Piaggio ONE: Neuer Elektro-Roller angekündigt

Hört man Piaggio, dann denkt man vermutlich auch an die Marke Vespa. Für jene und andere Marken ist das italienische Unternehmen Piaggio bekannt. Mit dem Piaggio ONE soll Ende Juni ein E-Roller auf den Markt kommen. Genauer zeigen möchte man das Modell bereits Ende der Woche auf der Beijing Motor Show. Bis dahin sind Details leider rar, die Webseite verrät aber, dass man das Modell in verschiedenen Variationen verkaufen wolle, das bedeutet, es gibt verschiedene Geschwindigkeitsstufen und Batteriekapazitäten. Vermutlich geht’s da um eine Ausgabe als Moped und eine als „Motorbike“ – sprich: 45 km/h und mehr. Als Reichweite gibt man „90 Kilometer“ und mehr an. Die Batterie soll sich beim Piaggio ONE auch entnehmen lassen, dies ist bei der Vespa Elettrica aus dem gleichen Stall ja nicht der Fall.

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25 Kommentare

  1. Stuntdriver says:

    90 km Reichweite ist ein Witz. Die guten alten zweitakter sind immer so 250-300 km gefahren. Bei der Batterietechnik muss was passieren

    • Oettinger says:

      Solche Kommentare sind ein Witz…
      Aber natürlich hast du, anders ausgedrückt, vollkommen recht: für den > 45 Km Pendler ist dieser Roller nicht geeignet.

    • Markus M. says:

      Genau. Hauptsache keinerlei Einschränkung für die Umwelt. Sollen die lärmendere Luftverpester noch 20 Jahre durch Deutsche Städte fahren. Können wir ja nichts dafür, dass die Batterien noch nicht so weit sind. Können sich ja dann unsere Kinder und Enkel mal drum kümmern.
      Ich würde sagen dass 95 % aller Roller in Deutschland weniger als 20 km am Tag bewegt werden. Würden die alle elektrisch fahren, wäre schon mal viel geholfen.
      Und die verbleibenden Benziner sollten die gleichen Abgaswerte einhalten müssen als Autos. Die dürfen dann auch 200 km ohne nachtanken fahren. Dass E Roller funktionieren sieht man in China in großen Städten schon seit 10 Jahren. Dort sind die lärmenden Stinker schon längst verboten.

      • Oettinger says:

        Eigentlich dürfte man sich von solchen Troll Kommentaren überhaupt nicht triggern lassen, was anderes ist das eigentlich nicht 🙂
        Liest man ja unter jedem E-Auto Artikel.
        „Was nur 400/500/600 Km Reichweite? Und dann noch 30 Minuten warten für 80% Ladung? Mein Diesel mit 80 l Tank schafft 1000 Km und ist in 5 Minuten wieder voll.
        Und außerdem werden die Akkus total umweltschädlich produziert, ich habe schließlich in meinem Leben noch niemals nie vorher einen Akku oder Batterie verwendet!“

      • Ist doch ganz einfach: Solange die neue Technik nicht besser als die alte ist, bleibe ich bei der Alten. Ende. Und 95% der Leute machen das gleiche.

        Da kannst Du jetzt jeden anpöbeln, der dir nicht passt, wird aber nix daran ändern: Die Leute gucke, was das kostet, und dann kaufe sie das passendere. Wir sind hier nicht auf Twitter. In der echten Welt heissen die Gewinner: ALDI, LIDL, Amazon — und nicht Marthas Biobauernhof.

        Du glaubst nicht im Ernst, dass eine nennenswerte Anzahl von Menschen da irgendwas mit CO2 und Regenwald mit einrechnen, oder?

        Wenn wir eine Ökowende haben wollen, dann müssen wir aufhören, Leute auf die Leidensstrecke zu schicken („Gibt so tolle Regenkleidung für übergewichtige Senioren auf Fahrrädern!“), das macht nämlich keiner, sondern bessere Produkte an den Start kriegen. Ich bin weder zu Abstrichen bereit, noch bin ich Versuchskaninchen, noch kaufe ich irgendwie ethisch oder ökologisch oder whatever.

