Passwort-Manager: Enpass unterstützt nun Autofill in Microsofts Edge Browser

Enpass ist ein beliebter Passwortmanager, der im Desktop-Bereich auch dauerhaft kostenlos genutzt werden kann. Edge-Nutzer unter Windows konnten mit Engpass bislang wenig anfangen, dem Passwortmanager war es aufgrund von Windows-Restriktionen nicht möglich, Login-Daten an den Browser zu übergeben. Als Beta gab es die Geschichte vor einiger Zeit schon, nun liefert Enpass den ersten Offline-Passwortmanager, der Autofill in Edge unterstützt. Ermöglicht wird dies durch die Bereitstellung einer UWP-App, die auf der Win32-App basiert und eben mit der ebenfalls neuen Edge-Extension kommunizieren kann.

Die bisherigen UWP-App wird es weiterhin im Microsoft Store geben, über sie kann man auch den mobilen Zugang kaufen. Erst wenn die neue App in Sachen Funktionen der bisherigen UWP-App entspricht, wird sich dies wohl ändern. Der Fokus von Enpass liegt nun auf der Verbesserung der neuen App, vor allem soll sie touchfreundlich werden und bald auch Windows Hello unterstützen.

Um die neuen Funktionen nutzen zu können, benötigt man sowohl die neue App als auch die Enpass Edge-Extension aus dem Microsoft Store. Falls Ihr die Kombination nutzt, hinterlasst gerne einen Kommentar, wie gut das bereits funktioniert.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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13 Kommentare

  1. Enpass hat im aktuellen Heft der Stiftung Warentest nicht gerade gut abgeschnitten. 1Password auch nicht.

  2. Sascha Ostermaier says:

    Stiftung Warentest schneidet auch selten gut in Tests ab. Ungefähr genauso aussagekräftig wie ein TÜV Rheinland-Siegel. 😀

  3. „Edge-Nutzer unter Windows konnten mit Engpass bislang wenig anfangen“ <- Engpässe sind unter Windows bestimmt bekannt 😛

  4. Was wurde denn bei Enpass kritisiert?

    Haette mir gerne den Artikel bei der Stiftung Warentest gekauft. Die erlauben den Kauf jedoch mit Wohnsitz in Deutschland.

  5. Grob gesagt, das Sicherheitskonzept. Keine Zwei-Faktor-Auth. Immerhin unkritisches Datensendeverhalten bei Enpass und 1Password im Gegensatz zu den meisten anderen. Dashlane Premium auf dem ersten Platz. @sascha: Man muss es ja nicht gleich bewerten wie die Tester, aber sind doch ganz gute Hinweise dabei, auf die man erstmal kommen muss, wenn man sich nicht so sehr damit beschäftigt.

  6. @Daniel Danke!

  7. Bekloppt. Die UWP App sieht schick aus und ich würde sie sofort nutzen, aber das kriegen sie irgendwie nicht auf die Reihe. Lieber von hinten durch die Brust ins Auge. Oh Mann.

  8. @Daniel
    37 € monatlich für Dashlane Premium sind auch nicht gerade wenig. Die ganzen Tests bei allen Produkten sind nur eine Momentaufnahme wo Morgen schon wieder ganz anders sein kann. Da wo Passwörter gebraucht werden, gibt es auch Möglichkeiten diese zu hacken. 100% Sicherheit gibt es nirgends.

  9. Ich bin eh kein Fan von diesen Abomodellen. Ich nutze seit Jahren die alte Version von 1Password. Und weil ich über einen Umstieg zu Enpass nachdenke, ist so ein Test mindestens mal interessant für mich. Muss ja jeder selbst überlegen, was er daraus macht.

  10. Die Frage ist: Wie soll Enpass 2-Faktor-Auth einbauen, wenn es ein offline Passwort Manager ist? Geht recht schwer.

  11. Masterpasswort plus Schlüssel oder Fingerabdruck zum Beispiel.

  12. Guckt Euch doch bitte mal Bitwarden an. Scheint besser als Lastpass, Enpass & Co.

  13. die Whois Abfrage von bitwarden ist aber komisch, registriert über ein domain seller in panama. Versucht jemand da was zu verschleiern?

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