
Der Opera Browser hat für viele mittlerweile die sonst üblichen Verdächtigen wie Safari und Chrome als Standard ablösen können. Er ist meist wesentlich schneller im Seitenaufbau, aufgeräumt und schön zu bedienen. Für viele Nutzer ist der implementierte Ad Blocker allerdings auch ein Grund. Aus eigener Sicht vertrete ich die Fraktion derjenigen, die lieber Werbung einblenden lassen als sich dadurch finanzierende Seiten zu schädigen. Am Ende muss es jeder für sich selbst entscheiden, wie er das handhaben möchte. Unsereins besucht Seiten, die massiv mit Werbung dichtgetackert sind, einfach nicht mehr und setzt damit ein Zeichen – das tut im Resultat deutlich mehr weh und spornt zum Umdenken an.
Um besser verdeutlichen zu können, was der Browser da eigentlich alles an Werbung auszubremsen hat, wurde nun für dessen Mini-Version für Android zwei neue Anzeigeoptionen implementiert. Die Live-Ansicht ermöglicht anhand eines kleinen Schild-Icons am Opera-„O“ direkt zu erkennen, wie viele Ads gerade im Hintergrund auf der entsprechenden Seite blockiert werden. Eine weitere Option ist es, sich in den Einstellungen zum Blocker die Gesamtanzahl der blockierten Anzeigen darstellen zu lassen.
Außerdem wurden dem Browser endlich ein paar Themes spendiert, die dem User ermöglichen, die Oberfläche optisch ein wenig anzupassen. Bei der Neuinstallation der App wird man direkt nach einer Farbwahl befragt, später kann man diese auch noch über das O-Menü >> Einstellungen >> Theme abändern.
Ebenso kann nun endlich jede Seite als Icon auf dem Homescreen abgelegt werden. Verbessert wurde ebenfalls der sogenannte Video-Boost, indem man nun mehrere Videos gleichzeitig „boosten“ – also schneller laden lassen – kann. Der Browser kann kostenlos im Play Store heruntergeladen werden.
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.opera.mini.native