Opera Mini und Opera Desktop ab sofort mit nativem Adblocker

artikel_opera_neuÜber die Entwicklerversion des Opera Desktop-Browsers hat es sich bereits angekündigt, nun gibt es den nativen Adblocker auch in Opera Mini und in der normalen Desktop-Version. Der Nutzer soll auf die Installation von Adblock-Erweiterungen verzichten und dadurch einen noch größeren Geschwindigkeitsvorteil und weniger Datenverbrauch erfahren. Um 40 Prozent schneller sollen die Seiten bei Nutzung des Blockers laden, hinzu kommen die bis zu 90 Prozent eingesparten Daten aus dem Turbo-Modus im Fall von Opera Mini. Unter iOS kann der Adblocker unter den Einstellungen für den Turbo-Modus aktiviert werden, unter Android ist dies bei beiden Spar-Modi möglich.

opera_adblock

Operas Adblocker wird in den Einstellungen grundsätzlich aktiviert oder deaktiviert, man kann aber einfach Ausnahmen hinzufügen. Entweder über die Filter-Liste oder wenn man sich gerade auf einer Seite befindet, deren Werbung man nicht blockieren möchte. Einfach auf das Schild klicken und entsprechende Einstellungen vornehmen. Hier sieht man auch einen Vergleich, wie die Ladezeiten mit aktiviertem und deaktiviertem Adblocker aussehen. Wie sich die native Integration auf den Speicherverbrauch auswirkt, hat Opera in einer Grafik festgehalten:

opera_adblock_nativ

Das Update für Opera Desktop und Opera Mini für Android ist bereits da, die aktualisierte iOS-Version lässt noch auf sich warten, sollte wohl aber auch bald da sein. Zumindest erwähnt Opera nicht, dass sie unter iOS erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung steht. Den Download der Desktop-Version findet Ihr hier.

Webbrowser Opera Mini
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Entwickler: Opera
Preis: Kostenlos
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Opera Mini web browser
Opera Mini web browser
Entwickler: Opera Software AS
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11 Kommentare

  1. Also auf meinem alten Laptop mit 2GB RAM verbraucht Firefox 45 (unter Arch Linux, 32 Bit) mit Raspberry mit NoScript, Request Policy, HTTPSEverywhere und zwei, drei anderen Addons aktiv sogar noch ein bisschen weniger, wenn 10 Tabs geoeffnet sind…
    Der Verbrauch von ABP, sollte er denn stimmen, ist ja absolut laecherlich. Die drei oben genannten Addons verbrauchen zusammen zwischen 10-15 MB RAM bei mir.

    Es ist aber sehr schoen, dass einer der populaeren und massentauglichen Webkit-Browser sowohl auf den RAM-Verbrauch achtet, als auch eine DAU-freundliche Adblock-Loesung inklusive Moeglichkeit der Deaktivierung auf Webseiten bietet…die Kombination aus unerfahrenem Nutzer und schwacher Hardware ist ja nicht selten, da kann man jetzt guten Gewissens Opera empfehlen, falls der Firefox nicht zusagt.

  2. Bin ich im falschen Film oder konnte Opera das nicht eigentlich schon vor 10 Jahren ? 😀

  3. Warum stellt Opera den Vergleich (s. Grafik) ausgerechnet bei 10 gleichzeitig geöffneten Tabs an? Auf einem Smartphone ist das doch eher unrealistisch.

    Interessant wäre der Vergleich auch mit Firefox for Android und uBlock Origin als Adblocker. Und 1-3 geöffneten Tabs.

  4. Schade dass das ganze nicht beim richtigen Opera für Android funktioniert. Der Mini hat viele Funktionen nicht.

  5. Man sollte hier nicht verschweigen, dass der Opera-Blocker nicht unumstritten ist. Weil Opera selbst ein umfangreiches Werbenetzwerk betreibt. Könnte bald in die Richtung gehen, in der Eyeo (Adblock PLUS) als Gatekeeper schon kräftig absahnt.

  6. Seid wann betreibt Opera ein Werbenetzwerk? Wie soll das heißen und wo finde ich einen Nachweis darüber?

    Opera gehört jetzt einem chinesischen Unternehmen – es wird wohl eher so sein, das dieser angebliche „Werbeblocker“ in Zukunft dafür sorgt, das wir keine negative Nachrichten mehr über China lesen können!

  7. Bekannt ist das Unternehmen als Browser-Hersteller, doch inzwischen erwirtschaftet Opera zwei Drittel der Einnahmen mit seinem Werbenetzwerk für Mobilgeräte:

    http://www.operamediaworks.com

    Ein Schelm, wer böses dabei denkt. 😉

  8. @Dandy: Opera Mediaworks nennt sich das.

  9. Facebook und einige weitere sind auch zum Start auf der Whitelist eingetragen, lassen sich aber entfernen.

  10. @Dandy:
    Unwahrscheinlich. Chinesischen Unternehmen, insb. den privatwirtschaftlich organisierten, geht es ja auch primär ums Geld verdienen.

    Viele Elektronikshops aus China bieten ja auch Versand aus der EU obwohl das die China Post gar nicht erfreut.
    Ein Deepin Linux basiert auf Ubuntu, ein WPS Office wird primär für westliche Systeme angeboten (also deb für Debian/*buntu, RPM für Fedora/CentOS etc.), was nicht gerade die Unabhängigkeit Chinas erhöht usw.

    Auch die chinesischen Techfirmen werfen sich dem Staat nur an den Hals, wenn es einen guten Gewinn beschert.
    Wieso sollte Opera da regierungskritische Inhalte bei westlichen Kunden blocken? Das fällt rasend schnell auf und die Marke Opera ist damit Geschichte. Ein Revival unter neuem Namen wird auch schwierig, wenn die Userbase zu Vivaldi abwandert.

  11. Oder einfach über die hosts-Datei. Kann man mit Hostsman ziemlich gut verwalten und man muss keine extra Programme oder Plugins nutzen. Geht mit root auch auf Smartphones (AdAway via F-Droid).