Poco C40: Einstiegs-Smartphone mit ungewöhnlichem SoC

Das Poco C40 ist ein neues Einstiegs-Smartphone der chinesischen Marke, das auch für den internationalen Markt vorgestellt worden ist. Spannend sind an diesem Gerät zweierlei Aspekte. Zum einen ist ein massiver Akku mit 6.000 mAh und 18-Watt-Aufladung verbaut, der für lange Laufzeiten sorgen sollte. Zum anderen steckt ein eher „ungewöhnliches“ SoC im Inneren: der JLQ JR510.

Dieser Octa-Core-Chip nutzt vier Kerne mit 2 GHz Takt und vier mit 1,5 GHz. Als GPU dient die Mali-G52. Die Leistung kann man voraussichtlich in etwa mit einem Qualcomm Snapdragon 450 vergleichen. Verbaut ist ebenfalls ein LC-Display mit 6,71 Zoll Diagonale und HD+ als Auflösung. Die Frontkamera sitzt in einem Notch und kommt auf 5 Megapixel.

An der Rückseite finden wir nicht nur den Fingerabdruckscanner, sondern auch die Dual-Hauptkamera mit 13 (Weitwinkel) + 2 (Tiefensensor) Megapixeln. Verfügbar sein, wird das Poco C40 in den Farben Schwarz, Gelb und Grün. Es besteht die Wahl zwischen einer Variante mit 3 GByte RAM und 32 GByte Speicherplatz sowie einem Modell mit 4 / 64 GByte. Die Preise sollen je nach Region variieren, mal sehen, ob das Poco C40 da auch Deutschland erreicht.

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6 Kommentare

  1. Dieser exotische Prozessor könnte aufgrund der Chipkrise zum Einsatz kommen.
    Wenn den sonst niemand benutzt, hat man die ganze Produktion für sich.
    Mit einem Snapdragon hat man höchstwahrscheinlich aktuell schon Probleme, die laufenden Produkte zu fertigen.
    Hier ein paar mehr Infos zu JLQ: https://xiaomiui.net/who-is-jlq-20754/

  2. Inzwischen werden überall Chips von irgendwelchen Sub Sub Klitschen in Haushaltsgeräten, Autos und Co. eingebaut und anschließend wundert man sich, warum kein Support nach 6 Monaten mehr möglich ist und keiner die Chips warten kann und es keine BIOS oder sonstigen Updates gibt.

  3. Wieder ein Gerät, welches die Welt nicht braucht. Wäre es wenigstens zu 100% aus alten Smartphones hergestellt worden.

  4. Geplante Obsoleszenz in Perfektion…
    Chipkrise hin oder her. Systeme, die höchstwahrscheinlich nie ein Update sehen werden, sollten auf dem europäischen Markt nicht zugelassen werden dürfen. Reine Ressourcenverschwendung.

    • Xiaomi, Redmi und Poco gehören immer noch zu den Herstellern mit den längsten Updatepfaden im Androidbereich. Mein Redmi Note 3 läuft immer noch auch wenn es nur 5 Jahre Updates vom Hersteller hatte (Nein nicht Androidversionen aber Sicherheitspatches) Auch die Oberfläche wurde aktuell gehalten. Durch die hohe Verbreitung (weltweit) gibt es anschliessend auch noch genug Custom ROMs wenn man mit Lineage oder ASOP basierten Systemen arbeiten will.

      • Die Custom-Rom Ausrede ist egal, da nicht Massenkompatibel und kaum bekannt im Mainstream. Ich bezog mich auf den neuen Chip und Android-Versions Updates, nicht die kosmetischen Sachen, die eine gute Update-Politik suggerieren sollen. 😉

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