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PayPal startet das Generosity Network als Alternative zu GoFundMe

PayPal startet mit dem Generosity Network eine neue Online-Bettel-Plattform – ein neues Spenden-Netzwerk. Vergleichbar ist das Ganze weniger mit Plattformen wie Kickstarter und IndieGoGo, sondern mehr mit etwa GoFundMe. Im Wesentlichen halten dort Menschen die Hand auf, die Geld für unterschiedlichste und häufig persönliche Zwecke benötigen.

Ihr lest da bei mir einen zynischen Unterton heraus? Ja, ich halte von Crowdfunding bis auf wenige Ausnahmen nicht viel. Zumal es zu viel Missbrauch kommt bzw. bereits gekommen ist. Es ist leider häufig, dass sich Menschen tragische Geschichten ausdenken und ans Mitgefühl anderer appellieren, sich aber einfach nur bereichern wollen. Und das ist bei Plattformen wie GoFundMe oder eben PayPals neuem Generosity Network im Grunde überhaupt nicht überprüfbar.

Das schließt keinesfalls aus, dass es dort unterstützenswerte Projekte geben kann. Jene herauszufiltern, ist aber schwer. Immerhin: PayPal begrenzt die maximale Geldmenge, die eingesammelt werden kann, im Generosity Network auf 20.000 US-Dollar. Zunächst visiert das Generosity Network in erster Linie die USA an. Wer dort eine Kampagne startet und Spenden sammelt, erhält das Geld direkt auf sein PayPal-Konto.

Zu finden ist das neue Generosity Network direkt hier. Auf den ersten Blick fallen mir da direkt ein paar „verdächtige“ Kampagnen ins Auge, die zwar kurze tragische Geschichten erzählen, aber so wenig nachprüfbare Details liefern, dass direkt die Alarmglocken klingeln sollten. Eigentlich ist das schade, da in so einem Dickicht dann die Kampagnen untergehen, die wirklich Unterstützung verdienen würden.

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