Photoshop Camera vorgestellt: Künstliche Intelligenz soll Nachbearbeitung sparen und passende Filter liefern


Photoshop, der Name des Bildbearbeitungs-Programms wird heute oft synonym für Bildbearbeitung im Allgemeinen verwendet. Adobe hat mit dem Programm eines der mächtigsten Bildbearbeitungstools, die man sich auf den PC (oder das iPad) holen kann. Wenn sich Adobe den Namen also für eine andere App schnappt, darf man da auch etwas erwarten. Adobe hat nun Photoshop Camera vorgestellt, eine Kamera-App für Android und iOS, die euch Photoshop-Funktionen dank künstlicher Intelligenz schon vor der Aufnahme bieten soll.

Die App möchte zahlreiche Filter und Effekte bieten, die man sowohl vor der Aufnahme als auch nach der Aufnahme anwenden kann. Die Filter sollen sich zudem bestens für Soziale Netzwerke eignen, in die man logischerweise auch direkt aus der Kamera-App heraus posten kann. Neben den Filtern und Effekten bietet die Kamera auch Verbesserungs-Optionen, zum Beispiel bei Porträt-Aufnahmen oder um Verzerrungen zu entfernen. Die Ergebnisse sollen wirken, als hätte man viel Zeit mit der Bearbeitung verbracht, ohne die Zeit aber investieren zu müssen.

Die Beispiele, die man auf der Webseite oder oben im Video findet, sehen schon stark aus, bedenkt man, dass es sich hier um eine Smartphone-App handelt. Und da kommen wir auch gleich zum Haken, denn Ausprobieren kann man das Ganze noch gar nicht so wirklich. Man kann sich für die Preview bewerben, mit etwas Glück erhält man dann vorab Zugang zu der App.

Darüber hinaus wird die App auch einen kuratierten Feed an Filtern zur Verfügung stellen. Die Filter werden dabei von Künstlern und Influencern erstellt. So entstanden auch Limited Edition Filter mit Billie Eilish. Anfang 2020 kommen dann wohl auch diejenigen in den Genuss der App, die nicht die Preview haben.

Technisch sieht das schon sehr nett aus, ob man aber wirklich noch eine Kamera-App braucht? Was sagen denn die kreativen Fotografen unter euch dazu?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Wo findet denn die Bildverarbeitung statt, on-device oder auf den Servern von Adobe?

    • Mit Sicherheit nur auf Adobe Cloud/Servern womit man auch gleich jegliche Recht an den Bildern an Adobe übergibt. Würde ich zumindest Adobe zutrauen.

      • FALSCH

        Alles was Bild in der USA Landet hat quasi keine Rechte mehr an diesem.

        In der USA ist es erlaubt persönliche Bilder von z.B. Facebook von jemandem zu nehmen, diese ungefragt zu bearbeiten und sie anschließend zu verkaufen. Derjenige der das Bild gemacht oder derjenige der auf dem Bild ist haben keine Rechte hierüber, bekommen also auch keinen einzigen Cent oder gar Mitspracherecht. So hab ich dies aus einem Beitrag einst noch in erinnerung, ging eben um genau jedes verhalten eines Künstlers der sich bei FB bedient hatte.

  2. Gibt es die App dann auch als Abo, so wie es mit Photoshop läuft?

  3. Geil wäre es wenn Photoshop ein eigenes Netzwerk bekommt… Eine Social Media Alternative zu Instagram
    Der Name ist groß genug (größer als aktuell Eyeem als Alternative)

    Das würde aber auch IFTTT Anbindung & internes natives Sharing (trotzdem trotz IFTTT) im Idealfall bedeuten

  4. null
    Falls der Rechteinhaber dieses Videos dir Zugriff gewährt hat, melde dich an, um die Wiedergabe zu starten.

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