Phonebloks zeigt das Team hinter Project Ara

Das modulare Smartphone soll, wenn es nach Google geht, eher früher als später auf den Markt kommen. Die Idee dahinter ist simpel, die Umsetzung hat es allerdings in sich. Ein neues Video von Phonebloks gibt einen weiteren Einblick hinter die Kulissen. Verschiedene Menschen aus vershciedenen Teams stellen sich vor und plaudern kurz über ihre Aufgaben zu Project Ara. Ein einsteigerfreundliches User Interface wird bei dem Smartphone genauso wichtig sein, wie die richtige Wahl der Materialien für die Teile aus dem 3D-Drucker. Nach wie vor ein hochinteressantes Projekt, von dem man eigentlich gar nciht genug Material zu sehen bekommen kann.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

4 Kommentare

  1. DesignKrit says:

    Das Innovativste Produkt seit langem.
    Es ist ne Menge „mullu mullu“ in der Beschreibung, doch man befriedigt damit insgeheim einen Wunsch, der in immer mehr Nutzern aufkommt.

    Was ich ferner beobachtet habe:
    Computer, die früher bis ins letzte Detail anpassbar waren, verlieren immer weniger an Bedeutung für den Otto-Normal Verbraucher. Vieles erledigten diese mit einem Tablet oder gar nur mobil, was für viele Leser dieses Blogs, die zu einer sehr speziellen Marktgruppe gehören, z.B. nicht nachvollziehen können.
    Für mich schwierig nachzuvollziehen ist beispielsweise das rasante Wachstum im Onlineshoppingbereich auf mobilen Geräten. Da wird für die amazon, zalando oder H&M Bestellung vermehrt auch gerne mal das Tablet genommen.

    Eine Plattform wie sie durch Project Ara / Phoneblocks geschaffen werden könnte, würde genau dem Wunsch nach Anpassbarkeit und längeren Lebenszyklen gerecht werden. Weniger Kompromisse müssten eingegangen werden.
    Gefühlt ist man maximal ein Jahr mit seinem Smartphone zufrieden. Die anschließenden weiteren 12 Monate bis zum Ende der Vertragslaufzeit sind eine von Unzufriedenheit geprägte Übergangsphase. Viele scheuen den Wechsel, die hohen Kosten, wenn man nicht auf das Vertragsgerät wartet oder würden sich eigentlich nur eine bessere Kamera o.ä. Kleinigkeiten geändert wünschen.

    Google profitiert hier klar von der wahnsinnigen Modularität von Android.
    Ich bin immer noch erstaunt wie gut die zur Verfügung gestellten Apps mit dem breiten Spektrum dieses hochfragmentierten Marktes zurechtkommen.

    Seit Android 4.x hört man kaum noch Beschwerden zum System an sich. Viele Kernfunktionen sind zum Wohle der noch höheren Modularität in eigenständige Apps ausgelagert. Der Trend der OEMs nun auch ihre „Benefit-Apps“ (HTC mit Sense Blinkfeed oder Motorola mit der Kamera, wenn ich mich nicht irre) auch für andere Geräte anzubieten zeigt das Befriedigen des Wunsches nach Anpassbarkeit erneut.

    Google schafft mit diesem Projekt hoffentlich ein solides Framework, das wenn sauber ausgeführt ein technisches System von noch nie da gewesener Komplexität darstellt. Selbst Computer werden aufgrund der gleichzeitig immensen Miniaturisierung in den Schatten gestellt.

    Die einzige Gefahr, die ich sehe ist, dass es von der ersten Sekunde an Rückhalt bei den Nutzern erfordert und dies gelingt nur wenn bereits die ersten Baureihen reibungslos nutzbar und hinreichend kompatibel sind.

    Ich drücke die Daumen für dieses grandiose Projekt!

  2. @Sascha Ostermaier:
    Deine Finger waren wohl etwas zu schnell. 🙂
    Hast 2 mal die Buchstabensuppe abgetippt! 😉

  3. Motorola ist verkauft, ist nun das Project Ara die Zukunft der Nexus-Familie? Wenn ja … ich bin dabei! 😀

  4. Also für mich als Techie absolut coole Sache. Mal schauen, wie die anderen Menschen so darauf reagieren…