Passwort-Manager: KeePass 2.3.7 erschienen

KeePass ist einer der beliebtesten Passwort-Manager. Seit Jahren auf dem Markt, zudem kostenlos. Zur großen Verbreitung haben sicherlich auch die unterschiedlichen KeePass-Derivate sowie das offene Datenbankformat beigetragen. Nun ist die Version 2.3.7 erschienen. Neu ist unter anderem die optionale Erstellung eines Notfallbogens (hier kann man Masterkey und Passwort eintragen), wenn eine neue Datenbank erstellt wird.

Diese kann ausgefüllt und an einem sicheren Ort gespeichert werden, sodass nur der Nutzer selber und vertraute Personen Zugriff haben. Der Notfallbogen kann auch über das Menü Extras > Datenbank-Tools erstellt werden.

Ebenfalls hat man am Dateianhangmenü gearbeitet, diese Anhänge dürfen nicht über 512 MB groß sein, da diese wohl Probleme auslösen können. Den Download bekommt ihr auf der Programmseite, wo Interessierte auch das weiterführende Changelog finden.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

17 Kommentare

  1. „Seit jahren auf dem Mark,…“ Was hat Mark denn damit zu tun? ;D
    Ich glaube da het sich ein Fehler eingeschlichen… 😉

  2. 1. Was ist und tut dieser Notfallbogen?
    2. Das Programm schlicht kostenlos zu nennen halte ich für nah an falsch – es ist Open Source Software. Das ist deutlich mehr als nur kostenlos.

  3. Das Programm schlicht Open Source zu nennen halte ich für nah an falsch – „The program is distributed under the terms of the GNU General Public License version 2 or later.“ Das ist deutlich mehr als nur Open Source.

  4. @nope @caschy
    ja würde mich auch interessieren

  5. @zoula: Siehe Text. Einfach ein Zettel mit Hinweis auf KeePass, auf dem man Master PW und Key eintragen kann.

  6. Also was mich an Keepass nach wie vor stört, das man immer noch nicht ab Werk individuelle zusätzliche Felder einfügen kann.

  7. Ich persönlich bin sehr von KeePass begeistert. Gerade das automatische Ausfüllen von Login Feldern erleichtert vieles. Jedoch hätte ich eine Frage bzgl. der „neuen“ Login Art, wie z.B. bei Gmail. Früher konnte man auf einer Seite direkt die E-Mail und das PW eintragen (oder von KeePass eintragen lassen). Aktuell soll zuerst nur die E-Mail Adresse und dann, nach Seitenneuaufbau, das PW eintragen werden. Kann man KeePass dazu Einstellen, den 2-Seiten-Login, automatisch bedienen zu können? Für Tipps bin ich dankbar. 🙂

  8. @lea: klar kann man das schon immer machen.

  9. Als ich in der Meldung vom „Notfallbogen“ las, hatte ich mehr an etwas wie einen Mechanismus zum Verteilen des Masterkey auf “ von “ gedacht, also verschiedene Codes die ich Personen in die Hand geben kann, und nur wenn davon gemeinsame Sache machen, sie den Masterkey mit einem Tool (z.B. einer Keepass-Installation) wiederherstellen können. Dass es „nur“ ein Blatt Papier ist, auf dem der Name der KDBX-Datei angedruckt ist und wo man den Masterkey drauf schreiben kann, ist jetzt etwas underwhelming.

  10. Das Kommentarsystem hat Teile meines vorigen Posts, in dem ich spitze Klammern benutzte, gelöscht, daher sieht er komisch aus. Hier nochmal:

    Als ich in der Meldung vom „Notfallbogen“ las, hatte ich mehr an etwas wie einen Mechanismus zum Verteilen des Masterkey auf “M von N“ gedacht, also N verschiedene Codes die ich N Personen in die Hand geben kann, und nur wenn M davon gemeinsame Sache machen, sie den Masterkey mit einem Tool (z.B. einer Keepass-Installation) wiederherstellen können. Dass es „nur“ ein Blatt Papier ist, auf dem der Name der KDBX-Datei angedruckt ist und wo man den Masterkey drauf schreiben kann, ist jetzt etwas underwhelming.

  11. Sie sollen Design updaten. Es sieht wie Win XP aus.

  12. @leachimus: Das geht schon ewig einfach Eintrag bearbeiten und unter „Erweitert / Stringfelder“ dir alles nach belieben erstellen.

    @Lothar S: Dies ist auch möglich unter Eintrag bearbeiten „Auto-Type – Standardsequenz-Überschreiben“ auswählen. Dort dann z.B. {USERNAME}{ENTER}{DELAY 1000}{Password}{ENTER} eintragen und schon geht das Autotype auch bei Google wieder. 🙂

    @Whocares: Falls dir das Originale KeePass nicht gefällt gibt es sehr viele die im Design dir vielleicht mehr entgegen kommen. Aber mal ehrlich bei dem Programm geht es um Funktionen und Sicherheit und nicht ob es der neusten GUI entspricht.

  13. @Manox Prinzipiell stimme ich dir zu, was die Funktionalität betrifft und das die wichtigste ist, aber das Handling einer Software ist auch stark vom Design abhängig und deshalb verstehe ich es ehrlich gesagt auch nicht, dass ein unter der Haube so modernes Programm, heutzutage noch SO aussehen muss.

  14. @jkrwdf Das was du beschreibst geht auch jetzt schon: Speichere den Masterkey deiner Datenbank in eine neue Datei MasterKeyRecovery.kdbx mit einem ausreichend langen Passwort (#1-PasswortTeil1#2-PasswortTeil2#N-PasswortTeilN). Splitte das Passwort in N Teile und verteile sie an 2*N Personen (damit ein Teil bei je 2 Personen liegt, für etwas Redundanz). Wenn sich die richtigen N Personen zusammenfinden können sie den Masterkey entschlüsseln.

  15. seit Jahren in Nutzung.. einfach Top !
    Die GUI dürfte trotzdem mal angepasst werden an 2017 😉

  16. Da gibt es aber andere Programme (z.B. FileZilla) die es dringend nötiger hätten aufgehübscht zu werden. 🙂 Ich benutze es seit Jahren und bin sehr zufrieden damit.

  17. Wenn hier alle schon hauptsächlich über die Optik reden…

    Welche „Keepass-Derivate“ fügen sich den optisch am besten in die GNOME Shell ein?

Es kann einen Augenblick dauern, bis dein Kommentar erscheint.