cheater vorzugehen…

  6. Müsste die Oberfläche von Huawei sein.

  7. @Notification Center
    Das sieht aus wie EMUI vom Huawei. Ich befürchte, das kann man nicht einzeln nachinstallieren.

  8. In der App selber wird ja empfohlen, einen Zweitaccount zu nutzen (wahrscheinlich, weil die Gefahr besteht, daß man gesperrt wird). Recherchiert doch mal nach, was Niantic selber zur Verwendung dieser App sagt (ok oder nicht ok). Dann könnte man als potentieller Nutzer besser abschätzen, ob es sich lohnt den eigenen Account dafür zu benutzen oder unerlaubt einen Zweitaccount zu erstellen.

  9. Ich hoffe auch, dass die App wieder aus dem Store verschwindet. Schade, dass sie hier noch promotet wird. Was macht sie? Sie nutzt das geleakte Protokoll und ist somit ein Dritt-Client, die Server werden pro Spieler, der die App benutzt, doppelt belastet.

    Ein Zweitaccount, der immer an der gleichen Stelle läuft wie ihr. Mensch, da hat es Niantic aber schwer. Geht raus, seht euch um. Dann dauert es halt etwas, bis ihr alle habt. Und?

    Und ja, auch mich nervt der Bug mit dem Radar.

  10. Der größte Nachteil für mich wäre, dass dann die gelaufenen km für das Eier ausbrüten verloren gehen würden. Von daher ist die App für mich direkt uninteressant.

  11. Definiendum says:

    Meiner Meinung nach sollte so etwas direkt in Pokemon Go integriert sein, als Opt-In, inkl. Eierausbrütung. Es scheint ja technisch möglich zu sein wie man an dieser App sieht. Dieser Zwang dass der Bildschirm an sein muss gefällt mir gar nicht.

  12. Ich teile die Meinung von General Failure und sehe derartige Apps als sehr kritisch. Wie Pokevision und einige andere Tools greifen sie auf inoffizielle Schnittstellen zurück, was eindeutig gegen die ToS verstößt. Hinzu kommt der Punkt dass Niantic schon temporär einige Features deaktivieren musste (Fährten) um die Server zu entlasten und nun kommen solche „Tools“ um die Ecke die sie teilweise auch noch mit unzähligen Bot Accounts zusätzlich belasten.

  13. Und das dann mit dem Mi Band verknüpfen….. Hmmmz

  14. Pokevision ist absolut ok und sollte eigentlich von Niantic kommen. Bei Ingress hat man auch die -schlecht funktionierende- Intel um zu wissen wohin am besten!

  15. Man sollte unbedingt einen alternativen Account für die App nutzen, da man sonst mindestens einen Softban riskiert.

  16. Solange die Fährten nicht funktionieren und das „Stromsparen“ von Pokemon Go so lächerlich und voralledem verbugt ist, finde ich drittapps die genau das „nachrüsten“ super.

  17. Sehr gute App. Die liefert genau das, was mir bei der Niantic-App fehlt. Wenn ich deswegen gesperrt werden sollte, sei es drum. Ist ja eh nur ein Zeitvertreib und ohne solche Dritt-Apps macht Pokémon-Fangen sowieso keinen richtigen Spaß. Wer, außer Studenten, Schülern und Arbeitslosen, hat schon die Zeit, den ganzen Tag durch die Gegend zu laufen, um virtuelle Monster zu suchen?

  18. N-Rico: Glaubst du ernsthaft, diese 50.000 Map-Fakeaccounts machen bei 20 Millionen Spielern viel aus?
    Ein paar Millionen neue Spieler in ein paar Stunden belasten die Server wesentlich mehr (wie gestern, als PoGo in China veröffentlicht wurde. Server waren dann sehr instabil, vorallem der PTC (Pokémon Trainer Club)).

  19. Es ist eine Schande für Niantic, dass das so nicht genau so in der Pokemon-App selber integriert ist.

    Es gibt keinen Sinn, im „Stromsparmodus“ in der Hosentasche das Display anzulassen. Jede Fitness-App und jede GPS-Tracker-App funktioniert doch mit ausgeschaltetem Display in der Hosentasche, auch bei ortsbasierten Notifications.

  20. Bin ich froh, dass mein Samsung Galaxy ein AMOLED Display hat! Das hält mit Pokémon Go im Stromspar-Modus viel länger durch, weil „schwarze“ Pixel auf einem AMOLED keinen Strom brauchen.

    Gestern war ich mit einem Freund auf Pokémon-Tour unterwegs. Die arme Sau hat nur ein iPhone 6s, und Apple verbaut ja immer noch LCD und keine modernen AMOLED-Displays. Man konnte regelrecht zusehen, wie schnell sein iPhone-Akku dadurch leer gesaugt wurde.

    Sein iPhone 6s hat schon schlapp gemacht, da war mein altes Samsung Galaxy noch weit über 60 %.

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