„Star Trek: Picard“: Neuer Trailer mit Data und Seven of Nine

Die letzten Jahre sahen für Fans von Star Trek leider ziemlich mau aus – zumindest meiner Meinung nach. Nach einem vielversprechenden Start mit dem ersten Film, enttäuschte die Kelvin-Zeitlinie mit zwei schwachen Sequels. Auch mit „Star Trek: Discovery“ wurde ich absolut nicht warm. Doch „Star Trek: Picard“ verspricht bisher Großes. Schon der erste Teaser sah super aus, doch der neue Trailer hat mich persönlich endgültig überzeugt.

So wirkte der erste Teaser noch etwas beschaulich und warf die Frage auf, ob Picard in der neuen Serie wirklich nochmal ein großes Abenteuer erleben würde oder vielleicht nur (übertrieben gesprochen) mal auf den Weinbergen Nachbarschaftsstreits schlichtet. Der neue Trailer anlässlich der San Diego Comic-Con lässt aber keinen Zweifel daran, dass hier eine Serie auf Kinoniveau folgen dürfte.

Fanservice pur: Man sieht nämlich nicht nur Patrick Stewart in seiner Paraderolle wieder, sondern auch Brent Spiner als Androide Data ist wieder mit von der Partie und dank digitaler Verjüngung nicht gealtert. Bonus gefällig? Jeri Ryan aus „Star Trek: Voyager“ wirkt als Seven of Nine erneut mit. Und auch einen Borg Kubus erspäht man im Trailer. Bereits bestätigt ist zudem, dass auch Marina Sirtis als Deanna Troi sowie Jonathan Frakes als William Riker ebenfalls zumindest Gastauftritte haben werden. Frakes hat auch bei einigen Episoden Regie geführt.

Starten wird „Star Trek: Picard“ Anfang 2020 – in den USA bei CBA All Access in Deutschland exklusiv bei Amazon Prime Video. Die Handlung spielt 20 Jahre nach „Star Trek: The Next Generation“. Nach Sichtung des neuen Trailers ist die Vorfreude bei mir immens, denn was wir da zu sehen bekommen, ist einfach nur klasse – oder was sagt ihr?

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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34 Kommentare

  1. AndiBerlin says:

    Ich habe so eine Gänsehaut bekommen beim sichten des zweiten Trailers.
    Was mich freuen würde, nachdem ich 7o9 gesehen habe, wenn geklärt würde was so aus den anderen Charakteren von Voy geworden ist. Denn über das Ende von Voy bin ich immer noch etwas enttäuscht, da es zu abrupt endete für meinen Geschmack.

  2. NOOOOICE!

  3. Wenn ich ehrlich bin, bin ich nach diesem Trailer Zwiegespalten. Ich hatte mich eigentlich sehr auf die Serie gefreut. Der Trailer machte mir aber eines klar.

    Captain picard ist 79 Jahre alt!

    Auch wenn ich die Zeit gerne zurück drehen würde, kann man den armen Mann nicht in seiner wohlverdienten Rente lassen. Und auch Data sah in dem Trailer ehr wie ein 70-jähriger auf Botox Kur aus.

    Auch wenn ich hoffe, das es im Trailer falsch rüber kam, bleibt immer noch die Frage: Wieviele Staffel wird es wohl geben. Viele werden es wohl leider nicht.

    • die werden mit der ersten Staffel wohl neue Schauspieler einführen, die die neue Rolle übernehmen werden.

    • Hat Picard seinerzeit etwa mit Stunts und Körpereinsatz gewirkt? Mitnichten.
      Stewart ist als Schauspieler nach TNG weiter gereift und ist inzwischen einer der besten seiner Zunft, überhaupt. Ein Grund, warum Reboot Filme und neue Serien zwar unterhaltsam sind, aber letztlich keinen bleibenden Erinnerung hinterlassen, liegt sicherlich auch darin, dass es persönliche Reife und Lebenserfahrung benötigt um interessante Charaktere darzustellen. Darum war schon TNG so überzeugend, mit Hauptdarstellern allesamt in bestem mittleren Alter (Wesley ausgenommen).

