
Als weltweit tätiger Bezahldienstleister müsse sich PayPal einen genauen Überblick über die Geschäftstätigkeit eines Unternehmens verschaffen und dabei auch klären, wie dieses Unternehmen geltende Gesetze und Regulierungen erfüllt. Es handelt sich dabei unter anderem auch um Gesetze und Regulierungen, die sich auf das Teilen oder das Verbreiten illegaler Inhalte beziehen, sowie um Richtlinien von Banken und Kartennetzwerken, die in die PayPal-Zahlungungsabwicklung involviert sind.
PayPal prüfe diese Fragestellungen nach eigenen Aussagen auf Einzelfallbasis. Auch das sind Aussagen, die in keiner Weise mit denen von Seafile übereinstimmen. Letzten Endes entschuldigt man sich aber für die falsch eingeschätzte Situation.
Schon schräg, dass im Laufe der Prüfung kein einziger Mitarbeiter dabei war, der mal den Dienst und seine Tätigkeit nachvollziehen konnte, trotz der Klarstellung des Anbieters…..
Update: Auch Seafile hat ein Update draußen. Es bleibe ein blöder Nachgeschmack und man schaue sich weiterhin nach Alternativen um. Richtig so:
[color-box color=“red“ rounded=“1″]Ja, unser PayPal Konto ist wieder freigeschaltet. Wir haben heute Nachmittag einen Anruf von PayPal bekommen. PayPal hat sich für den Vorfall entschuldigt. Sie hätten in unserem Fall falsch entschieden. Wir seien eindeutig kein “High Risk Business” und hätten PayPals Fragen auch ausreichend beantwortet.
Theoretisch dürften wir wieder PayPal Zahlungen entgegennehmen. Ein blöder Nachgeschmack bleibt allerdings. Es hat sich einfach richtig schlecht angefühlt, als wir am Samstag alle aktiven PayPal Abos kündigen mussten. Wir finden es zwar gut, dass PayPal hier so viel Größe zeigt und einen Fehler eingesteht. Aber auf unserer Seite ist das Vertrauen in PayPal erst mal so sehr erschüttert, dass wir uns nicht vorstellen können, wie wir PayPal guten Gewissens wieder einsetzen sollen. Wir schauen uns zur Zeit weiterhin nach Alternativen um.
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