Patente: Google von British Telecom verklagt

Nicht nur Apple und Samsung sind immer mal weider wegen Patentstreitigkeiten, aktuell hat es wieder einmal Google getroffen. Die British Telecom (mittlerweile einfach BT) verklagt den Internet-Giganten, weil dieser angeblich sechs Patente verletzt, die aus dem Portfolio des englischen Mobilfunk-Betreibers stammen. Die Klageschrift, mit 23 Seiten nicht gerade dünn, hat viele Dienste von Google im Visier, darunter Mail, Maps, Android, Music, Docs, die Suche als solches und vieles, vieles mehr. Was die British Telecom damit erreichen will? Klar – eine einstweilige Verfügung und Zahlungen in ungeahnter Höhe.

Zitat Heise: Bei den sechs Patenten handelt es sich vor allem um grundsätzliche Ideen hinter technischen Verfahren – was auch erklärt, warum manche aus BT-Sicht gleich eine Handvoll Google-Dienste betreffen. So geht es bei einem der Patente darum, dass bei einem Kartendienst neben Grunddaten wie dem Straßenverlauf auch aktuelle Informationen dynamisch eingeblendet werden. Ein anderes regelt, welche Daten je nach Netzqualität zum Download bereitgestellt werden“. British Telecom – das waren 2000 übrigens die, die ein Patent auf Hyperlinks anwenden wollten und zurecht 2002 verloren. Absurder Kram.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

7 Kommentare

  1. Na dann kauf Google nächstes Jahr einfach BT und schon ist das Problem gelöst 😉

  2. „handelt es sich vor allem um grundsätzliche Ideen “
    wusste gar nicht das man schon eine idee ptentieren kann.
    dacht da gehören technische daten bzw abläufe dazu.

  3. Das ist doch wahnsinn. Wann wird sowas mal unterbunden…. Wie weit soll dss noch gehen? Müssen wir bald alle eine Lizenzgebuhr fürs Internet zahlen?

  4. Wenn ich immer sehe, um welche Beträge es da geht, kann einem fast nur schlecht werden. Mich würde mal interessieren, wieviel Google pro Jahr an sein Anwaltsteam zahlt.

    mfG

    AMUNO

  5. Sehe es kommen:

    „Genforscher klagen auf einstweilige Verfügung vor sämtlichen Bundes- und Staatsgerichten gegen Gott. Sie sehen einen klaren Verstoß gegen Patente der Klontechnik und in Bereichen der künstlichen Organ-/Körperteilzüchtung aus körpereigenen Genen. Sie fordern daher die Einstellung von Geburten bzw. Lizenzahlungen in nicht näher genannter Höhe pro Geburt von Gott. Dieser äußerte sich bisher nicht zu den Vorwürfen, jedoch gab die Heaven’s Marketing Agentur zu, es bestünde die Möglichkeit, dass zukünftig der Geburtenbetrieb drastisch reduziert werden müsse, um evtl. Zahlungsansprüchen gegenüber den Genforschern nachkommen zu können. Ansonsten drohten Einsparungen in Milliardenhöhe, was sich aller Wahrscheinlichkeit nach auf Entlassungen in einer mindestens vierstelligen Zahl niederschlagen würde.“

    Sollte mir vielleicht schon mal die Idee patentieren lassen, mir alles patentieren lassen zu wollen. Wäre damit auf der sicheren Seite.

  6. Ich kann diese ganze Schei**e nicht mehr hören. Jeder verklagt jeden wegen irgend son Mist und die Kanzleien reiben sich die Hände. Umso bemerkenswerter das der Gesetzesentwurf zum Mediationsgesetz erst letztens mit grosser Übereinstimmung aller Fraktionen verabschiedet wurde.

  7. Zu dem Urteil „Absurder Kram“ kann nur jemand kommen, der noch seinen Menschenverstand besitzt und auch noch alle Tassen im Oberstübchen hat (oder so ähnlich). Für alle anderen ist =j e d e= Möglichkeit, an Kohle heranzukommen, nicht absurd, sondern die logische und völlig normale Konsequenz ihrer nicht zu befriedigenden Gier nach Geld oder sonstigen geldversprechenden Dokumenten. Das wird noch viel „absurder“ werden. Soll`n sie nur – ist demnächst sowieso alles nur noch Altpapier.