      Das Moment der Vergänglichkeit des Lebens spielt in der science fiction generell zu selten eine Rolle. Der Zauber von Star Trek lag immer dort wo es nicht um pubertäres Geballer, Geschrei, schlaue Sprüche oder gutes Aussehen ging.
      Die Episode „the inner light“ hat sich beispielsweise tief in mein Gedächtnis eingegraben und ist schon für sich ganz allein einprägsamer als alle Reboot Filme voller Darsteller mit hübschen Gesichtern in ihren 20ern und 30ern und Spezialeffekten und dargestellter Hitech.

      Stewart hätte sich sicherlich für nichts geringeres mehr hergegeben und ich hoffe auf eine grandiose Serie.

      • Star-Trek-Experte says:

        Ja, in den Filmen hat er durchaus Akrobatik ausgeführt.

        • Ausgeführt ungleich damit „gewirkt“. Kleines Wörtchen, großer Unterschied. Schon damals war es die Stärke des Charakters Picard ein Antiheld zu sein, im Vergleich zum Action Kino. Nicht jung, nicht wirklich gut aussehend, nicht groß, Glatze, keine dicken Muskeln oder breite Schultern, bedächtig statt großmäulig, ein Mann der Diplomatie bis zum letzten Moment versucht auszureizen und vermittelt statt zu provozieren.
          Er hat noch nie Testosteron gebraucht. Die zusätzlichen Jahre stehen ihm gut.

          • Peter Brülls says:

            Stop, stop, stop. Picard ist kein Antiheld. Antihelden sind dadurch charakterisiert, dass ihnen klassische Heldeneigenschaften fehlen, womit *nicht* das Aussehen oder die physische Leistungsfähigkeit gemeint ist. Picard hat einen klaren, moralischen Codex und folgt einer entwickelten Ethik, die ziemlich kompatibel mit dem akzeptierten „Mainstream“ ist. Und das ist auch seine Motivation, nicht sein Gehalt oder pure Abenteuerlust.

            Antithelden sind die moralisch fragwürdigen Figuren, die dennoch im Gesamtrahmen der Handlung positiv wirken aus welchen Motiven auch immer. (Beliebtes Motiv: Der Söldner mit dem Here aus Gold, die verwanden sich gerne im Lauf von Serie in Helden.)

            Captain Jack Sparrow, zum Beispiel. Oder Wolverine. Han Solo (profitorientiert, Eigennutz, zumindest am Anfang) , aber NICHT Indiana Jones („This belongs in a museum!“).

            Picard is definitiv ein klassischer Heldentyp: Moralisch gesetzt, klare Standpunkte, danach wird konsistent gehandelt. Da hat er viel, viel mehr mit Kirk gemeinsam als man auf dem ersten Blick glauben mag.

            Einen echten Anti-Held als Protagonisten gab es bei Star Trek eigentlich nie, wobei ich Star Trek Discovery ausschießen muss, weil ich das nicht sehe. Da mag es anders sein.

            • Absolut richtig, allerdings ist „Q“ schon sehr nahe am Antihelden, aber eben kein Protagonist in diesem Falle.

      • AllanDanton says:

        Ich denke, vielmehr, dass bei Reboots die Charaktere sich immer dem Vergleich mit dem Original stellen müssen. Und da haben die Schauspieler den Charakteren schon ihren „Stempel“ aufgedrückt.
        TNG hat damals schon exzellente Schauspieler gehabt, die die Serie geprägt haben (das gilt auch für die anderen Star Trek-Serien der alten Zeitlinie).
        Sowohl Discovery als auch die neuen Kinofilme sind toll anzusehen, aber irgendwie ist es kein Star Trek mehr, sondern einfach nur gute SF. Bei der Picard-Serie habe ich da Hoffnungen, dass das wieder was wird.
        Ich freue mich schon sehr auf diese Serie und kann es kaum noch erwarten, dass ich sie endlich sehen kann…

        • Das sieht jeder wieder anders, ich finde z.B. das Anson Mount Cpt. Pike hervorragend gespielt hat…meiner Meinung nach sogar einer der besten Captains mit 🙂

  4. Silberknie says:

    Letzter Vorhang, leider. Ich freu mich aber schon sehr auf die Serie und das Wiedersehen nach langer Zeit. Sorry, hab grad Pipi im Auge….

