Outlook für iOS und iPadOS: Diverse Neuerungen vorgestellt

Die iOS- und iPadOS-Version des Mail-Clients Outlook von Microsoft bekommen ein paar neue Funktionen verpasst, wie das Unternehmen in einem neuen Beitrag mitteilt. iOS 13 und iPadOS 13 haben den Apps bereits den automatischen dunklen Modus oder auch die Siri-Shortcuts mitgebracht, doch in den kommenden Wochen bis Monaten will Microsoft noch allerlei weitere Features implementieren.

So soll Outlook auf dem iPad schon bald den Split-View-Modus unterstützen, sodass sich nicht nur mehrere Mails gleichzeitig öffnen lassen, sondern sich parallel beispielsweise auch der Kalender gleichzeitig einsehen lässt. Apropos Multitasking – Outlook für iPadOS soll entsprechend weitere Funktionen hierfür erhalten. So zum Beispiel die Möglichkeit, Texte und URLs direkt aus dem Browser heraus mit dem Finger in eure Mail ziehen zu können.

In den kommenden Wochen werde die iOS-Version von Outlook zudem mit den DND-Funktionen (Do Not Disturb/Nicht stören) ausgestattet, so Microsoft weiter. Damit sollen sich Mail-Benachrichtigungen „bis morgen“ stummschalten lassen oder aber auf Wunsch auch geplant, also in den Abendstunden oder über Nacht. Jene Funktion ist in der Android-Version der App bereits verfügbar. Außerdem soll die Office-Lens-Funktion in der iOS-App nun neuerdings auch das nachträgliche Bearbeiten per Farbstift erlauben. Eure erstellten Scans und Bilder können also mit Notizen und Markern versehen werden.

Zu guter Letzt soll sich in Kürze mit der iOS-Version von Outlook auf Wunsch euer Microsoft-Account mit einem eventuell bestehenden LinkedIn-Account verknüpfen lassen, um mögliche berufliche Beziehungen noch besser pflegen zu können. Nach dem Verknüpfen werden euch zukünftig LinkedIn-Kontaktvorschläge basierend auf euren Profilinformationen angeboten, mit denen ihr dann Kontakt aufnehmen und euch untereinander vernetzen könnt. Im November dieses Jahres sollen dann noch weitere Neuerungen bezüglich der Mac-Version von Outlook vorgestellt werden.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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12 Kommentare

  1. Nur Müll Features…. Wie wäre es denn Mal mit shared mailboxes und automapping oder auch freigegebene Kalender..
    Das dauert alles ewig oder ist immer noch nicht da.. es ist 2019…!!! Ich weiss manchmal nicht mehr, wie ich das den Kunden erklären soll, dass MS da kein Bock hat, diese Features zu bringen…

  2. Wir nutzen im Unternehmen Outlook Mobil aus Datenschutzgründen nicht. Unser Anforderungsprofil mag entsprechend individuell sein, vermutlich deshalb nutzen wir Nine.

  3. Ich habe zwar Outlook für Android in Betrieb, aber auch da ist mir schleierhaft, wie eine auf den Geschäftsbetrieb ausgerichtete Software nicht einmal zahlreiche essentielle Basisfeatures. Ich meine, die App ist mindestens 5 Jahre alt (hat MS ja eingekauft und hieß vorher anders, mit fällt der Name gerade nicht ein). It’s all about the shiny (Dark Mode und so Zeugs, hübsch aber nicht essentiell), aber nicht mal einen Tab für Kontakte gibt es. Klar, ich kann nach Namen suchen, dann wird mir am Ende auch der Kontakt angezeigt, aber das ist doch keine Lösung. Mails werden mir ja auch nicht nur in der Suche angezeigt. Und die Mail-Ordnerstruktur lässt sich nicht einklappen, und noch dazu sind Standardordner wie Gesendete Mails ganz unten in der Struktur. Ich muss also ca. 50 Bildschirmseiten nach unten scrollen, um an meine gesendeten Mails, Entwürfe oder auch mal gelöschte Mails zu kommen. Und ja, das klingt nach exzessiver Ordnerstruktur, aber das ist meiner Tätigkeit geschuldet. Und die Suche bemühe ich trotzdem 50x am Tag (im Desktop-Outlook).

  4. Aus diesem Grund nutze ich seit Jahren die G Suite bzw. Gmail. Innovativ, schnell und eine unschlagbare Suche. Habe Outlook als App mal ausprobiert, aber ganz schnell wieder gelöscht. Grauenhaft.

    Jeder kann jetzt auf Google schimpfen und ich kann die Argumente nicht mehr hören (du zahlst mit deinen Daten, Datenkrake, …), aber die Tools von Google funktionieren einfach und sind smart und intuitiv.

    Und nein, ich bin nicht von Google und bekomme kein Geld für die Werbung

  5. „Zu guter Letzt soll sich in Kürze mit der iOS-Version von Outlook auf Wunsch euer Microsoft-Account mit einem eventuell bestehenden LinkedIn-Account verknüpfen lassen, um mögliche berufliche Beziehungen noch besser pflegen zu können.“

    Ganz Toll, darauf hat die Welt gewartet.

    • Da warte ich seit Jahrzehnten drauf! Unfassbar, dass es endlich da ist.. jetzt wo ich doch einen Job habe…
      Ja absolut sinnlos verschwendete Mühe der Programmierer

  6. LinkedIn?? Das ist für Unternehmen relevant, aber viele Unternehmen können aus datenschutzrechtlichen Gründen die Outlook App nicht verwenden – irgendwie am falschen Ende rumgedoktort!

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