Oppo will Smartphones mit 125 Watt aufladen

Oppo scheint vor der Vorstellung einer neuen Schnelllade-Möglichkeit zu stehen. Das Unternehmen zeigte auf Twitter einen kurzen Teaser, der darauf hinweist. Schaut man sich das an, so wird man erkennen, dass das Unternehmen offensichtlich plant, etwas am 15. Juli zu erzählen. Und: Offenbar geht es um „Super Flash Charge“  mit 125 Watt. Oppo hat in den letzten Jahren recht flott schnelles Laden in seine Geräte gebracht und somit dafür gesorgt, dass man, sofern sich der Akku am Ende befindet, wieder flott am Kabel nachladen kann. Auf der anderen Seite gibt es natürlich immer wieder Diskussionen, wie gut es ist, den Akku so schnell aufzuladen. Bei der 65-Watt-Ladetechnik, die bei Oppo gerne verwendet wird, sah man sich zahlreichen Frage zur Akku-Alterung ausgesetzt und veröffentlichte dann ein Papier, welches aussagte, dass ein Ace2 nach 600 Ladedurchgängen noch knapp über 91 Prozent Kapazität des Akkus aufwies. Gegentesten ließ man das damals vom TÜV Rheinland. Mal schauen, wie technisch es morgen wird – ganz einfach dürfte es nicht sein, was Oppo dort auf die Beine gestellt hat.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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16 Kommentare

  1. Dirk der allerechte says:

    Ja soweit ich das verstanden habe werden die Zellen wenn sie mit mehr Watt versorgt werden anders angesteuert, deshalb bleibt das altern wohl gleich identisch genau so wie mit einem 5 W Ladegerät, Ich weiß nicht mehr wo ich das gesehen habe, das war bei YouTube ich glaub Fraunhofer-Institut oder so, wenn das Smartphone merkt dass es mehr Leistung zum Aufladen der Akkus verwenden kann dann wird wohl intern das irgendwie umgeleitet auf mehrere Akkuzellen im Akku Block ansonsten wohl irgendwie eine Parallelschaltung keine Ahnung ich kann das nicht so genau wiedergeben. Auf jeden Fall die Kurzform: es muss nicht mehr über die erste Zelle gegangen werden wie wenn man normal lädt 5 W ,sondern es werden alle Zellen gleichzeitig beansprucht und nicht eine übermäßig wie es mit niedriger Wattzahl wohl ist

    • Das könnte auch erklären, warum z. B. beim Realme X2 Pro (eine Untermarke von Oppo) zwei Akkus verbaut wurden. Das mancht dann vielleicht genau diesen Ladevorgang noch einfacher.
      Dann kann ich dieses Schmellladen nun doch wieder öfter nutzen, denn das ist schon enorm praktisch.

  2. Mann oh Mann, kommt dann bald der Wallcharger fürs Handy? Ich habe zwar ein USB-C Ladegerät (60W) mit PD und dem dazu passenden Lightning Kabel aber lade mein X eigentlich nur im Notfall damit auf sind so um die 20W gemessen. Normalerweise über Qi oder ein Anker mit USB-A.

  3. Wiederum andere, eher unabhängige Tests zeigen hingegen, dass mit Oppos ach so tollem Schnellladen nach 500 Ladezyklen nur noch 60-70% Akku „übrig“ sind. Mit 125W ist das Ding dann zwar in 5min voll, der Akku aber auch nach spätestens einem Jahr bei 50% Restkapazität.
    Oppo liegt absolut NICHTS an Nachhaltigkeit. Und das Internet feiert sie dafür auch noch, während Hersteller, die die Lebensdauer versuchen zu verlängern, enorm kritisiert werden.

    • Hast du eine Quelle für deine Zahlen? OPPO und TÜV Rheinland geben für das 65W Ladegerät über 91% Akku Leistung nach 600 Ladezyklen an.

    • Die kratzen auch schon hart am Limit der Komponenten. Man kann die Ladeströme bis ins letzte optimal über die Zellen verteilen, aber letztendlich sind es weiterhin chemische Energieträger die eine hohe Leistung auf kleinem Raum unterbringen müssen. Und je stärker der Stress, desto schneller altern die Komponenten.
      Die Physik kann man letztlich nicht umgehen.
      In meinen Augen ist das letztendlich nur Marketing um sich von den Wettbewerbern abzusetzen, aber nicht unbedingt sinnvoll um die Geräte länger als die üblichen 2 Jahre zu nutzen.

      • Es gibt diverse Studien zu (Schnell)Ladetechniken und wie der Aufbau eines Akkumulators verändert werden kann, um den Ladeprozess zu optimieren und der Alterung entgegenzuwirken. Da ist die Forschung einfach noch nicht am Ende.

  4. westernworld says:

    zeitreisen endlich erschwinglich, so schön! aber morgen ist trotzdem der 14. : )
    “ … etwas am morgigen 15. Juli zu erzählen.“

  5. Dei krank bei Oppo ?
    Ein Handy hat im Normal einen Ein-Zellen LiIonen-Akku, = 3,7V Spannung, der wird an 5 V geladen.
    Nach Adam-Riese mach 125W bei 5 V einen Strom von 25 Ampere – viele Quadra-Millimeter soll das Ladekabel und Stecker haben ?
    Wie wollen die die Abwärme antransportieren,, ganz davon abgesehen, das der Akku sicherlich keine große Lebensdauern haben wird.

    • Die Abwärme kann man doch prima noch für Desinfektion des ganzen Geräts nutzen, ab ~80 Grad verabschieden sich doch die meisten Keime schon…..

      Gerade in Corona-Zeiten könnte das geradezu ein Killer-Feature werden 😉

    • Schnelladeverfahren gehen jetzt schon auf über 20Volt am USB-Kabel, so sind 40-60W mühelos übertragbar. Man kann davon ausgehen, daß die 125W dann mit noch mehr Spannung getrieben werden um den Strom und damit alle beteiligten Leiterstrecken nicht überdimensionieren zu müssen.

  6. Über 100 Watt laden ist wohl das neue Verkaufsargument einiger Smartphone Hersteller, das mit den immer mehr Megapixel Kamerasensoren zieht wohl nicht mehr so. Weil mein Smartphone Akku so am Ende ist, bleibt mir nur das Langsam laden. Man richtet sich darauf ein.

  7. Da ist noch Luft nach oben! Die Grenze bei Staubsaugern ist bei 1600 Watt.

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