  5. Aus meiner Sicht ist das alles zu bombastisch und überdreht. Unter dem Retten der Erde, der Galaxie und der Existenz aller geht es wohl nicht mehr.

    Das empfinde ich als Schade.

    Mit hat die erste Picard-Serie seinerzeit und Deep Space 9 auch deshalb gut gefallen, weil es immer kleinere, menschlichere Konflikte und Handlungen waren. Das hat es aus meiner Sicht liebevoll und sehenswert gemacht.

    Dieser zweite Trailer ist jetzt schon wieder so opulent und düster und existenziell, dass mir persönlich etwas die Lust darauf vergangen ist.

    • Dem stimme ich zu. Hat irgendwie was von Star Wars. Keine Enterprise, keine Brücke, keine Missionen…halt ganz anders als früher. Hoffentlich wird es trotzdem irgendwie gut.

  6. „Schon der erste Teaser sah super aus…“ Da lief einer durch einen Weinberg, mehr nicht. Was war daran denn super? Aber wahrscheinlich wären hier einige schon ausgerastet, wenn Picard nur doof in die Luft gekuckt hätte.

    • Pseudoklugscheiss ein: Der Trailer galt natürlich als Metapher zwischen – Achtung Gassenhauer – alt und jung. Der Trailer ist als Allegorie auf Picards Wesen in TNG zu verstehen und symbolisiert wohl eine Art Ideal, dass er ja immer zu erreichen versuchte. Der sprichwörtliche Bruch leitet nun die neue Serie ein, von daher war der erste Trailer super.
      Aber ja, in die Luft gucken wär sicherlich auch gut genug gewesen 😉 In einer Zeit, in welcher uns Star Trek oft genug enttäuscht hat, Star Wars nur noch ein billiger Abklatsch der ersten Jahre ist und alles sonstige nur Reboot, Franchise oder sonstiger Blödsinn ist, flüchtet sich halt die Generation 30+ in die Hoffnung, dass wir mit dieser Figur, die quasi mit „uns“ gealtert ist, nochmal ein originäres Abenteuer erleben können.

      • Du ersparst mir Schreiberei… auf den Punkt mein Empfinden!

        Ich hab mir allerdings sehr gewünscht, dass Alex Kurtzmann keinen Zugriff auf Picard bekommt. Dass er -mit seinem Buddy Abrams- null Ahnung von Star Trek hat, wird mit der jämmerlichen zweiten Zeitlinie und Discovery dank Power-Rangers-Off-Kanon Attitüde auf das allergründlichste belegt.

      • Bob (der andere) says:

        @ SteveF:
        Stimme dir zu!
        “…flüchtet sich halt die Generation 30+ in die Hoffnung, dass wir mit dieser Figur, die quasi mit „uns“ gealtert ist, nochmal ein originäres Abenteuer erleben können…“ – Fürchte aber, das diese Hoffnung bitter entäuscht wird

      • Toll beschrieben. Das ist leider auch der Grund, waeum youtube-Influenza Generation die Serie nicht mag: Sie müssen selber denken, was verlernt wurde.

      • Peter Brülls says:

        Naja, ich bin zwar kein Fan von Super-Rey, aber die Filme mit ihr schlagen Teil 1-3 doch noch um Längen. Wobei Rogue One (und basierend aus dem Anfang) Solo da doch besser sind. Aber Höhepunkt von Star Wars war sicherlich The Empire Strikes Back. Hätte es bei Return of the Jedi keinen klaren Sieg der Rebellen und Leia nicht in Fetischkleidung gegeben, wäre der doch kaum im Gedächtnis geblieben. (*Hust* Ewkos *Hust*)

  7. I’m exited…!!!

  8. Oh ja, hoffentlich vergeigen sie es nicht.
    Discovery ist irgendwie ganz nett, solange man keine 10 sek wirklich über die Handlung nachdenkt. Und diese letzten Bombast-Krawall-Wir-retten-das-Universum-in-einem-Nachmittag-Kinofilme … bestenfalls unterhaltsam, man sieht halt endlich wieder ein paar Raumschiffe, aber mit StarTrek haben sie nichts zu tun. Zumindest wie ich es verstehe.

