OpenOffice 3.2.0 erschienen

Nach fünf Release Candidates wurde soeben ganz frisch die finale Version von OpenOffice 3.2.0 veröffentlicht. Das kostenlose Office-Paket steht für Linux, Mac OS X und Windows ab sofort zum Download zur Verfügung.

Verbesserungen gibt es viele, so soll zum Beispiel die Startzeit um 46% bei Calc und dem Writer verringert worden sein (beim ersten Kaltstart). So muss man vielleicht nicht mehr zu diesem alten Trick greifen, um OpenOffice schneller zu starten. Ich selber habe OpenOffice immer als Alternative zu Microsoft Office in Reichweite. Wie schaut es bei euch aus?

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

67 Kommentare

  1. Bei mir hat Open Office längst MS abgelöst. Jetzt heißt es, auf die stabile portable Version warten.

  2. Warum portabel und nicht installiert?

  3. kurtextrem says:

    Find ich toll, besonders die Verkürtze Zeit beim Starten, die hat mich immer genervt.
    Ist euch eigentlich schon bewusst das die neue Version von Open Office quasi powred by „Oracle“ ist? Hat Sun mittlerweile komplett übernommen

  4. Die stelle ich mir ein und schiebe sie von der Festplatte zu verschiedenen Sticks und umgekehrt.

  5. Was ist Microsoft Office? Kann man das essen?! Nee, ich nutze nur OpenOffice – hab aber auch Pages, für den Fall der Fälle.

    Danke für den Hinweis, werd mir gleich die neue Version laden 😉

  6. Ich nutze OpenOffice schon als es noch Star Office hieß

  7. OOo ist bei mir Pflicht. Das Ding ist wesentlich stabiler und komfortabler als Microsoft Office. Nur die Verschmelzung von Word und Outlook ist nicht zu toppen (Word-Text direkt als Mail-Text). Sonst aber ist es nicht notwendig, Word zu installieren.

  8. Schön das es fertig ist. Hatte schon die RCs drauf, startet wirklich weit flotter 😉

  9. Meilenweit entfernt, von dem, was mit Office machbar ist.

  10. OpenOffice – inzwischen ein Muß.
    Mehr Geld kann man nicht sparen – ausser MS wirft mal wieder eine Studentenversion unters Volk, dann könnte man glatt schwach werden.(So wie Office2007 Ultimate für ~52 Euro… 😉

    Aber OpenOffice läuft, tut alles was es soll und frisst auch alle Formate – passt!

  11. Ich brauch kein Office – vi rules 😉

  12. war heute noch auf der homepage und dacht man wann kommt da was neues link ist noch auf 3.1.1.
    mir reicht da oo zuhause, auf arbeit haben wir microsoft office keine ahnung ob ich damit „mehr“ machen kann *g*

  13. Da muss ich mal gegen den Strom schwimmen – mich hat OOo nie überzeugt. Insbesondere die Ladezeiten waren für mich absolut abschreckend. Gut, das haben sie jetzt verbessert. Und dann hatte ich da mal eine Excel Calc-Tabelle mit vielen Formeln und berechneten Feldern. Es war eine Qual, dort eine Zelle zu ändern, weil jedesmal 1,5 Sekunden lang alle Felder neu berechnet wurden. In Excel und dem PlanMaker im Softmaker Office mit der gleichen Datei keine spürbare Verzögerung. Und genau damit habe ich Microsoft Office und OOo abgelöst: Softmaker Office. Das gab es Ende letzten Jahres in der 2008er Version kostenlos.

  14. Danke mal wieder für die schnelle Info Caschy.

    Ich nutze die Microsoft Office 2007 Home&Student Version, weil mich dieses träge Verhalten von OpenOffice einfach nur noch nervte (selbst mit diesem Java Trick). Nutze auch sehr häufig PowerPoint und Excel.

    Zu Excel gibt es „für mich“ einfach keine Alternative und der Preis von ca. 80 Euronen ist ja wirklich überschaubar und völlig OK.

