
Etwas wehmütig wird vielleicht der eine oder andere von euch auf das Unternehmen Essential zurückblicken, das vom Android-Vater Andy Rubin seinerzeit gegründet worden war und nicht geringeres vorhatte, als den Smartphone-Markt zu revolutionieren. Trotz aller Bemühungen wurde Essential in diesem Jahr abgeschaltet. Doch die kreativen Köpfe dahinter gehen natürlich nicht einfach in Rente.
Ohne Rubin haben einige ehemalige Essential-Mitarbeiter die Firma OSOM gegründet und nun gegenüber CNET davon berichtet, sich auf die Herstellung von Hardware konzentrieren zu wollen, deren Fokus besonders auf der Privatsphäre der Nutzer liegen solle. OSOM-Gründer Jason Keats erwähnte gegenüber CNET, dass das Unternehmen ab Ende 2021 sowohl in den USA als auch in Europa mehrere unterschiedliche Geräte auf den Markt bringen möchte, die sich vor allem dem Schutz der Nutzerdaten verschreiben.
Android dürfte weiterhin das Betriebssystem der Wahl bei OSOM sein. Die Hardware in den Geräten solle zwar dem Standard „Premium“ entsprechen, aber bei weitem nicht so viel kosten. So werde man angeblich nie ein 1.000-Dollar-Preisschild an einem OSOM-Produkt sehen. Geld verdienen wolle man nicht mit den Geräten, sondern mit „anderen Überraschungen“, die man im kommenden Jahr vorstellen wolle. Ob es sich hierbei um ein Abo-Modell für eine Sicherheitssoftware handeln könnte, ist bislang nur ein Gerücht, wäre aber natürlich denkbar. Nutzer sollen auf jeden Fall die alleinige Kontrolle darüber bekommen, welche Daten vom Telefon aus an Dritte weitergegeben werden und welche nicht.