    Mit Data! Cool!

  9. Der Oliver says:

    Ich denke ehrlich gesagt nicht, dass Seven und Data zum festen Cast gehören werden. Bei IMDb tauchen sie bisher zumindest nicht auf. Die werden vermutlich eher kurze Gastauftritte habe und wurden im Trailer gezeigt um den Hype-Train etwas in Fahrt zu bringen.
    Ich bin nach dem Trailer ein wenig zwiegespalten. Ich bin mir nicht sicher, ob PIcard alleine eine ganze Serien tragen kann. TNG lebte immer von der Interaktion der Charaktere. Natürlich wird Picard auch diesmal eine Mannschaft um sich scharen. Ob das Zusammenspiel genau so gut klappen wird wie bei TNG wird sich erst noch zeigen müssen.

  10. Aners als Discovery sieht dis noch nach Star Trekt aus. Star Trek lebt davonbach Szenen ohne Special Effects zu haben. Bei Discovery fragt man sich nur wer mehr Phantasie braucht, der Zuschauer oder der Schauspieler beim Drehen, weil er nur in eine Greenbox dreht.

    • Das sieht für dich wie Star Trek aus? Vielleicht wie die letzten Kino Filme, aber eher nicht wie TNG, DS9 oder Voyager.

      • Abwarten. Es ist zumindest kein Blin Bling und damit schon mehr Star Trek als die alternative Zeitlinie und Discovery. Zumindest habe ich das Gefühl, daß die Personen wieder im Vordergrund stehen. Voyager empfand ich persönlich auch nie als Star Trek, kam aber auch nicht über Staffel 4 hijweg.

      • André Westphal says:

        Ich gebe dir Recht, dass es eher nach den Kinofilmen aussieht – aber eher nach den TNG-Filmen, was für mich schon in Ordnung ist. Auf jeden Fall wirkt es nicht so austauschbar wie Discovery. Ich freue mich auf jeden Fall total auf die Serie und allein wegen Stewart hätte ich so oder so reingeschaut.

        Selbst wenn Picard am Ende nur diplomatisch auf dem Weinberg Nachbarschaftsstreits geschlichtet hätte, wie im Artikel überspitzt geschrieben, hätte ich mir das angesehen, haha.

  11. Freue mich drauf.

    Startrek Discovery hat sich ja auch erfreulich entwickelt.

  12. Ein bisschen viel Action und Pathos, aber es sieht weitaus weniger schlecht aus als STD.
    Ich bleibe vorsichtig optimistisch.

  13. Puh puh puh. Ich weiss nicht, was ich davon halten soll.
    Zum einen hab ich mich tierisch gefreut die lieb gewonnenen Charaktere im Trailer wieder zu sehen. Zum Anderen gehört für mich zu Star Trek und Picard immer eine rote Uniform. und eine Enterprise oder zumindest ein Sternenflottenschiff.
    Das sieht so nach privater Rettungsaktion aus. Das macht für mich kein Star Trek aus.
    Ist halt meine Persönliche Meinung!

    • André Westphal says:

      Come On, als Picard da am Ende „Engage“ sagt…Da war ich sofort wieder in TNG-Stimmung :-D.

      • Jaaaa aber …. das Drumherum fehlt irgendwie … zumindest im Trailer. Freue mich total auf die Serie und lasse mich dann eines Besseren belehren!

  14. NanoPolymer says:

    Wie das insgesamt wird ist schwer zu sagen, aber im Trailer ist definitiv mehr Star Trek als in beiden Staffeln DSC zu sehen. Die Szenen in den Räumen und Schiffen sind mir aber auch hier noch zu dunkel. In den alten Serien hat man hier auf deutlich mehr Licht gesetzt. Dieser dunkle Look scheint aktuell aber Mode zu sein den ich einfach nicht mag.

    Ich freue mich auf jeden Fall mega drauf.
    DSC ist für mich das Windows ME von Star Trek.

  15. Ich sage: schWeiß auf Amazon ~prime.

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