ownCloud: Runderneuerte iOS-App landet im AppStore


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Bereits im vergangenen November hatte ownCloud bestätigt, dass man an einer neuen Version seiner iOS-App arbeiten würde, die mit neuen Features, vor allem aber mehr Sicherheit und Komfort aufwarten sollte. Nun ist es soweit, die neue App ist ab sofort kostenlos über den AppStore erhältlich.

Dabei setze diese fortan auf ein neues TLS-Zertifizierungssystem, eine verbesserte Dateiverwaltung und mehr. Dank der neuen App-Architektur soll die App außerdem eine deutlich bessere Performance sowie mehr Stabilität und Zuverlässigkeit bieten, so ownCloud in seiner Pressemitteilung.

Ihr dürft nun nicht mehr nur noch einzelne, sondern auch mehrere Dateien gleichzeitig auswählen, teilen und bearbeiten. Tippt ihr auf den Ordnernamen, öffnet sich umgehend ein Dropdown-Menü, über das ihr alle übergeordneten Ordner erreichen könnt, was die Ordnerstruktur besser erkennen lässt. Zum Verschieben von Dateien aus anderen Apps heraus in die ownCloud-App reicht nun Drag & Drop. Des Weiteren sei die neue App vollständig kompatibel mit der iOS Files App.

Außerdem gibt es nun einen integrierten PDF-Reader inklusive Volltextsuche, Seitenvorschau und Navigation über das Inhaltsverzeichnis. Auf dem iPad werden Mutlitaskting-Funktionen wie die Split-Screen-Ansicht und mehr unterstützt, so ownCloud. Über das Quick Access Panel bekommt ihr einen kompakten Überblick über die Benutzeraktivitäten. Favoriten und zuletzt geöffnete Dateien, Bilder, Videos und PDFs können an einem Ort und auf einen Blick abgerufen werden.

Aber natürlich wurde auch in puncto Sicherheit noch reichlich nachgelegt. Ihr bekommt nun unter anderem eine detaillierte Zusammenfassung der TLS-Zertifikate, um besser erkennen zu können, ob jene vertrauenswürdig sind oder nicht. Dank einer Zeitstempel-Funktion könnt ihr fälschlicherweise zugelassenen Zertifikate auch im Nachhinein problemlos wieder ihre Rechte entziehen.

Auch diverse Verbesserungen will man nicht unerwähnt lassen. So bietet die verbesserte Hintergrundkonnektivität der neuen App eine bessere Benutzerfreundlichkeit für Downloads, Uploads und Dateiverwaltung, selbst wenn keine oder eine instabile Internetverbindung besteht. Passwortmanager wie 1Password werden nun unterstützt, außerdem bekommt ihr eine Mitteilung, sobald ein Anmeldevorgang umgeleitet wird und eure Login-Informationen so eventuell Dritten in die Hände fallen könnten.

Die OAuth2-Implementierung verwendet SFAuthenticationSession – die von RFC 8252 als Best Practice beschrieben wird – bei der Verwendung unter iOS 11 und früher. Unter iOS 12 verwendet die OAuth2-Implementierung ASWebAuthenticationSession, den Nachfolger von SFAuthenticationSession. Wenn Benutzer darüber hinaus künftig zu einer anderen App wechseln, erscheint die App im iOS App Switcher verschwommen. Der Zugriff auf die App selbst kann mit einem Passwort oder biometrisch über Touch ID oder Face ID eingeschränkt werden.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Nutzt noch jemand OwnCloud oder sind alle eh bei NextCloud?

  2. Seit wann ist die App kostenlos? Hat die iOS App nicht auch mal was gekostet?

    • Ja erinnere mich auch daran die App einmal gekauft zu haben. Wahrscheinlich Konkurrenz Druck von der gratis Nextcloud App.

      Gerade bemerkt das es jetzt zwei ownCloud Apps gibt. Eine von ownCloud Inc. und die andere von ownCloud GmbH.

      • Die neue ownCloud App braucht mindestens iOS 11. Daher haben wir uns für die Bereitstellung einer separaten, neuen App im App Store entschieden. Dadurch wird gewährleistet, dass die alte App weiterhin für ältere iOS-Versionen im App Store verfügbar ist. Ich gebe zu, das ist keine optimale Lösung. Aber potenzielle neue ownCloud-Nutzer aufgrund älterer iOS-Versionen auszuschließen, wäre auch nicht gut gewesen. Und ja, bei dieser Gelegenheit haben wir dann auch die mittlerweile geänderte Firmierung „geradegezogen“.

        Es wird zudem in Kürze ein Update für die „alte“ App ausgeliefert werden. Dieses Update beinhaltet einen entsprechenden Hinweis direkt innerhalb der alten App. Wer iOS 11 oder höher hat, kann dann die neue App installieren, wenn er möchte. Wir werden das Icon der alten App entsprechend modifizieren, so dass man beide Versionen gut auseinander halten kann, selbst wenn sie parallel auf einem Gerät installiert sind.

  3. Gerade mal wieder überlegt, ob es nicht eine Alternative zur Google Cloud sein könnte. Aber „nextCloud, ownCloud, ownCloud Inc., ownCloud GmbH“… Das ist mir zu unübersichtlich, zu wackelig. Und dann müsste ich auch noch zwischen „next“ und „own“ entscheiden. Ich glaube ich lasse es. Oder?

    • Du musst dich einfach nur für ownCloud oder Nextcloud entscheiden und dann dabei bleiben. Welche juristische Person dann gerade hinter der einen oder anderen Komponente steckt spielt dann keine wirkliche Rolle mehr.
      Und im Zweifel sind die beiden sowieso (noch) über kreuz kompatibel (sprich: Next- und owncloud auf dem Server funktioniert mit beiden Apps) – dazu habe ich aber keine Erfahrungswerte, weil ich komplett von ownCloud zu Nextcloud gewechselt habe.

      • Die jur. Person ist schon wichtig, weil sie evtl. den Bestand eines Projektes garantiert. Und es scheint ja auch 2 Apps deswegen zu geben.

        Aber es scheint wohl NextCloud zu sein, welches eine Zukunft hat? Ich lese das immer wieder, den Wechsel zu Nextcloud. Also fange ich damit mal an…

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