PlayStation 5: Mark Cerny will das Ray-Tracing offenbar beschleunigen

Der leitende Entwickler der Sony PlayStation 5, Mark Cerny, hat sich ein Patent auf Techniken gesichert, welche Ray-Tracing an der Konsole beschleunigen könnten. Das Ergebnis könnte sein, dass dann eben beim Einsatz von Ray-Tracing Ressourcen frei werden, die stattdessen für höhere Auflösungen oder höhere Bildraten genutzt werden könnten.

Das Patent wurde am 24.02.2022 veröffentlicht und beschreibt ein „System And Method For Accelerated Ray Tracing“. Offenbar soll es darum gehen, kürzere Rays einzusetzen und die Shader zu entlasten. Das Patent vermeint, es könnte eine „signifikante“ Steigerung der Ray-Tracing-Geschwindigkeit erreicht werden.

Sollte euch Ray-Tracing nicht sagen: Im Wesentlichen wird mit der Technologie die Darstellung von Beleuchtung und Schatten in Spielen deutlich realistischer. Denn es können etwa auch Objekte gespiegelt werden, z. B. im Wasser oder auf einer Glasoberfläche, die nicht direkt im Bild zu sehen sind. An der PlayStation 5 nutzen etwa Titel wie „Spider-Man: Miles Morales“ oder auch „Ratchet & Clank: Rift Apart“ Ray-Tracing.

Ray-Tracing verschlingt sehr viel Leistung, was dann auch dazu führt, dass nicht alle Spiele die Funktion nutzen oder es teilweise zu erheblichen Einschränkungen bei der Auflösung kommt. Mal sehen, ob das Patent von Mark Cerny, da in die Praxis umgesetzt wird und die erhofften Auswirkungen hat.

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13 Kommentare

  1. Miles Morales und auch R&C Rift Apart haben ganz gut gezeigt das sich Ray Tracing auch mit höheren Fps umsetzen lässt.
    Für große Open World Games wird das wohl auch in Zukunft nicht mit 60 fps möglich sein, aber bei „Level-basierten“ Games sollte da noch mehr möglich sein.

    • André Westphal says:

      In „Ratched & Clank: Rift Apart“ gabs Ray-Tracing nur bei 30 fps, da sehe ich jetzt keinen Beleg dafür :-).

      • Rift Apart hat einen 60fps Performance RT Mode und auf einem 120Hz TV sind es im Fidelity Modus 40 statt 30 fps (was Frametime technisch genau die Mitte zwischen 30 und 60 ist).

      • Doch es gibt einen Performance RT Modus.
        Wurde hinzu gepatcht.

      • Gab nach Release dort einen Patch für Performance RT (Wie bei Spider-Man) mit 60FPS und RayTracing. Hab das ganze Spiel in dem Modus gespielt.

      • Ein Patch hat noch eine Grafikoption für 60 fps und Ray-Tracing nachgeliefert.

      • Da schau aber nochmal nach 🙂
        Es gab dort auch einen 60 fps RT Modus.
        Hattest du zu dem Spiel nicht sogar einen Testbericht veröffentlicht?

        • André Westphal says:

          Stimmmt, und ich schriebs damals sogar tatsächlich :-D. Sorry, da hat mich meine Erinnerung getrügt. Vermutlich weil ich selbst meistens den 30-fps-Modus nutze – bei Miles Morales hatte ich noch im Kopf, dass ein RT-Modus mit 60 fps nachgereicht wurde. Dass es den von Anfang an bei „Ratchet & Clank: Rift Aprat“gab, hatte ich in der Tat mittlerweile verdrängt. Mea culpa.

          • Alles gut 🙂
            R&C war ohnehin ein schöner showcase auch wegen dem Fidelity Modus, welcher auf 120 hz Fernsehern mit 40 statt 30 fps läuft. Ein wunderbarer Kompromiss.
            Seitdem wird ja bei spielen ja häufiger nach solch einem Modus verlangt.
            Klar mit VRR könnte man auch einfach mit einer uncapped framerate arbeiten… aber das Thema VRR bleibt ja ein spezielles auf der Ps5 😀

      • In Rachet and clank gibt es ein performance und performance rt mode. Beide werden mit dybamischer Auflösung und 60 fps angegeben. Der fidelity mode hat 30 fps, rt und 4k. Bitte nochmal informieren wenn sie mur nicht glauben

  2. „System And Method For Accelerated Ray Tracing“. Perfekt als Akronym. Ob da wohl der Name eines Kollegen drin steckt…

  3. Kein Mensch braucht Ray Tracing oder 500 FPS. Gebt uns doch einfach ein schönes Grafik Design und ein gelungenes Gameplay und verzichtet auf jegliche Mikrotransaktionen im Spiel. Dann sind Gamer glücklich. Macht Sony ja zum Glück, aber auch allgemein nervt es mich, dass sie quasi mit nichts mehr werben können außer Ray Tracing.

    Mein Gott, die Spielgelungen sahen auch in „Fake“ teilweise fantastisch aus. Und wenn wir noch weiter zurückgehen, habe ich mich auch bei Morrowind und dem genialen Wasser damals (heute hässlich) nicht gefragt, ob noch mehr geht. Es war einfach schön.

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