Panasonic: Neuer OLED-TV HZW984 mit 55 und 65 Zoll Diagonale

Mit dem HZW984 bringt Panasonic neue 4K-OLED-TVs in 55 und 65 Zoll in den Handel. Im Inneren der neuen Modelle werkelt der HCX-Pro-Intelligent-Prozessor, um die nötige Rechenleistung für die Bildverarbeitung bereitzustellen. Unterstützt wird bei den neuen Modellen der Filmmaker-Mode, ein Bild-Modus, welcher Farben, Kontrast, Bildfrequenz, etc. auf dem Fernseher so darstellt, wie vom Regisseur und Produzenten abgesegnet. „Bildverschlimmbesserer“ wie die Rauschunterdrückung und die Schärfeoptimierung sind hierzu ebenfalls ausgeschaltet. Der Filmmaker-Mode lässt sich bequem über die Fernbedienung aktivieren. Um die Inhalte entsprechend authentisch rüberzubringen werden die Inhalte an das Umgebungslicht angepasst. Und auch den Netflix-Calibrated-Mode hat man für Inhalte des Streaming-Giganten mit an Bord.

In puncto HDR-Standards bietet man HDR10, HDR10+ und HLG sowie das adaptive Dolby Vision IQ, welches ebenfalls von der Helligkeitsmessung des Umgebungslichts Gebrauch macht. Mit Reference Sourround Sound und Dolby Atmos bietet man zudem auch im Audio-Bereich aktuelle Sourround-Sound-Formate an. Der integrierte TV-Lautsprecher lässt sich hierbei durch einen zusätzlichen Subwoofer ergänzen. Alternativ bietet man auch einen eARC-Anschluss, um Dolby Atmos auch an entsprechende Heimkino-Systeme oder Soundbars auszugeben.

Apropos eARC, da drückt man sich mit „HDMI 2.1 eARC“ wohl etwas irreführend aus. Ein HDMI-2.1-Anschluss scheint leider nicht vorhanden – was schade für die Next-Gen-Konsolen ist. Hier bezieht man sich wohl darauf, dass eARC ein Teil des HDMI-2.1-Standards ist. Vorteile wie 4K bei 120 Hz und die variable Bildwiederholrate (VRR) werden hier wohl nicht zum Zuge kommen – schließlich sind auch die Top-OLED-Modelle von Panasonic noch nicht mit einem aktuellen HDMI-Anschluss versehen.

Ansonsten? Mit Satellit, Kabel und Antenne sowie IPTV stehen sämtliche TV-Übertragungswege offen. Hier setzt man auf einen Quattro-Tuner mit Twin-Konzept, sodass sich eine Sendung parallel anschauen und eine andere über USB aufzeichnen lässt. Hierzu stehen auch zwei CI-Slots zur Verfügung für Pay-TV-Angebote. In puncto Betriebssystem setzt man auf das eigene My Home Screen in Version 5. Streaming-Dienste wie Amazon Prime und Netflix gehören natürlich auch dort zum Standard-Repertoire. Ebenso ist eine Anbindung an die Sprachassistenten Alexa und den Google Assistant gegeben.

Die Panasonic-OLEDs sind insbesondere aufgrund ihrer natürlichen Bildwiedergabe einen Tipp wert, das lässt sich Panasonic aber auch bezahlen: Mit dem aktuellen Mehrwertsteuersatz liegt das 55-Zoll-Modell bei rund 1755 Euro, das Modell mit 65 Zoll lässt man sich rund 2436 Euro kosten. Mit einer Verfügbarkeit ist ab Oktober 2020 zu rechnen.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Welcher Anbieter hat vollwertiges!! 2.1 bei seinen OLEDs?
    Das Thema sollte man jetzt aber auch nicht zu wichtig nehmen, ich sehe da derzeit nur die neuen Spielekonsolen, die das teilweise nutzen werden, oder?

  2. Das der Fernseher nun eARC oder nicht?

  3. Der HZW 2004 wurde im Januar präsentiert und ist bis heute nicht erhältlich. Und da soll dieser Einstiegs-OLED plötzlich innerhalb von 2 Monaten verfügbar sein?

  4. Die 00er haben angerufen und möchten ihren Standfuß wieder zurück. Elegant ist anders.

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