Opera: 1,2 Milliarden-Dollar-Übernahme durch Chinesen geplatzt, neuer Deal ist auf dem Weg

artikel_opera_neu1,2 Milliarden Dollar, dies ist die Summe, für die chinesische Investoren im Februar Opera übernehmen wollten. Es sah auch gut aus, im Mai stimmten die Aktionäre der Übernahme zu. Diese ist nun allerdings doch geplatzt, ein neuer Deal ist aber bereits auf dem Weg. Opera wird hierfür in zwei Bereiche aufgespaltet, den Bereich mit Browser, Privacy-Apps und auch Operas Anteil an nHorizon soll für 600 Millionen Dollar den Eigentümer wechseln. Übrig bleibt dann Opera Mediaworks, Oper Apps & Games und Opera TV, zusammen mit rund einem Drittel der Belegschaft.

Bis zum 15. Juli war Zeit, um die Übernahme abzuwickeln, was – wie erwähnt – scheiterte. Die Deadline für den neuen Deal ist nun der 31. Oktober, findet die Übernahme bis dahin nicht statt, wird die Frist automatisch bis zum 31. Dezember verlängert. Mal sehen, ob es diesmal klappt, für Opera soll der neue Deal der lukrativere sein, Opera geht zudem davon aus, dass er im dritten Quartal abgeschlossen wird.

Opera CEO Lars Boilesen wird unterdessen bis 31. Dezember für beide Bereiche verantwortlich sein, im Anschluss nur noch für Opera, nicht mehr für das Consumer Business. Für den Nutzer dürfte sich so oder so erst einmal nichts ändern, vielleicht aber dann gegen Ende des Jahres.

(Quelle: NewsWeb, via TechCrunch)

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

3 Kommentare

  1. Gerade habe mich erst wieder etwas mit Opera angefreundet und dann diese Hiobsbotschaft. Wenn die Chinesen den Zuschlag bekommen ist Opera wieder schneller von meinem PC als es drauf kam. Vor Kurzem durfte man erst lesen wie der Maxton Browser Daten in die Katkomben von China transferiert. Das wird dann bei Opera auch so werden. Nein, ohne Not muss man nicht auf dieses Pferd springen.Es reicht schon wenn die NSA schnüffelt, nun auch noch die andere Seite beglücken ist zuviel des guten.

  2. @Holgi
    Schau Dir mal Vivaldi an. Der Browser ist ein würdiger Opera Nachfolger.

  3. @elknipso: Habe ich auch schon am Laufen. Wollte nach Chrome u. FF neben Vivaldi nur nochmal einen Blick auf Opera werfen nach einigen Jahren Abstinenz. Einiges fand ich gut, einiges nicht. Und dann diese News. Habe Opera gerade abgemeldet und wieder deinstalliert.
    Schauen wir mal wie sich Vivaldi so weiter entwickelt. Da geht bestimmt noch was.