Outlook Insider für iOS: Überarbeitete Junk-Funktion wird getestet

Outlook ist mittlerweile der Standard-Mail-Client auf meinem iPhone und am Mac. Microsoft arbeitet stetig an den Versionen und schafft es meist, die im Web kommunizierte Feature-Roadmap auch einzuhalten. Im aktuellen Testflight-Release von Outlook testet man eine überarbeite Funktion zum Melden von Junk- oder Phishing-Mails.

Öffnet ihr eine Mail könnt ihr nun über die drei Buttons einen Spam-Report öffnen und habt ab sofort die Auswahl, ob es sich um Phishing oder Junk handelt. Damit soll der Spam-Filter von Microsoft verbessert werden. Wer noch mehr Input zur Verbesserung der Filter geben möchte, kann auf Wunsch auch eine Kopie des Spams an Microsoft zur Analyse schicken.

Die Funktion ist für Outlook.com- und M365-Konten verfügbar und soll noch in diesem Quartal in die finale Version kommen.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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42 Kommentare

  1. Solange die das Problem mit iCloud Konten nicht in den Griff bekommen, werde ich es leider nicht nutzen können. Nach ein paar Tagen werden iCloud Emails nicht mehr geladen und Microsoft weiß da schon seit Monaten Bescheid.

  2. Speichert Outlook eigentlich immer noch das Passwort der Mailkonten auf den Servern von Microsoft?

    • tartaros84 says:

      Nein.
      Es ist ein Passwort-Token. Kein PW in Klartext. (Je nach E-Mail Anbieter)

      • Was ist ein „Passwort Token“? Und warum muss Outlook das auf deren Servern speichern?

        • tartaros84 says:

          Damit Nachrichten per Push mitgeteilt werden können.
          Ein iPhone kann nämlich nur mit dem orginal E-mail Client E-Mails direkt abrufen.
          Andere Apps sind an diesen Weg gebunden.
          Ein Token?
          https://en.wikipedia.org/wiki/Access_token

          • Ändert unterm Strich ja nix, Microsoft hat Zugriff aufs Konto, und die Login Daten dafür auf ihren Servern gespeichert. Absolutes No-Go.

            • tartaros84 says:

              Jede App hat Zugriff die Daten die innerhalb der App sind ?!?!
              Setz bloß den Alu Hut wieder ab…

              Und wenn man bei Outlook.com ist, ist das sowieso egal…

              Und wie jeder weiss, sind bei so gut wie allen Anbieter die E-mails unverschlüsselt auf den Servern abgespeichert… Und der verkehr zwischen den E-Mail Server ist auch eher selten verschlüsselt..
              Also warum so anstellen?

              • Es ist ein Unterschied, ob die Zugangsdaten in einer App, oder beim Programmierer der App gespeichert werden.

                Wenn man seine E-Mails sowieso bei Microsoft liegen hat, dann spielt das in der Tat keine Rolle. Wenn sie woanders liegen aber sehr wohl. Es ist ein großer Unterschied, ob man mal eine E-Mail mitlesen kann, weil man Zugriff auf den E-Mail-Server hat, über den die E-Mail läuft, oder ob man auf sämtliche E-Mails Zugriff hat.

                Aber ja, natürlich wieder das Aluhut-Argument, wenn man auf Dinge hin weist, vor denen viele so gerne die Augen verschließen, weil es nicht in ihre heile bunte Welt passt…

  3. …nur für iOS?

    • Für Android gibt es richtige E-Mail-Clients, die selbst E-Mails abholen können, und die Logindaten des Postfachs nicht beim Hersteller der App speichern müssen.

      • Mir bekannt. Ich nutze trotzdem die Outlook.com, schon alleine, weil ich sie auch am Browser nutze und dort alles unterm einem Dach beheimatet ist.

        Meine Frage bezog sich darauf, ob MS nur für iOS testet…denn die Junkmail-Funktion ist m. E. einer der größten Schwächen von outlook.com…

      • Die gibt es für iOS auch. Die bieten dann halt nur keine Push-Benachrichtigungen. iOS unterstützt kein IMAP-Idle. Aber natürlich hat man noch die Option, den Client des eigenen Mail-Providers zu installieren, dann hat man auch Push-Benachrichtigungen ohne dass die Zugangsdaten auf fremden Servern gespeichert werden.

        • Für jedes E-Mail-Konto eine separate App (so es die dann überhaupt gibt), nur um Push Benachrichtungen zu erhalten? Wie albern.

