PayPal MoneyPools: So nutzt ihr die neue Funktion

PayPal hat ein neues Produkt vorgestellt! Die sogenannten MoneyPools sollen euch die lästigen Sammelkassen für Junggesellenabschiede, Geburtstage, Reisen, Kollegenabschiede etc. abnehmen. Damit kann man transparenter und einfacher Geld sammeln, als bisher. Die Umsetzung ist einfach und intuitiv gelöst. Wir zeigen euch, wie es geht:

MoneyPools können sowohl innerhalb der Apps für iOS oder Android, als auch im Web erstellt werden. Der Weg ist jedoch überall derselbe. Möchtet ihr die Sache im Web erledigen, besucht ihr die MoneyPools Seite oder findet in eurem Profil unterhalb des Guthabens den Bereich „MoneyPools“. Innerhalb der Apps gibt es unten rechts einen Button zum Absprung. Der Screen sollte dann folgendermaßen aussehen:

Betätigt ihr nun den MoneyPools-Button, landet ihr auf einer Seite, die euch noch einmal die Vorzüge der Gruppenkassen erläutert. Dort betätigt ihr den „MoneyPool erstellen“-Button:

Jetzt solltet ihr euch in einer Step-by-Step-Prozedur befinden, in der ihr nach und nach die Details zu eurer persönlichen Gruppenkasse definieren könnt. Im ersten Schritt legt ihr einen Namen für den Pool fest, definiert wie viel Geld ihr in Summe für euren Ausflug, das Geschenk oder was auch immer ausgeben wollt, und bis wann der Pool bestehen soll. Hier könnt ihr auch schon einstellen, ob die Beteiligten die Gesamtsumme sehen sollen.

Der nächste Bildschirm legt fest, in welcher Höhe sich die Beträge der Beteiligten befinden sollen. Entweder man lässt die Beteiligung komplett offen, alternativ definiert man einen Mindest- oder einen Pflichtbeitrag in einer bestimmten Höhe. Hier lässt sich außerdem festlegen, ob die Beteiligten in der Poolseite, die Beiträge und Namen der anderen sehen dürfen, oder eben nicht. Man kann also auch komplett anonym Beiträge sammeln. Die Rechte könnt ihr später auch noch umstellen, aber dazu gleich mehr.

Der Klick auf „Weiter“ bringt euch zu einem Bildschirm, bei dem ihr noch eine Beschreibung und ein passendes Pool-Bild definieren könnt.

Bevor der MoneyPool nun freigeschalten wird, zeigt PayPal euch nochmal eine Übersicht an, wie die Gruppenkasse final aussehen wird. Ist das für euch so in Ordnung, betätigt ihr den Freischalten-Button, bekommt eine Bestätigung der Freischaltung und könnt den Link zum Pool zu euren Freunden schicken. Eine Bestätigung per Mail bekommt ihr natürlich auch!

Habt ihr während des Einrichtungsprozesses Rechte falsch definiert, könnt ihr diese als Ersteller unter „MoneyPool verwalten“ > „MoneyPool bearbeiten“ ganz leicht wieder anpassen. HIER könnt ihr euch unseren Beispiel-Pool mit allen Displaymöglichkeiten ansehen. HIER ist ein anonymer Beispiel-Pool.

Bekommt ihr einen Link für einen solchen MoneyPool zugeschickt, könnt ihr über den Beteiligen-Button Geld in den Pool einzahlen. Der Ersteller bekommt danach eine Nachricht, dass eine Transaktion ausgeführt wurde. Je nachdem wie die Rechte des Pools definiert sind, seht ihr auch eine Information zur Zielerreichung auf der Seite der Gruppenkasse.

Wenn ihr einen oder mehrere Pools angelegt habt, seht ihr diese in eurem Profil oder direkt in der Übersichtsseite.

Alles in allem finde ich die Idee dahinter recht gut. Die Frage ist nur, ob das Feature von entsprechend vielen Anwendern genutzt wird. Solltet ihr Hilfe bei der Einrichtung der MoneyPools haben, hat PayPal auch eine entsprechende Support-Seite geschalten. Lasst uns gerne in den Kommentaren darüber diskutieren.

 

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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20 Kommentare

  1. Sehr gute Idee. Nimmt einem die Arbeit ab, das Geld für gewisse Ausgaben im Freundes- oder Kollegenkreis einsammeln zu müssen.

  2. An sich ein interessantes Feature. Dadurch, dass alle Einzahler ein eigenes PayPal-Konto haben müssen, schränkt die Nutzbarkeit in der Praxis leider stark ein. Es gibt im Kollegen-, Freundes- oder Familienkreis immer ein paar Leute, die – aus welchen Gründen auch immer – kein eigenes Konto haben wollen und die damit ausgeschlossen wären.

  3. Da man selten einen Einblick in die finanziellen Verhältnisse desjenigen hat, der das Geld einsammelt, sollte man es sich gut überlegen. – Ist wie bei einer Klassenkasse; eine Kontopfändung und das Geld aller ist weg.