  15. Danke für die Info

    Ich nutze seit Jahren nur noch OpenOffice. Es ist einfach eine tolle kostenfreie Opensource Software.

  16. Schön das es WETTBEWERB GIBT!!! Also Klasse das OpenOffice am Ball bleibt.
    Auf Arbeit Off2k7 und zuhause brauch ich kein Office. Da ich bei gmail bin, benutze ich von google das Schreibprogramm und das Tabellen-Kalkulationsprogramm.
    Meine Erfahrung ist, dass die Firmen fast zu 100% MS-Office haben!

  17. Normal OO, einfach klasse, aber momentan nutze ich immer noch die 2010 Beta, auch wenn ich schon über den RC gelesen habe. 😉

  18. Ich hatte ne ganze Zeit nur noch OpenOffice genutzt, da es privat eigentlich reicht.

    Bin allerdings in der glücklichen Lage, in der Firma Office 2007 zu nutzen.
    Und durch das Microsoft HUP (Home Use Program) konnte ich die Office 2007 Enterprise somit für knapp 12,- € bekommen 8)

    Leider sieht OO nicht nur recht altbacken aus, sondern hat auch noch diverse Dinge, die mir nicht gefallen (Serienbriefe erstellen, andere Verhaltensweisen beim Calc-Modul v.a. in Bezug auf Tastaturkürzel, …).

    Wir haben letztes Jahr in der Firma (Tageszeitung) von MS Office auf OO umgestellt (bis auf Ausnahmen … wie ich z.B. 😉 )
    Seither weiß ich erst, wie umständlich einige Dinge in OO zu bedienen sind (s.o.).
    Allerdings sind auch einige ganz nette Calc-Funktionen dabei, die in Excel nicht existieren.

    Bzgl. des Look & Feels könnte ja vielleicht die Version von Lotus bald Abhilfe schaffen (da die nun endlich die 3er Version als Grundlage nehmen).

    Nutze OO allerdings dann, wenn ich CSV-Dateien importieren muss, die ein englisches Zahlenformat haben. Bei MS Office muss man dazu ja in der Systemverwaltung die Sprache umstellen, bei OO geht das ganz einfach per Zelle formatieren.

    Sollte es Office 2010 wieder in so einer 3er-Home-Lizenz für etwa 80,- € (als SBE) geben, werde ich wohl zuschlagen, auch wenn ich zugeben muss, dass in den meisten Fällen OO für privat ausreichen würde.
    Aber für mich zählt halt auch das Äußere 😉
    (und nein: es müssen dazu nicht unbedingt Ribbons sein 😉 )

  19. Mir reicht OpenOffice völlig.
    Hat viel mehr Funktionen, als ich jemals brauchen werde.

    Hab auch noch SoftMaker Office 2008. Gabs mal umsonst.
    Ist auch eine sehr gute Alternative und kann mir doc und docx besser umgehen, als OpenOffice.

  20. @Frank:

    Wenn man den Text der Textverarbeitung in die Mail haben will, dann kann man den Text doch einfach kopieren und wieder einfügen.

  21. Ich nutze OpenOffice, seit ich keine Raubkopien mehr nutze. Bin damit jedoch nicht wirklich glücklich, da ich es hauptsächlich als Word-Viewer einsetze. Nutze keine Textverarbeitungssoftware sondern Texteditoren.

  22. Startzeit 3.10: 14 Sekunden
    Startzeit 3.20: 8 Sekunden

  23. Ich setzte schon lange nur OpenOffice ein und habe bisher nichts wirklich vermisst. Danke für den Tipp.

    @Didi: Da wirst du lange warten müssen bis die portable Version fertig wird. Vielleicht doch besser selber eine bauen. Eine Anleitung wird sich im Netz finden lassen.

  24. Danke für die Info 🙂

  25. Hey, schön zu hören, aber ich werde es wohl nicht probieren,sofern keine größeren Änderungen in der Benutzeroberfläche und dem Comfort gemacht werden. Ich benutze noch ein altes M$ Office das ich glücklicher Weise mal bekommen habe, ich weiß gar nicht mehr ob es bei einem Rechner dabei war oder ich die Lizens als Student erworben hatte, aber das ist ja egal. OOO ist super bedenkt man das es umsonst ist, da ich aber im Büro bereits den ganzen Tag mit M$ arbeite und das auf meinem Netbook am flüssigsten läuft bleibe ich auch vorerst dabei.

