Outlook für iOS: Microsoft spendiert der App ein Redesign


Outlook für iOS ist ein recht beliebter E-Mail-Client, 4,5 Sterne heimst er im App Store aus knapp 70.000 Bewertungen ein. Caschy hat sich die App auch schon einmal genauer angeschaut und war ebenfalls eher positiv überrascht. Nun spendiert Microsoft der App ein neues Design, welches sie noch produktiver machen soll.

So sind es teilweise kleine Details, die in Erscheinung treten, wie eine Box, deren Ecken sich abrunden, wenn man eine Mail zur Seite wischt, um eine Aktion auszulösen. Aktionen werden zudem mit haptischem Feedback bestätigt.

Auch das Inbox-Design selbst wird angepasst, auf jedem System soll es passend sein. Das bedeutet für die iOS-App, dass es einen breiten Header gibt, der sich beim Scrollen dann allerdings auch unauffällig zurückzieht. Außerdem kann man schnell zwischen „Focused“ und „Other“ wechseln, um einen schnellen Überblick über seine Mails zu erhalten.

Mit größeren Icons wird die generelle Handhabung verbessert, da man einen besseren Überblick hat. Das gilt sowohl für Absender-Bilder als auch für Icons, die mit mehreren Accounts zusammenhängen. Sei es der Kalender oder mehrere Mail-Accounts. Auch das Erstellen von Meetings im Kalender ist mit Outlook einfach möglich, Outlook zieht automatisch alle relevanten Informationen wie Teilnehmer oder Orte und kann diese dann ohne großes Getippe in einen Termin verwandeln.

Microsoft teilt mit, dass diese Änderungen in den nächsten Wochen verteilt werden. Vielleicht wirft der ein oder andere verprellte Google Inbox-Nutzer mal einen Blick drauf. Über TestFlight wird das entsprechende (Beta-)Update schon verteilt.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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20 Kommentare

  1. Ich verstehe nicht, warum die nicht endlich die iCal Kalender einbinden. So schwer kann das doch nicht sein.

  2. Und, schickt Outlook für iOS immer noch die Zugangsdaten an einen Dritt-Server? Solange, bis die Authentifizierung und die gesamte Kommunikation nicht direkt über die Server meines AGs (bzw. Mailanbieters) läuft, sind mir „Verbesserungen“ ziemlich wumpe.

    • Wurde anscheinend behoben: „The first time the Outlook app for iOS and Android is run in an Exchange on-premises environment, Outlook generates a random AES-128 key. This key is known as the device key and is stored only on the user’s device.“ Quelle: https://docs.microsoft.com/en-us/exchange/clients/outlook-for-ios-and-android/passwords-and-security?view=exchserver-2019

      • Nope, der Artikel sagt etwas anderes: „…the username, password, and a unique AES-128 device key are sent from the user’s device to the Outlook cloud service…
        …Outlook service will keep a copy of the user’s decrypted password in memory to keep the connection to the Exchange server active.“

        Für mich das KO Kriterium. Die Verbindung wird über den Outlook Cloud Service aufgebaut, nicht direkt mit dem Exchange Server.

        • Lese ich anders:
          After three days of inactivity, the Outlook service will flush a decrypted password from memory. With the decrypted password flushed, the Outlook service is unable to access a user’s mailbox. The encrypted password remains stored in the Outlook service, but decrypting it again isn’t possible without the device key, which is only available from the user’s device.
          Wird auf dem Device in memory gehalten und auf dem Server verschlüsselt, würde ich interpretieren. Somit also unkritisch.

          • D.h. es läuft aber immer noch unnötigerweise über die Server von Microsoft, somit ein NoGo.

            • Das ist nicht unnötigerweise, sondern nur so funktioniert die App so wie sie soll, nämlich mit Server Push. Wird sich nie ändern, einfach eine andere App nutzen, gibt ja genug. Da wird MS nicht dran sterben…

      • Oh na Herzlichen Glückwunsch!