  4. Wenn es nicht von Paypal wäre, wäre es eine gute Idee. Alternativ gäbe es da noch https://www.leetchi.com/de.

  5. …und was mir leider nicht ganz klar wird:
    Fallen Gebühren an?
    MoneyPools taucht nicht in der Gebührenübersicht auf.

  6. naja, schamlos von http://www.kittysplit.com kopiert 🙁
    Nervt mich umso mehr, da das von Freunden von mir entwickelt wurde.

  7. @loewsite genau wie wenn der Kassierer in die Kasse greift o.a. (nur als Beispiel)
    http://www.marbacher-zeitung.de/inhalt.oberstenfeld-kassiererin-soll-135-000-euro-veruntreut-haben.0c7a8318-25c3-42c3-a5b1-3e6eb0cc922a.html

    sorry das hat doch also nichts mit dem System zu tun, sondern mit den Personen und hier geht es ja aber um das System.
    vielmehr wird es hier ja sogar auf Wunsch transparent dargestellt.
    tolles Produkt somit, da könnten sich Banken eine Scheibe davon abschneiden.

    und ein Treuhänder in der Größenordnung wäre ja mit Kanonen auf Spatzen schießen.

  8. @Stick
    ? Liest sich aber definitiv anders, das Kittysplitt.

  9. @Stick
    Ich sehe das ähnlich wie @Kasupke.
    Kittysplit löst das offline und berechnet den Betrag, den ich bei anderen „Bezahlern“ ausgleichen muss, damit ich wieder mit allen Beteiligten im reinen bin.
    Damit: Dezentral – jeder gibt Geld aus – nachher wird verteilt.

    PayPal legt (wie der Name auch schon sagt) einen Pool an in den alle digital einzahlen könnten.
    Damit: Zentralisiert – alles Geld landet an einer einzigen Stelle – von dort aus wird dann bspw. ausgegeben.

    Zwei ziemlich unterschiedliche Usecases 😉

  10. So leicht läßt sich aber auch nicht Pfänden. Da spielen diverse Faktoren eine Rolle.

  11. @Stick Zum einen ist es was ganz anderes als Kittysplit, wie @GusGus und @Kasupke schon dargelegt haben, zum anderen – bei allem Respekt und ich will niemandem zu Nahe treten – gibt es Apps/Seiten, die sowas wie Kittysplit machen ja schon einige und teilweise schon einige Zeit (Tricount, Splitwise…).

  12. Klingt sehr praktisch, v.a. da Paypal im Netz omnipräsent ist.

  13. @rob @kasupke @gusgus da muss ich euch recht geben, hatte es vorhin nur überflogen.
    Kittysplit waren allerdings vor splitwise etc. am Start, aber jetzt auch egal 😉

  14. @Marc

    <>

    Die Banken dürfen an Derartiges nicht mal denken. 😉
    Da spielt die Abgabenordnung (Kontenwahrheit und Kontenklarheit) und das Geldwäschegesetz (wer ist der wirtschaftliche Berechtigte) eine entscheidende Rolle.

  15. @Dot2010

    <>

    Das geht verdammt schnell.
    Finanzämter mahnen nicht mal mehr, wenn jemand seine Hundesteuer nicht bezahlt, sondern stellen eine Kontopfändung zu.

  16. @loewsite in Sachen (Hunde_) Steuer, da kommen zuvor erst Mahnung/Vollstreckungsankündigung – und statt dann jemand rauszuschicken, die Pfändung, weil kostengünstiger

  17. @loewsite der Eigentümer ist doch bekannt, Beispiel Lehrer, der für eine Klassenfahrt Geld einsammelt. (hier wird ja nur überwiesen)
    bzw. ist ja auch über bspw. kwitt o.a. bis zu gewisser Summe machbar

    es geht in o.g. Fall doch nur um die Transparenz/Darstellung

  18. @loewsite
    Aus Paypals Impressum:
    „PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A. wird EU-weit als Bank geführt. Aufsichtsbehörde ist die luxemburgische Bankenaufsicht CSSF (Commission de Surveillance du Secteur Financier).“

    Fazit: Paypal ist eine Bank und denkt offensichtlich daran…

  19. Wenn das als Transparente Gruppenkasse herhalten soll isses aber echt blöd das man selbst garnichts dazu beitragen kann. Demnach schon etwas nutzlos dafür.

  20. @maCyo: Meine erste Reaktion auf Deinen Kommentar war: „Man kann nicht selber einzahlen? Das ist ja dämlich!“

    Dann dachte ich mir aber, wenn ich in PayPal über mein Konto sammle, dann zahle ich doch auch über PayPal oder überweise das Geld auf mein Konto, um dann die Sache(n) zu bezahlen. In beiden Fällen kann ich Geld beisteuern.

    Oder kann ich über das Geld vom Sammelkonto nicht so frei verfügen?

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