        • Oettinger says:

          „Ich bin weder zu Abstrichen bereit, noch bin ich Versuchskaninchen, noch kaufe ich irgendwie ethisch oder ökologisch oder whatever.“

          Ich hoffe einfach, dass es mit der Zeit immer weniger Mensch mit so einer egoistischen Einstellung wie deiner geben wird.
          Nicht viel Hoffnung, aber immerhin 🙂

          • Einfach mal ’ne Frage: Willst Du was für dein Ego tun, oder willst Du, dass die Energiewende tatsächlich funktioniert?

            Ich will, dass sie funktioniert. Und das wird nicht der Fall sein, wenn man Mineralwasser aus Massentierhaltung für 1€ ins Regal stellt, und daneben Öko-Bio-Mineralwasser mit einem Bild eines traurigen Pandas für 2€. Das klappt halt nicht. Davon kann dann ein Alnatura oder Demeter leben, und die machen dann weltweit den gleichen Umsatz, den LIDL in einer einzige Kleinstadt rockt.

            Öko muss funktionieren. Ich hatte ein Erdgasauto der ersten Generation, und das hat mich von jeglicher Motivation geheilt. Geringe Reichweite, hohe Reparaturkosten, technisch mangelnde Stabilität, und auf dem Lande immer wieder das Suchen nach Tankstellen, die dann merkwürdige Zahlungsmethoden zu lustigen Öffnungszeiten hatten. Nie wieder, wir fahren jetzt wieder Super.

            Ganz anders sieht es bei Ökostrom von Lichtblick aus: Die Tarife sind niedrig, der Service stimmt, und für ein paar gesparte Cents mache ich mich nicht zu Atomstrom-Arschloch.

            Wir müssen mal weg von diesem Lifestyle-Umweltschutz. Die Dinge müssen gut, verlässlich und günstig funktionieren. Soll halt der Staat in den Markt eingreifen. Aber ich kauf doch nix aus Mitleid.

    • Sebastian says:

      Ich bin viele Jahre lang Roller gefahren – „Langstrecke“. Also täglich 20 km (einfacher) Arbeitsweg. Der Tank musste alle 3-4 Tage gefüllt werden. Also im Durchschnitt 150 km konnte ich damit fahren.
      Mich hat es damals schon genervt, viel häufiger als ein PKW an die Tanke zu müssen. Auch wenn er nach 2min schon voll war. Ein Elektro kam leider damals nicht infrage, weil sie nur 50-80 km schafften.
      Der neue schafft auch zwar nur so wenig, dennoch ein richtiger Schritt. Denn ich war die Ausnahme mit meiner Strecke.

      Der Kommentar mit 300km Reichweite für nen Roller ist nen Witz. Gabs nie.

      • Mit dem Elektroroller müsstest Du dann aber nie mehr an die Tankstelle, weil er im besten Fall immer dann lädt, wenn er zu Hause oder auf der Arbeit rumsteht.

  2. Ich fahre einen E-Roller mit Stufen Schalter 25/45/72 km/h. Einfach geniales Teil. Ist als 45km/h Moped versichert und so fahre ich es auch ausschließlich. (Klar hab ich mal die höchste Stufe probiert, saugt den Akku aber extrem schnell leer)

    • Moment, du kannst ein Fahrzeug als 45-km/h-Modell versichern, obwohl es einfach per Schalter auch 72 km/h fahren kann (und vermutlich auch darf)?
      Davon abgesehen, dass die drei Stufen ja auch unterschiedliche Führerscheine erfordern.

      • Ja, der Schalter sitzt unter der verschlossenen Klappe für den Stromverteiler. Selbst wenn da kein Schalter wäre, hat jeder E-Roller stattdessen einen Drosselstecker. Dann zieht man den einfach ab und die Drosselung ist weg. Die unterschiedlichen Führerscheine sind richtig, aber ich habe sie alle.

