Park and Joy: Park-App in 100 Städten nutzbar

Park and Joy, ein Angebot der Telekom, ist mittlerweile in über 100 Städten nutzbar. Dies gab das Unternehmen am 11. Dezember bekannt. Zuletzt kamen die Städte Bremerhaven, Duisburg und Frankfurt am Main neu dazu. Mit der App können Autofahrer ihre Parkgebühren mit dem Smartphone bezahlen.

Park and Joy zeigt außerdem freie Parkplätze an und navigiert den Fahrer direkt dorthin. Ab 2020 geht man sogar noch einen Schritt weiter. Seit Oktober zeigt die App auch freie Parkhäuser in den ersten Städten an. Auch können Autofahrer ab Februar 2020 kontaktlos – mit Hilfe eines RFID-Chips – in mehr als 200 APCOA-Parkhäusern ein- und ausfahren. Die Bezahlung läuft automatisch über die App.

Toller Service? Den lässt man sich aber auch bezahlen.

Park and Joy ist für iOS oder Android im App Store oder im Google Play Store erhältlich. Die Vorhersage für freie Parkplätze ist dabei für alle Nutzer kostenfrei. Die Servicegebühr für das digitale Bezahlen von Parktickets beträgt 19 Cent pro Parkvorgang. Im Tarif COMFORT mit einem monatlichen Festpreis von 1,99 Euro ist die Servicegebühr bereits enthalten. Hinzu kommen die Parkgebühren der jeweiligen Stadt. Die Bezahlung ist mit Lastschrift, Kreditkarte und Mobilfunkrechnung möglich.

?Park and Joy – Parkticket App
?Park and Joy – Parkticket App

Aktuell ist Park and Joy in diesen 100 Städten verfügbar: Ahlen (Westf.), Bad Hersfeld, Bad Nauheim, Bad Oldesloe, Bad Urach, Bad Vilbel, Bergheim, Bergisch Gladbach, Berlin, Bernkastel-Kues, Bielefeld, Bocholt, Bonn, Borken, Bostalsee, Brandenburg an der Havel, Bremerhaven, Buchholz in der Nordheide, Burgdorf, Castrop-Rauxel, Coesfeld, Cottbus, Cuxhaven, Chemnitz, Dachau, Dahlem, Dessau-Roßlau, Detmold, Dieburg, Dinslaken, Dormagen, Dorsten, Dortmund, Duderstadt, Duisburg, Emsdetten, Erfurt, Eschweiler, Ettlingen, Euskirchen, Eutin, Frankfurt am Main, Gladbeck, Glückstadt, Görlitz, Hagen, Hamburg, Hameln, Hanau, Hannover, Hattingen, Heidenheim, Hennef, Hildesheim, Ibbenbüren, Jena, Kaiserslautern, Köln, Königswinter, Landau in der Pfalz, Leichlingen, Lemgo, Lingen, Lippstadt, Lübbenau/Spreewald, Lübeck, Mayen, Memmingen, Meiningen, Menden, Moers, Mönchengladbach, Nauen, Norden, Nordhorn, Penzberg, Pforzheim, Pirmasens, Pulheim, Rheinbach, Scharbeutz, Schärding, Siegen, Soest, Stolberg, Templin, Uelzen, Ulm, Vechta, Velbert, Wedel, Weilheim an der Teck, Weimar, Werl, Wetzlar, Wismar, Winsen (Luhe), Witten, Worms und Zittau.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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19 Kommentare

  1. @Caschy: ein schöner Artikel wäre mal eine Übersicht der Park-Apps mit Gegenüberstellung der Kosten. Ich habe mittlerweile den Überblick verloren…

    • Problematisch ist, dass die Apps teilweise unterschiedliche Gebühren für Städte haben.
      Habe gerade mal 7 Anbieter für meine Heimat analysiert und da dürfte Park and Joy der günstigste sein (bei den 19Cent pro Parken) … Werde ich mal testen

    • Warum eine Gegenüberstellung? Das macht doch gar keinen Sinn, denn man muss einfach die App verwenden, die in der entsprechenden Stadt verwendet werden muss. Oder gibt es Städte wo wirklich mehrere Apps möglich sind?

      • Ja klar, bei uns in Wismar sind es mittlerweile mindestens 7 verschiedene Apps (Anbieter) die man verwenden kann.

