Pogoplug stellt zum 15.06.2015 die kostenlosen Accounts ein

Na, erinnert ihr euch noch an die Pogoplug-Geräte? Kleine Heimserver mit optionalem Cloudspeicher? Im Dezember 2012 gab es den großen Abverkauf, für unter 20 Euro konnte man seine Festplatten zu Netzwerk-Laufwerken machen. Um das Ganze von außerhalb des eigenen Netzwerkes nutzen zu können, benötigte man einen Account. Dieser kam in der kostenfreien Variante mit 5 GB Cloudspeicher daher. Doch damit ist nun Schluss.

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Sollte es tatsächlich noch ein paar Menschen geben, die diesen Speicher nutzen, dann sollten diese gut aufpassen: ab dem 15.06.2015 ist dieser kostenlose Speicher Geschichte. Doch die Macher machen ein faires Angebot, Nutzer des Pogoplugs bekommen für ihre Backupzwecke unlimitierten Speicher für knapp 2 Dollar im Monat (wenn man zum Drei-Jahres-Plan greift).

Bedenkt: diese Änderung betrifft nur die Nutzer des Cloudspeichers, die Pogoplug-Geräte als solches können genutzt werden wie immer. Wichtig: Wer das Angebot nicht wahrnehmen möchte, sollte eventuell vorhandene Daten sichern, ab dem 15.06.2015 wird der Zugang nicht mehr möglich sein. In diesem Sinne: Backup machen mit der Pogoplug-Software oder das große Cloud-Paket buchen. (danke Jens!)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. Taugt die pogoplug cloud etwas?

  2. Gibt es etwas vergleichbares wie dieses?

  3. Pogoplug?! Noch nie gehört – und wenn, hätte ich es wohl schon längst gekauft… Klingt wirklich interessant.

    Kennt jemand – oder Caschy – eine alternative um aus einer USB-HDD eine Netzwerk-HDD zu machen? Zugriff von außen wäre natürlich hübsches Feature.

  4. Eine Fritzbox?

  5. @Peter
    Gibt da viele Möglichkeiten, wenn Du aber nicht auf großes basteln stehst (erst Recht wenn Du einen externen Zugriff haben möchtest) würde ich Dir eine der „klassischen“ NAS-Fertiglösungen von Synology oder QNAP empfehlen.

  6. GongGonzo says:

    @Peter: Raspberry Pi und dann über die Netzwerk-Freigabe gehen.
    Suche mal nach „Low Budget NAS mit einem Raspberry Pi“.

    Samba, FTP, DLNA, UPnP, DAAP, Webserver, LDAP, ownCloud, nebenbei noch einen Drucker-Server.

  7. Hatte auch einen gekauft 15,- mit Versand, läuft seitdem mit Debian wie eine Eins! Ausgestattet mit: Dlna Server, Lighttpd, Owncloud, Vpn Server, Pyload, VDr, Streamripper, Samba

    Einfach Genial!

  8. das ding ist einfach nur schlimm… noch nie sowas langsames erlebt. Hab das Ding nach ner Woche zurück geschickt

  9. Pogoplug mit Archlinux läuft richtig gut und zuverlässig. Mehr als Samba hab ich bislang nicht gebraucht.

  10. @Peter – die bisher genannten Lösungen erfordern ja doch ein gewisses Pensum an Einarbeitung. Vergleichbar einfach wäre wohl noch Drobo – ist allerdings auch dezent teurer.

  11. Hi Cashi,
    verstehst Du das so, dass nur die 5GB verloren gehen. der Account für den Zugriff auf meine HomeCloud allerdings weiter möglich ist? Oder benötige ich tatsächlich einen Premium-Plan, um auch auf meine Daten auf meiner Platte über den Pogoplug zugreifen zu können?

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