
Wer das große Paket will, der greift zum Plex Pass. Dort bekommt man viele Funktionen auch vorab, wobei nicht sichergestellt ist, dass diese für immer exklusiv der kostenpflichtigen Variante vorbehalten sind. So beispielsweise bei den nun angekündigten Neuerungen für die Nutzer des Gratis-Angebotes.
Diese Funktion hört auf den Namen Auto Quality, die bisher auf Plex Pass-Abonnenten beschränkt war. Nutzt man sie, passt Plex die Videoqualität automatisch an, abhängig von eurer Verbindung und der Anzahl der anderen Personen, die auf euren Plex-Server zugreifen. Nutzbar im Web, Android, iOS, Android TV und Apple TV. Zu finden in den Einstellungen unter „Qualität automatisch anpassen“.
Die zweite Neuerung ist das Hardware-beschleunigte Streaming. Es handelt sich um eine technische Änderung, die die Vorteile des dedizierten Video-Decoders und der Encoder-Hardware-Unterstützung in eurem Windows-, Mac- oder Linux-PC nutzt. Die Hardwarebeschleunigung unterstützt die Transcodierung, eine Form der Videokonvertierung, die oft erforderlich ist, um die ausgewählten Dateien reibungslos zu streamen.
Das Ergebnis sollte eine schnellere und flüssigere Wiedergabe sein, während die übliche Leistung eures Computers nicht beeinträchtigt wird. Allerdings kann dies sich qualitativ negativ auswirken, seitens Plex spricht man von Block- oder verschwommener Darstellung, speziell bei geringeren Auflösungen. Vorausgesetzt werden moderne Intel-Prozessoren, die Quick Sync unterstützen. Unter Windows und macOS werden zudem einige AMD GPUs und NVIDIA GPUs unterstützt. Diese Funktion ist erst einmal nur für Nutzer des Plex Pass nutzbar.