        Der Artikel besagt „hey wir speichern dein Passwort nicht, wir halten es nur drei Tage im Arbeitsspeicher vor, aber deine Mails liegen immer noch unverschlüsselt auf unserem Server…“

        Warum man die Server braucht, und dann nicht ordentlich verschlüsselt, ist mir schleierhaft. So ist es der Security-Mega-Gau

  3. Bei Verwendung der Outlook-App werden deine Zugangsdaten für deinen Mail-Account bei MS in der Cloud hinterlegt.
    Hoffe, dass das alle wissen, die die App nutzen.

  4. Baut die App jetzt eine direkte Verbindung zu eine onPremise Exchangeserver auf oder werden die Daten weiterhin über die Acompli (Microsoft) Server geleitet?

  5. Es fehlen einfach zu viele Funktionen die dem Namen Outlook gerecht werden! Alleine die Kalenderübersicht ohne vernünftige 5Tages Übersicht ist unbrauchbar, ich frage mich oft ob die Entwickler überhaupt ihre eigene App nutzen? Meiner Meinung nach hängt Microsoft vor allem Google deutlich hinterher, ein Beispiel auch Microsoft To Do App! Einmal eine Erinnerung aus dem Notification Center gelöscht und diese erinnert nie wieder an diese Aufgabe obwohl noch nicht abgehakt war vergessen somit vorprogrammiert… außerdem fehlen Features aus der Web Anwendung wie zum Beispiel Labels diese erscheinen in der App nicht oder auch anpinnen ist in der App nicht möglich insgesamt noch sehr viel zu tun für die Entwickler, da zaubert mir der Google Kalender Kontakte und Notizen Tasks und Erinnerungen etc. immer ein Lächeln ins Gesicht weil alles top und plattformübergreifend läuft!

    • Dem stimme ich voll und ganz zu. Im Unternehmensbereich ist die App eine Zumutung. Bei uns findet derzeit eine große Umstellung auf O365 statt und in einem sehr großen Workshop war ein zuständiger MS Vertreter zwecks Vorstellung der Tools und Dienste da. Ihm war das selber peinlich, als genau die oben genannten Punkte zur Sprache kamen und ob man in den eigenen Reihen überhaupt auf das eigene Produkt setzt, wenn man sich andere Mail Apps anschaut.

      Das Argument, dass MS das Ziel hat, weniger Mailkommunikation und mehr nach Teams zu verlagern, finde ich weit hergeholt, denn auch MS Teams steht meines Erachtens noch ziemlich am Anfang. Von den Sharepoint Seiten im Web will ich erst gar nicht reden. Das ist alles sowas von 1998.

      Ich habe so irgendwie das Gefühl, dass bei den Beta Versionen so gut wie gar nichts passiert.

  6. Ich nutze die App mit einem Office 365-Abo und werde nie verstehen, warum die Outlook-Apps, Outlook im Web und Outlook auf dem Desktop so unterschiedliche Funktionalitäten haben.

    Zum Beispiel:
    – Mit den Apps kann ich E-Mails zurückstellen/planen. Sie verschwinden aus dem Postfach und tauchen zum gewünschten Zeitpunkt wieder auf. Diese Funktion gibt es weder im Web noch am Desktop.
    – Im Web kann ich Mails oben anpinnen. Sie bleiben im jeweiligen Ordner dann ganz oben. Diese Funktion gibt es weder in den Apps noch am Desktop.
    – Am Desktop kann ich Mails zur Nachverfolgung an einem bestimmten Datum kennzeichnen. Sie tauchen dann in der Aufgabenliste auf und ich werde zum gewünschten Datum an diese Mails erinnert. Diese Funktion gibt es weder in den Apps noch im Web.

    Warum schafft Microsoft es nicht, das zu vereinheitlichen? Ich nutze mein Postfach regelmäßig auf allen drei Wegen und ärgere mich immer, dass ich Mails nicht einheitlich organisieren kann.

  7. Zugriff auf öffentliche Ordner scheint es auch weiterhin nicht zu geben wie ich das sehe.
    Echt schwach, da kann ich ja auf gleich den iOS mail Client benutzen und brauche keine Outlook App…

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