      • In Winsen Luhe hast Du die Auswahl aus „EasyPark“, „ParkNow“, „Park and Joy“, „moBiLET“, „Yellowbrick/flowbird“ und „paybyphone“. Alle mit abweichender Tarifstruktur und bei 6 der Apps gibt es eine maximale Parkdauer, die siebte (EasyPark) kennt/kann das nicht..

  2. Da scheint Apcoa Flow ja wunderbar zu laufen, wenn sie jetzt auch andere mitspielen lassen

  3. Woher will die App wissen, ob z.B. in meiner Straße gerade jemand losgefahren ist und so eine leere Parklücke hinterlässt?

  4. Liest sich zwar interessant, aber wenn eine Bewertung schreckt dann doch ab (vom 31. Oktober, keine Ahnung ob Lübeck in den letzten 5 Wochen dann dazu kam): „Parkplatz in Lübeck angesteuert, App behauptet steif und fest man steht in Hamburg. Blöd wenn die Politesse das überprüft,dann hat man bezahlt auf dem falschen Parkplatz und bekommt trotz gezahlter Gebühren ein Ticket.“

  5. Ich finde es extrem dreist, dass die Gebühren für digitales Parken auf den Anwender abgewälzt werden und nicht von der jeweiligen Kommune getragen werden. Immerhin entlaste ich diese durch meinen digitalen Parkvorgang in Hinblick auf Papier im Automaten und die Bargeld-Logistik vor Ort. Dauernd die Parkautomaten abfahren und das Bargeld einsammeln und unter Bewachung zur Bank bringen, wo dann noch Gebühren für die Einzahlung von kiloweise Münzgeld anfallen kostet eine Kommune nämlich richtig Geld. Und das fällt weg, wenn ich per App parke. Aber anstatt mich zu belohnen (und die vielgepriesene „Digitalisierung“ voranzutreiben), zahle ich als Anwender drauf. Hier sticht als einzige mir bekannte App „Parkster“ hervor. Da werden die Gebühren von der Gemeinde getragen, so z.B. im südlichen Oberallgäu.

    • Martin Deger says:

      Sehe ich genauso. Von mir aus sollte es die eigentlichen Parkgebühren geben, und dann noch die Transaktionskosten dazu; wenn man bar am Automaten zahlt, muss durch entsprechende Gebühren dann die Infrastruktur für die Parkautomaten gedeckt werden. Wenn man per App zahlt, müssen eben die Kosten für die App-Infrastruktur gedeckt werden.

    • Ich nutze PayByPhone, und da ist es von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Im Regelfall lässt sich die Firma ihre Dienste mit 10% der regulären Parkgebühr bezahlen. Aber es gibt auch eine ganze Reihe (meist kleinerer) Orte, in denen die Stadt die Zusatzkosten übernimmt. Wieder andere Städte verlangen sogar mehr als die 10 Prozent. 🙁 Immerhin bieten die Park-Apps eine Flexibilität, die es beim Parkschein aus dem Automaten nicht gibt …

  6. Ich bin nicht sicher, ob ich es gut finde, die Erhebung von Gebühren für Parkplätze auch noch durch so etwas zu unterstützen… Ich jedenfalls habe seit Jahren kein Geld fürs parken bezahlt. Gut, dafür brauche ich auch manchmal etwas länger, bis ich einen Parkplatz finde, aber irgendwo gibt es da auch ums Prinzip… 😉

  7. Echt jetzt, dass kostet mich Geld, wenn ich den Betreibern Arbeit abnehme.
    Wer ist denn so dämlich und nutzt das?

  8. Ist die gleiche Sauerei wie beim Vorbestellen von Kinokarten bei den großen Ketten. Ich habe die Arbeit, spare denen Personal ein, bezahle im Voraus und muß auch noch eine Onlinekaufgebühr zahlen.

  9. Ich nutze EasyPark in Ettlingen und zahle keine extra Gebühren. Was mir jedoch nicht ganz klar ist, ist die „minutengenaue Abrechnung“, nach meiner Erfahrung zahle ich die gleichen Parkgebühren wie am Automaten, auch wenn die Zeiteinheit nur angebrochen ist. Das sollte dringend verbessert werden.

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