Parallels Desktop 14 für Mac veröffentlicht

Die Firma Parallels hat heute Parallels Desktop 14 für Mac veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um eine Virtualisierungslösung, um andere Betriebssysteme in einer virtuellen Maschine unter macOS zu installieren. Parallels Desktop 14 für Mac ist angepasst für macOS Mojave (als Host und als Gast, was aber schon mit 13 funktioniert) und soll vor allem für schnellere Ladezeiten und verbesserte Grafiken (durch bessere OpenGL-Unterstützung) sorgen.

Des Weiteren spart Parallels Desktop 14 für Mac bis zu 20 GB Speicherplatz. Hierfür soll die neu entwickelte Speicherplatzoptimierung sorgen, die sowohl Windows- als auch Mac- Mechanismen berücksichtigt. Neu erstellte Snapshots belegen bis zu 15 Prozent weniger Speicher.

Vorkonfigurierte Touch-Bar-Sets fu?r folgende Anwendungen wurden zu Parallels Desktop 14 hinzugefügt: Microsoft Visio und OneNote, SketchUp, AutoCAD, Revit, Quicken, QuickBooks und Visual Studio.

Sie werden den aktuellen Parallels Desktop Touch-Bar-Sets für Windows- Anwendungen hinzugefu?gt, darunter: Office 2016 (Microsoft Word, Excel, PowerPoint und Outlook), Windows Start Menu und Desktop (Cortana, Task View und Elemente, die an die Taskleiste angeheftet wurden), File Explorer (Einstellungen für „Datei öffnen“ und „Speichern unter“) und Webbrowser (Internet Explorer, Microsoft Edge, Google Chrome, Mozilla Firefox, Opera und Vivaldi).

Das jährliche Update-Spiel bei Parallels kennt man mittlerweile. Die unverbindliche Preisempfehlung für Parallels Desktop 14 für Mac beträgt 79,99 Euro, wenn Interessierte ein Jahresabonnement abschließen oder 99,99 Euro für eine unbefristete Lizenz. Parallels Desktop für Mac Pro Edition und Business Edition sind für Neukunden zu einem Preis von 99,99Euro pro Jahr erhältlich. Für Kunden mit unbefristeter Lizenz beträgt der Preis für Upgrades von Parallels Desktop 12 oder 13 auf Parallels Desktop 14 49,99 Euro. Der Preis für ein Upgrade auf ein Abonnement für Parallels Desktop für Mac Pro Edition beträgt 49,99 Euro pro Jahr.

Die Unterschiede zur Business Edition:

  • Smartcard-Lesegeräte sind jetzt automatisch sowohl in Mac als auch in Windows verfügbar, um einen schnelleren Zugriff zu ermöglichen (falls aktiviert).
  • Virtuelle Maschinen können im Bereitstellungsmodus ersetzt werden, um die Produktivität zu optimieren.
  • Anwendungen, die im Einzelanwendungsmodus bereitgestellt werden, starten zusammen mit einem neuen, modern aussehenden Startbildschirm deutlich schneller.

Alternativen, wenn man das oben genannte in der Form nicht benötigt: VirtualBox, BootCamp oder auch aus dem kostenpflichtigen Bereich: VMWare Fusion.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Ich habe das „Update-Spiel“ lange mitgemacht. Zu lange. Für mich sind die das StarMoney der Virtualisierer.

    • Stimmt 🙂
      Die Leistungsänderungen sind minimal… und dann sind sie auch noch so dreist und versuchen einem Antivirensoftware in der app zu verkaufen.

      Wenn man nicht auf Leistung angewiesen ist, lohnen die Upgrades so gut wie nie.

      Wenn man jedes bisschen Leistung mehr braucht, sollte man trotzdem nur alle 2-3 Jahre warten.

      Mal sehen ob die einen durch absichtlich Mojave Inkompatibilität zwingen.

    • Genau!
      Daher benutze ich seit mehreren Jahren auch VMWare Fusion.

    • Das geht mir genauso auf den Sack. Allerdings muss ich gestehen, dass bei mir Version 11 unter “High Sierra” einwandfrei läuft. Und vielleicht reicht es ja sogar für “Mojave“.

      Trotzdem kann ich nichts dagegen machen: Parallels ist mir zutiefst unsympathisch.

  2. DancingBallmer says:

    Desktop 13 reicht mir erstmal, zumal ich auch mit dem Update auf Mojave warten werde (High Sierra war das erste Update, welches mir einige Probleme bereitet hatte). Danach wird man sehen, wie stabil Version 13 mit Mojave funktioniert und. ob man vielleicht Parallels 14 günstig in einem Bundle bekommt. Der vergünstigte Update-Preis gilt bei Parallels für einen längeren Zeitraum, nicht wie bei Codeweavers Crossover nur ein paar Wochen nach Ablauf der alten Version.

    In der Regel liefen die alten Versionen auf den neuen OS-Versionen für meine Zwecke noch ausreichend, an manchen Stellen gab es dann aber doch kleinere Probleme. Wer mittelfristig auf Mojave umsteigt, wird wahrscheinlich schnell wieder auf die höhere Parallels-Version umsteigen.

  3. Benutze Version 12.
    Wenn die 14 DirectX 11 unterstützt, dann update ich.

  4. In der Auflistung fehlt die Lite-Version aus dem Mac App Store. Wenn man nur Linux virtualisieren will ist diese sogar kostenlos.

  5. Ich kenne mich mit VM Programmen nicht wirklich aus, ich schaffe demnächst mein Windows PC ab und habe dann nur noch MAC, brauche ich unbedingt Parrallel für 1-2 unaufwendige Programme die es aber nicht auf MAC gibt oder gibt es da eine günstigere einfache alternative?
    Die Preise für so eine Software finde ich ja schon recht krass! Besonders wenn man überlegt, es kommen noch die Windowslinzenzen hinzu.

  6. Ich habe die aktuelle Version letztes Jahr noch als Schnäppchen bekommen, weswegen ich schwach geworden bin. Dieses Jahr werde ich aber zu VMware wechseln.
    Für mich ist der Hauptgrund, dass Parallels seit Jahren auf meinen beiden Rechnern kein Command-Z erlaubt, wenn ich Windows darauf benutze. Der Support war sehr überrascht und interessiert, als ich ihnen das als Video geschickt habe. Selbst ein bei mir eigeloggter Techniker von denen hat nicht geholfen.
    Ich kann seit Jahren auf beiden Macs und unter wechselnden Windows/MacOS-Versionen ohne Probleme Command-C/V/X und sonstwas benutzen, aber bei „Undo“ versagt das Programm.
    Dass die vor zwei Jahren den Vollbild-Modus versaut haben und man eine Lizenz nicht mehr auf zwei Rechnern benutzen darf, macht die Sache nicht gerade besser.
    Aber davon abgesehen ist das schon ein sehr gutes Programm. Man merkt schon, dass eine professionelle Firma dahinter steht.

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