In Diskussionen, auch technischer Art, läuft es oft wie folgt ab: Eine Aussage wird getätigt – und es gibt Leute, die das nachvollziehen können – oder welche, die das anders sehen. Ich halte die „Neuerung“ in Opera zumindest für Mumpitz. Emoji-basierte Webadressen gibt es schon eine Weile. Beispielsweise bei Yat. Nutzer müssen bisher y.at/ gefolgt von einer Emoji-Abfolge eingeben, um zu einer Seite zu kommen. Bei Opera ist man eine Partnerschaft mit dem Unternehmen hinter y.at eingegangen, was dafür sorgt, dass Opera-Nutzer den Part vor den Emojis weglassen können, die Emojis also ausreichen, um zur Zieladresse zu gelangen. Klar, Emojis werden von uns täglich genutzt, um uns auszudrücken – doch warum sollten Menschen auf Kombinationen setzen, die sich derart schwer merken lassen? Denn vermutlich wurden kurze und knappe Emoji-Adressen schon an Prominente und Wohlhabende abgetreten.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.
