Philips HUE: neue Produkte für smartes Licht

Smart Bulbs kommen in Mode – Philips hat das Hue-Angebot schon länger in petto, LG hat schlaue Lampen vorgestellt und Samsung mittlerweile auch. Bei Philips lassen sich ganz nette Dinge realisieren, Lampen in verschiedenen Farben schalten, ebenfalls gibt es Zusatz-Apps, die die Birnen zur Lichtorgel machen und auch für IFTTT-Nutzer ist einiges dabei. Philips weitet jetzt sein Portfolio aus und auch für Freunde des 3D-Gedruckten ist etwas dabei.2529_1._HUE_PACK-590x393

Neu ist zum Beispiel der HUE Tap.Hierbei handelt es sich um einen intelligenten Schalter, über welchen sich die smarten Lampen steuern lassen – ist natürlich nur für die Menschen etwas, die ihr Lichtspiel nicht mittels Smartphone oder Tablet steuern wollen. Nicht nur das bloße Einschalten soll möglich sein, auch das Übertragen von eingestellten Szenerien auf den HUE Tap. Der HUE Tap benötigt keine Batterien und soll im Spätsommer 2014 für 59,99 Euro auf den Markt kommen. Die frühe Ankündigung liegt an der bald startenden Light + Building Show, welche in Frankfurt stattfindet.

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Auch im Spätsommer 2014 sollen die LUX-Lampen erscheinen. Sie richten sich primär an Kunden, die statt schillernder Farben einfach eine „normale“ Beleuchtung in Weißtönen wünschen. Hier ist bislang kein Preis genannt, wird aber sicherlich günstiger sein, als die Standard-Birne.

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Den Abschluss bildet das oben erwähnte Stück Lampe aus dem 3D-Drucker.Speziell designte Lampen für Menschen, die diese Art mögen und noch ordentlich Knatter auf der Naht haben. HUE Luminaires kommen für 2499 Euro als Tisch- und für 2999 Euro als Wandausgabe.

Philips-3D-print-hue_CPF-detailUnd ich? Die smarteste meiner Lampen hängt an einem Belkin WeMO, alternativ kann man sich einen AN- / Aus-Schalter selber basteln. Gibt ja diverse Lösungen und Apps.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

7 Kommentare

  1. Dass man die hues nur über das Smartphone steuern kann hat mich auch gestört.
    Ich habe mir Homematic Schalter gekauft und die hues sowie die Schalter mit einem Raspberry Pi verbunden, auf dem fhem läuft.
    Das klappt super, ist frei konfigurierbar und ab zwei Schaltern günstiger als die Hue Taps.
    Natürlich etwas frickeliger aber wer den Aufwand nicht scheut oder gar Spaß daran hat fährt damit sicherlich nicht schlecht.

  2. Oh, die Lux-Lampen sind toll. Für rein weiße Räume wie Flur und Bad nehme ich momentan alte Living Whites-Lampen. Die haben aber ein Problem: Dimmt man sie aus, schaltet sie am Lichtschalter aus und wieder an, so merken sie sich im Gegensatz zu den Hue-Lampen den vorherigen Wert und stellen ihn wieder her. Sie bleiben also aus und müssen erst über die App wieder hell gemacht werden. Die Lux-Lampe löst das dann vermutlich (falls sie sich so verhält sie die Hue-Lampe).

  3. Ich habe auch zwei alte Living Whites-Lampen und dazu drei Living Whites-Dimmersteckdosen im Wohnzimmer. Lässt sich mit der Fernbedienung prima steuern. Ich habe auch schon öfter mit dem Hue geliebäugelt, allerdings habe ich keinen Bedarf an bunten LED-Leuchtmitteln. Falls es die Lux-Lampen dann im Bundle mit der Basisstation gibt werd ich mir die aber garantiert zulegen.

  4. @kOOk: Wird es geben – zwei „lux“-Lampen und eine „hue bridge“ im Starterpaket. Preis unbekannt.

  5. Wenn das Hue-Zeugs nicht so pervers teuer wäre, wäre es cool…

  6. @TheK: Ich tippe mal auf 149 Euro für das „lux“-Starterpaket bzw. 49 Euro für die einzelne Lampe.

    Antithese: Wenn das „Hue-Zeugs“ von Anfang an billiger und nicht nur über die Apple-Stores erhältlich gewesen wäre, dann wäre es auch nicht „cool“ geworden. Ist es nämlich durchaus für viele „Gadget“-Fans, wie der unerwartet große Erfolg/Absatz zeigt.