          • Albern ist eher, dass es Leute gibt, die glauben, sie müssten sofort über jede eingehende Email benachrichtigt werden.
            Und natürlich kannst du auch nur einen einzigen Client wie Spark oder Outlook nutzen. Dann musst du halt damit Leben, dass deine Zugangsdaten bzw. ein Token auf deren Servern gespeichert werden, wenn du Push verwenden willst. Oder du nimmst den Standard-Client von iOS, dann wirst du halt „nur“ alle 15 Minuten über neue Mails informiert (oder sofort, wenn die Mails von einem Exchange-Server kommen).

  4. Outlook funktioniert ja leider nicht mit mehreren Personen und erst recht nicht mit Aufgaben. Nur wenn man zu Hause/Firma einen eigenen Server betreibt, scheint es einigermaßen zu du funktionieren.

    Oder gibt es da inzwischen eine vernünftig laufende Lösung, wie zum Beispiel bei Google?
    Dort können verschiedene Konten, samt Termin, Adressen und Aufgaben verbunden werden.

  5. Gibt es leute hier die gmail mit der outlook app nutzen

    • Hatte ich. Ja. Gmail funktioniere gut. Wie alle anderen Konten auch. Nur iCloud nicht.

    • Daniel Friedmann says:

      Ja, ich nutze Outlook für Gmail privat und Exchange geschäftlich auf einem Android Handy.
      Gmail nutze ich nur noch am Laptop. Ein kompletter Wechsel von Google zu Microsoft Tools ist mir noch zu früh aber nicht mehr undenkbar.

  6. Das vermisse ich noch im Apple-Universum – einen gescheiten Mail-Client.
    Schade das es Fairmail nicht für iOS gibt. Meines erachtens momentan die mit Abstand beste E-Mail-App auf dem Markt. Vielen Dank an den Entwickler!

    • dann schreib ihm doch

    • Es fehlen so viele wichtige Apps für iOS, mir unbegreiflich, warum so viele es trotzdem nutzen.

      • Tartaros84 says:

        Keine Viren, kein Daten Klau, viele Jahre Updates usw.

        • Dann mal los, Butter bei die Fische! Welche Viren? Welcher Datenklau? Und schon mal was vom Android Enterprise Recommended Programm gehört?

          • tartaros84 says:

            Viren: https://www.netzsieger.de/ratgeber/android-viren-historie-ab-2013
            Google = Datenkracke
            Android Enterprise Recommended ändert nichts daran, dass Android offen wie ein Scheunentor ist. Es macht es besser, aber nicht sicher und Daten werden von Google trotzdem abgegriffen

            • Der verlinkte Artikel ist Werbung für Antivirenprogramme. Apple schließt iOS so dermaßen ab, dass solche Software nicht installiert werden kann. Aber ein Computer, auf dem ich keine Software installieren kann, die dem Hersteller nicht passt, ist kein Computer. Das ist wie ein Auto, mit dem ich nur nach links abbiegen kann, weil der Hersteller der Meinung ist, beim rechts abbiegen passieren mehr Unfälle. Kann man machen, ist aber Kacke.

              Android funktioniert auch ohne Google, aber wenn man Google nutzt ist es egal, ob man seine Daten nun an Google oder Apple gibt. Unterm Strich macht das keinen Unterschied. Wenn du Google eine Datenkrake nennst, musst du Apple ebenso eine Datenkrake nennen. Apple mag etwas weniger Daten sammeln, aber jedes einzelne Datum das der Hersteller vom Nutzer seiner Geräte speichert ist zu viel.

              Ja, Android ist offen. Das ist ein Vorteil. Open Source und auch derart offen, dass man z.B. einen alternativen App Store wie F-Droid installieren kann. Wer lieber einen goldenen Käfig will, bei dem man nichts tun kann, was dem Hersteller nicht passt, der ist bei iOS besser aufgehoben. Aber warum sollte man sich so dermaßen bevormunden lassen?

              Und wie bereits geschrieben, Daten werden auch von Apple „abgegriffen“, spätestens(!) wenn man die iCloud nutzt.

              • tartaros84 says:

                Google verkauft die Daten.
                Apple nicht. Das ist ein riesen Unterschied….

                Ich gebs auf mit dir… Du sagst MS speichert etwas, das ist nicht ok.
                Google speichert ALLES von dir und verkauft alles von dir… und das ist ok.. Dir ist wirklich nicht mehr zu helfen..

