Oppo: Neues Patent deutet auf Smartphone mit abnehmbarem Kameramodul hin

Beim World Intellectual Property Office (WIPO) konnte ein neues Patent vom Hersteller Oppo entdeckt werden, das einen interessanten neuen Ansatz in Bezug auf Smartphone-Kameras bietet: die Kamera als modular entfernbare Einheit. Laut Patent soll sich die Kamera so problemlos vom Gerät abnehmen lassen, um damit Selfies anzufertigen oder Videoanrufe zu tätigen, ohne dafür das ganze Smartphone in die Hand nehmen zu müssen. Zudem sei das Modul mit USB Typ-C, NFC, Bluetooth und WLAN ausgestattet und über logischerweise einen eigenen eingebauten Akku verfügen, so 91mobiles.

Die Kamera befindet sich auch hier normalerweise auf der Rückseite des Smartphones, besitzt zudem einen pillenförmigen LED-Blitz. Selfies lassen sich über die USB-C-Verbindung anfertigen. Ihr werdet demnach wohl ein Smartphone ohne zusätzliche Frontkamera bekommen, stattdessen mit der Möglichkeit, die Hauptkamera einfach abzukoppeln und an euren USB-C-Anschluss zu klemmen, um Selfies in hoher Auflösung zu erstellen. Zwei Kamerasensoren sind in den Skizzen zu erkennen, zudem könne der USB-C-Anschluss in 90- und 180-Grad geknickt werden. Aus den Patent-Einträgen geht natürlich noch nicht hervor, wann ein entsprechendes Gerät marktreif wäre, aber der Ansatz ist zumindest nicht ganz uninteressant.

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6 Kommentare

  1. Björn Schreiber says:

    *Endlich* ein Smartphone fürs Büro (Kameraverbot am Arbeitsplatz, wie fast überall in der Automobilindustrie).

  2. Ted Stryker says:

    Wer nimmt ein „Kameramodul“ (geht vermutlich leicht verloren oder fällt mal runter) ab, um damit Selfies zu machen? Bei Selfies benötige ich zwingend das Smartphonedisplay, weil ich sonst nicht weiß, was genau ich aufnehme.

    Und Videokonferenzen ohne das Bild vom Gesprächspartner machen auch keinen Sinn. Und ohne Ton. Denn in dem Kameramodul müßte sich ja logischerweise auch das Mikrofon befinden PLUS dem Anschluss für ein Headset, wenn man eines verwendet.

    Also, ich befürchte, das wird nicht auf viel Interesse bei der Kundschaft treffen.

    • Es ist nicht verboten, für eine Vorschau aufs Display zu schauen, wenn das Kameramodul abgenommen ist.

      • Dann hast du aber -im Gegensatz zur herkömmlichen Methode- beide Hände voll, ist ja auch nicht grad das Gelbe vom Ei. Vor allem schaut man dann nicht mehr in die Kamera, ist ja für ein Foto eher suboptimal. Aber gut, ich mache eh keine Selfies, von daher ist mir das relativ Wurscht.
        Müßte halt noch ein Auslöser dran sein, dann hätte man … eine Kamera 😀

      • Nen super handy für Erwachsene die aus dem Selfie alter raus sind.
        Und beruflich nutzen denke ich mal die wenigsten die Video call funktion

        Ich brauch keine selfiekamera. Und wenn das Handy ohne Kameramodul günstiger ist top.

        Und wir sind das Land das weltweit für den Maschinen-, Werkzeugbau und rüstungsexport bekannt sind. Dort sind Handys mit Kamera in vielen Bereichen verboten.

        Und natürlich in der vom Vorredner genannten königsdisziplin autobau.

        Das kann ja wohl keiner so gut wie wir.

        Elon musk sagt ja selbst dass seine Aktie übertrieben überbewertet ist. (durch den momentanen weltweit links Grünen hype) Tesla ist bestimmt nicht mehr wert als VW.

        Das ist einfach nur ne blase.

  3. verstrahlter says:

    Ansteck- und entfernbar ging so gesehen (mit damals verfügbarer Technik natürlich) vor knapp über acht Jahren schon:

    https://www.focus.de/digital/handy/handyvergleich/handy-test-siemens-s55/ausstattung-s-klasse-mit-extras_aid_308923.html

    So einen überaus enthusiastischen Test lies man heutzutage auch nirgends mehr. ;o)

    Ergänzend wäre die Drahtloskopplung, aber ob das jetzt so eine dringend benötigte und patentwürdige Innovation ist ?¿!

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