  3. Die grüne Lüge. Das ist E-Mobilität. Wenn die Hersteller wenigstens ehrlich Darlegen würden unter welchen Bedingungen für Mensch, Tier und Natur die E-Mobilitätsentwicklung wirklich stattfindet, könnte ich mir eher eine Elektrifizierte Fahrzeuganschaffung vorstellen.

    • Markus M. says:

      Gerne, wenn gleichzeitig dargelegt wird wie und unter welchen Bedingungen und Auswirkungen für Mensch, Natur, Umwelt und die zukünftige Klimaentwicklung aktuell fossile Brennstoffe gefördert, aufbereitet und zum Verbraucher gebracht werden.

      • Gibts doch… dass es nicht das beste für die Natur ist, ist bekannt. Eine selbsternannte Alternative muss dann allerdings den Beleg erbringen um eine Alternative zu sein

    • Und deswegen machen wir weiter wie bisher, es gibt nur „ganz oder gar nicht“.

    • Schmeiß bitte dein Smartphone/deinen PC weg! Weißt du unter welchen Bedingungen die Komponenten hergestellt werden? Schäm dich!!

      • Das ist doch Blödsinn, es gibt doch auch keine Alternative Energieträger in den genannten Geräten. Alternativen sollten besser für die Umwelt sein und schön wäre es wenn sie noch weitere Vorteile bieten. Erschafft hier doch nicht zwei Lager von Nutzergruppen, das schlägt doch stark in die Populisten Kerbe…

  4. Mit wegschmeißen ist auch niemandem geholfen und würde noch weniger Wertschätzung zeigen. Aber ein Co2 Ausstoß Vergleich von fossiler Brennstoff Entwicklung/Gewinnung, Verarbeitung, Produktion der Fahrzeuge usw, mit Entwicklung Erneuerbarer Energie, Akkus Solar usw. was alles nötig ist, so ein von Anfang bis Ende Vergleich wäre mal interessant. Die Vorstellung, dass wir jetzt die Umwelt mit E-Akkus vollmüllen gefällt mir persönlich gar nicht. Wofür brauche ich ein E-Fahrrad? Da ist doch mehr Fun als Sinn dahinter. Und da kommen wir auch gleich zu einem weiteren interessanten Punkt. Es ist ja schon sehr Geil ein E-Auto oder Fahrrad oder Motorrad zu fahren.

  5. Katrin Zimmermann says:

    Ich habe als Elektrorollerfahrer eine Frage und zwar, warum fahren die Elektroroller in der Stadt nur 45 km/h statt 50 km/h?

    • Weil bis 45 km/h gilt es als Kleinkraftrad, darüber als Motorrad. An dieser Grenze hängt die Versicherung und Führerschein. Ich bin auch der Meinung man sollte diese auf 50 km/h anheben, aber das ist eine andere Geschichte.

    • Andre Raeder says:

      Elektroroller (L1e und L2e Klasse) und auch 50 cm³ Roller dürfen in der EU seit dem Jahr 2002 nur noch 45 km/h fahren. In der Bundesrepublik durften 50er Roller bis zum Jahr 2001 tatsächlich 50 km/h fahren.
      Dies hatte den Vorteil, dass die Roller in der Stadt problemlos im Verkehr „mit schwimmen“ konnten.
      Quelle: https://elektroroller-futura.de/blog/95_45km-h.html

  6. Thomas Bauer says:

    Elektrofahrzeuge sind meiner Meinung nach viel besser, als Kraftstofffahrzeuge und Natürlich auch viel günstiger, aber ich habe einen A1 Führerschein und es ist blöd, wenn alle Elektrorollern nur 45 km/h fahren können.

  7. Christian Schneider says:

    Es sind wirklich voll viele Rollern die schon mehr als 45 km/h fahren können, ich fahre selbst ein Elektroroller der bis zu 80km/h fährt, und hat eine sehr gute Reichweite.

    https://elektroroller-futura.de/80-kmh-roller

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