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Pocket Casts angeblich wieder vor dem Verkauf

Wird die beliebte Podcast-App Pocket Casts (für Android und iOS zu haben) wieder verkauft? Möglich. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, denen Pocket Casts gehört, verkaufen laut Bericht die Podcast-Plattform, weniger als ein Jahr, nachdem sie zur „Antwort der öffentlich-rechtlichen Medien auf Spotify“ erklärt wurde.

Ein Gremium, das sich aus Vertretern der Eigentümer von Pocket Casts – NPR, New York Public Radio, Chicago Public Media und BBC Studios Americas – zusammensetzt, stimmte im Dezember dem Verkauf der Plattform zu, wie aus dem letzten geprüften Finanzbericht von NPR hervorgeht.

Der CEO von Pocket Casts, John Gibbons, gab keine konkrete Aussage auf Fragen zu diesem Thema. Der Finanzbericht von NPR zeigte wohl, dass Pocket Casts im Geschäftsjahr 2020 des Netzwerks einen Nettoverlust hatte. Der Anteil von NPR an dem Verlust betrug mehr als 800.000 Dollar, so der Bericht.

Unter der Eigentümerschaft der öffentlichen Medien wurde die App kostenlos zum Download angeboten (mit Plus-Abo als In-App-Kauf), nachdem sie zuvor kostenpflichtig war. Bleibt zu hoffen, dass mit der App alles gut abläuft, auch unter neuen Besitzern.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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38 Kommentare

  1. Habe die App lange genutzt, aber mittlerweile nutze ich für podcasts Spotify.

    • Hans Günther says:

      Leider tritt Spotify die Podcast Idee dank ihrer exclusive Podcasts mit Fuessen!

      • Peter Manser says:

        Das, @Hans und dass sie ab diesem Jahr auch beginnen werden mit der Monetarisierung.
        Wenn die Podcaster überhaupt etwas davon haben, dann sieht man ja in der Musikbranche, wieviel dass das ist. Das könnte ziemlich hässlich werden, wenn Spotify zum YouTube für Podcasts werden möchte.

  2. Sehr schade, für mich die mit Abstand beste Podcast-App. Allein der Cloudsync ist genial (aber wohl auch nicht finanzierbar, jetzt wo man das Modell von Einmalzahlung auf Abo umgestellt hat).

    Wäre jedenfalls ein drastischer Rückschritt mit Podcast Addict und Co anzufangen und dann auf jedem Gerät alles wieder neu einrichten und syncen zu müssen. Da ich sehr viele Podcasts höre, auch mit Bezahlung, wäre das schon ein enormer Aufwand für mich.

  3. „Unter der Eigentümerschaft der öffentlichen Medien wurde die App kostenlos zum Download angeboten (mit Plus-Abo als In-App-Kauf), nachdem sie zuvor kostenpflichtig war. Bleibt zu hoffen, dass mit der App alles gut abläuft, auch unter neuen Besitzern.“

    Ehrlich? Wegen mir kann die App samt Eigentümer in der Hölle schmoren!

    Ursprünglich war Pocket Casts das Baby von Shift Jelly, einem australischen Entwicklungsstudio. Die App wurde schnell beliebt und war kostenlos nutzbar, wahlweise konnte man die App durch einen Einmalkauf erwerben. Als die genannten öffentlichen Radiostationen in ein Joint Venture mit Shift Jelly gegangen sind, wurde man allerdings frech und gierig. Die ehemaligen Käufer wurden zu Free-Nutzern degradiert und ein Abomodell eingeführt. Auf Nachfrage bei Shift Jelly hieß es damals nur „danke, dass Du uns mit dem Einmalkauf damals unterstützt hast, das kannst Du nun ja weiter mit einem Abo machen“. Das ist eine absolute Frechheit und wie ein Tritt in den Hintern der bisher treuen Nutzer. Die Entwicklung der Rezensionen auf Google Play zeigt zudem, dass auch die App an sich offenbar auf dem falschen Weg ist.

    Insofern: ja, Expansion und Kohle ist gut. Aber das Produkt muss dafür passen und der Erfolg darf nicht auf dem Rücken der Kunden erzwungen werden. Deshalb hoffe ich, dass Pocket Casts die Quittung von den Kunden für die falschen Entscheidungen der letzten Jahre bekommt. Anders lernen sie es offenbar nicht.

  4. Pocket Casts ist vor allem für Sonos-Nutzer unverzichtbar, weil es die einzige Podcast-App ist, die direkt bei Sonos integriert ist. Ansonsten müsste man mit AirPlay arbeiten (was für Android-Nutzer auch keine Alternative ist).

  5. Overcast und gut ist.

  6. Darf ich mal in die Runde fragen welche Alternativen es gibt die folgende Funktionen bieten:
    Cross Platform (also iOS und Android, Web und co brauche ich nicht)
    Sync aller Einstellungen und wie weit man gehört hat
    Automatismus was geladen und die Playliste soll
    Intelligente Playlisten (nach Länger der Podcasts z.B.)
    Video-Podcast-Support
    Geschwindigkeitsanpassung und intelligentes Entfernen von Pausen
    Split-Screen-Unterstützung auf dem iPad, damit ich es neben dem Navi laufen lassen kann im Auto

    Wäre für einen Tipp dankbar. Habe nämlich noch nichts gefunden… Leider.

  7. Warum sollte man als iOS User überhaupt was anderes als Overcast nutzen?
    Einziger Player der Listen nach Priorität spielen kann!

    • Ich habe keine Listen nach Priorität. Was ich vermisse an Overcast ist die Möglichkeit intelligente Playlisten zu machen zB. alle Audiopodcasts mit einer Länge von 20-25 Minuten. Ist ideal für den Weg zur Arbeit. Pocketcasts kann das.

      • Hab mir durch meinen provozierenden Kommentar eigentlich erhofft, dass mir jemand widerspricht und einen anderen Player nennt der Wiedergabe nach Priorität kann 🙂

        Diese funktioniert ist für mich, neben Siri Shortcuts, essenziell für einen Podcast Player.

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