                • > Google verkauft die Daten.

                  An wen? Kannst du diese Behauptung belegen?

                  > Apple nicht.

                  Woher weißt du das?

                  > Google speichert ALLES von dir und verkauft alles von dir… und das ist ok.. Dir ist wirklich nicht mehr zu helfen..

                  Den Beleg, dass Google Daten verkauft, bist du noch schuldig. Und wo sage ich, dass es OK ist, wenn Google Daten speichert?

                  Ich zitiere mich mal selbst: „jedes einzelne Datum das der Hersteller vom Nutzer seiner Geräte speichert ist zu viel“

                  Und das bezieht sich auf _ALLE_ Hersteller.

                  Wenn hier jemandem nicht mehr zu helfen ist, dann dir.

                  • tartaros84 says:

                    An wen? Kannst du diese Behauptung belegen?
                    -> Werbe Industrie. Das brauch ich nciht beweisen dem ist so.

                    Woher weißt du das?
                    -> AGB

                    Und wo sage ich, dass es OK ist, wenn Google Daten speichert?
                    -> Du benutzt Android. Android ohne Google geht nur bei Huawei und da sieht man wie toll das läuft..

                    Oben die Artikel sind eben keine Werbung für AntiViren Software.
                    Ich lese da Hilfe: Update dein Android.. SUper Idee, wenn jedes Android Teil man monatliche Updates erhalten würden…

                    Apple hält die User nicht für bescheuert.
                    Es giubt Wege, Fremd Software zu installieren, über Entwickler Accounts. Die wissen in der Regel auch was sie tun.
                    Alle anderen User müssen geschützt werden, siehe Windows…

                    Und das war jetzt die letzte Antwort von mir.

                    Überdenke mal deine Ansichten.
                    Apple ist nicht Böse. Bei Google hieß es mal tue nichts böses… Daran glaube ich aber irgendwie bei Google nicht mehr…
                    Die verdienen er Geld durch Werbeplätze, die sie verkaufen. Und diese verkaufen sich nur gut, wenn man seine User kennt. Denk mal drüber nach.

                    Ich bin Informatiker und habe JEDEN Tag mit diversen Herstellern, Programmen und Geräten zu tun. Ich muss also offen für alles sein und das bin ich auch. Nur kenne ich die Vorteile und Nachteile, so wie sie sein müssen

                    • > An wen? Kannst du diese Behauptung belegen?
                      > -> Werbe Industrie. Das brauch ich nciht beweisen dem ist so.

                      Beweis durch Behauptung? Merkst du selber, oder?

                      Korrekt ist, dass Google die Daten für zielgerechte Werbung nutzt. Sie wären schön blöd, wenn sie die Daten verkaufen würden. Das ist das Herzstück von Google.

                      > Woher weißt du das?
                      > -> AGB

                      Also weißt du es nicht, Apple behauptet es nur.

                      > Und wo sage ich, dass es OK ist, wenn Google Daten speichert?
                      > -> Du benutzt Android. Android ohne Google geht nur bei Huawei und da sieht
                      > man wie toll das läuft..

                      Falsch. Stichwort Custom ROMs.

                      > Überdenke mal deine Ansichten.

                      Ich halte mich da lieber an Fakten.

                      > Ich bin Informatiker

                      Ich auch. Im Gegensatz zu dir kenne ich mich aber mit Android aus.

                  • PS (das magst du ja): Ich nutze Android ohne Google, in Form von GrapheneOS auf einem Pixel 2 XL.

                    Bei aller berechtigten Kritik, die man an Android äußern kann, genau das ist der wichtigste Punkte, der für Android spricht. Bei iOS bist du auf Gedeih und Verderb mit Apple verheiratet. Sie speichern Daten von dir, das kannst du nicht verhindern. Auch nicht, indem du keinen Apple Account hinterlegst.

                    Aber Android geht auch vollständig ohne Google.

      • Was fehlen denn für wichtige Apps für iOS?

        • Neben einem brauchbaren E-Mail-Client auch noch ein funktionierender XMPP-Client.

          • Es gibt dort Beagle, Monal und Chatsecure. Darüber welcher am Besten funktioniert höre ich als Nicht-Apfler immer unterschiedliches. Du kannst ja mal probieren, welcher dir am besten zusagt. Am aktivsten wird wohl derzeit Beagle entwickelt.

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