Neues von der Smart-Home-Beleuchtung Philips Hue, die unter dem Dach von Signify vertrieben wird (Signify ist seit dem 16. Mai 2018 der neue Firmenname von Philips Lighting). Hier hat man aktuell die Windows- und macOS-Software Philips Hue Sync vorgestellt. Quasi Surround-Sound für die Augen. Die App wird auf dem Rechner installiert und dann mit eurer Bridge gekoppelt.
Fortan erkennt sie von euch festgelegte Entertainment-Bereiche. Habt ihr dies noch nicht erledigt, so müsst ihr das in der mobilen App tun. Entertainment-Bereiche sind von euch festgelegte Lampen, die ihr auf einer virtuellen Karte dahin packt, wo sie auch im echten Leben stehen. Steht also eine Lampe neben der Couch, dann packt ihr diese im virtuellen Entertainment-Bereich eben auch dort hin.
Nun kommt Philips Hue Sync ins Spiel, welches Inhalte auf eurem Bildschirm erkennt und so die Lampen passend ansteuert. Ob Video, Gaming oder Audio – alles möglich. Schaut man sich einen Film mit Sonnenuntergang an, dann wird quasi alles so angesteuert, dass ihr es in euren vier Wänden auch so farblich erleben könnt. Mit etwas Frickelei ging das übrigens auch schon früher, ich beschrieb das damals am Beispiel von Philips Hue und Kodi.
Die App ist einfach aufgebaut und sollte direkt verständlich sein. Echtes Ambilight-Feeling kommt natürlich nicht auf, denn es ist eine Computer-App und hat nichts mit dem TV zu tun. Aber: Philips Hue Sync kann auf Computern und Laptops ebenso genutzt werden wie auf dem Fernsehgerät, indem der auf dem Computer abgespielte Content über HDMI, Chromecast, AirPlay oder Miracast gestreamt wird.
Falls ihr das ausprobiert: Bei mir lief das in der Beta schon ganz anständig, je nach Einsatzbereich könnt ihr in der App auch ein paar Dinge regeln, die ist nämlich nicht nur für das Synchronisieren zuständig. Neben der normalen Steuerung gibt es noch die Möglichkeiten, die Intensität festzulegen – oder eben der App zu sagen, dass sie sparsam mit der CPU bei der Erfassung der Bildschirminhalte haushalten soll. Alles im allen eine schicke Sache, wenn man es denn nutzt. Denn eines ist klar: Der Markt ist heißumkämpft, da müssen die Hersteller schon etwas mehr bieten als ein ansteuerbares Leuchtmittel. Das macht Signify mit den neuen Apps.
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