  26. @Adam: Macht nichts. In der Regel dauert es etwas, bis auch die letzten Fehler der „stabilen Version“ beseitigt sind, dann gibt es die bereinigte Version portabel. Warum die Eile? Was gestern noch gut war, muss doch heute nicht schlecht sein.

  27. Meinen Eltern habe ich OpenOffice auf ihren Mac installiert, als sie jetzt von Windows XP/Word 2000 gewechselt sind.

    Auf OS X 10.6.2 stürzt OO aber schon recht häufig ab. Regelmäßig und reproduzierbar ist mit OO abgestürzt, als ich versucht habe, die Einstellungen zu ändern. Gestern wieder als wir versucht haben, das Britisch-Pfund-Zeichen als Sonderzeichen einzufügen – auch reproduzierbar.

    Geht anderen OpenOffice-auf-Mac-Nutzer das auch so?

  28. Also ich finde OO auch nicht so der Hit. Es sieht noch immer aus wie eine billige Kopie. Wenn man von anderen Open Source Programmen ausgeht. Ich persönlich finde z.B. Firefox auch schöner, besser und schneller als Internet Explorer. MS wird da denke ich nie dran kommen. Aber bei MS Office haben die Redmonder die Nase vorne!

  29. Also…. ich habe MS-Office immernoch als Alternative zu OpenOffice in Reichweite….. 😉

    Hab ürigens vor gefühlten 100 Jahren mit StarOffice angefangen. Das entwickelte früher, glaube ich, eine Hamburger Firma. Ich weiß noch Version 3 war damals MS-Office haushoch überlegen. Viele Funktionen die heute selbstverständlich sind, waren damals dabei. Hat nur keiner gewußt. MS-Office hat aber echt aufgeholt….

    Das hält vielleicht der ein oder andere für einen Witz, diejenigen die StarOffice von damals kennen, wissen was aber ich meine…. 🙂

  30. Na ursprünglich war es ne Lüneburger Firma, siehe
    http://de.wikipedia.org/wiki/Star_Division 😉

    Was hat mein Informatik-Lehrer auf der Herderschule Lüneburg immer angegeben, dass Marco Börries bei IHM im Informatik-Unterricht saß … und dabei konnte eigentlich jeder Schüler unserem Lehrer was beibringen und weniger umgekehrt 😀

  31. jo StarDivision war auch in Hamburg.
    Ich habe meine Sachen auf StarWriter unter OS2 geschrieben. Das ganze gabs auch fürn Schneider *g* (sowas hatten wir in der Schule).

  32. Diese Version 3.2.0 (deutsch) lässt sich sauber deinstallieren und benötigt die temporäre Directory (dorthin wird vor dem SetUp entpackt) nicht! Jetzt frage ich mich, ob es einen Grund geben könnte, die installierte Version der portablen vorzuziehen. Ich denke, ich bleibe bei der portablen Version. Da habe ich den Installationsaufwand nicht. Ich installiere mehrmals im Jahr mein Windows neu (aus verschiedenen Gründen) und warum soll ich da jedes Mal auch OpenOffice neu installieren, wenn es das doch portabel gibt und ich in dieser portablen Version NICHTS vermisse (bis jetzt)?

  33. Cool direkt mal austesten die neue Version

    Danke für die Info

  34. Hab auch nur OO portable auf Rechner und Stick per Dropbox. Der Mensch ist doch ein Gewohnheitstier. 🙂

  35. HakunaMatata says:

    Für Home User die so gut wie überhaupt kein Office verwenden ist es ausreichend. Ich würde es auch verwenden wenn mir Open Office nicht andauernd die Formatierungen beim Konvertieren von MS Office zerpflücken würde. Mal ganz davon abgesehen das die Icons und das Aussehen der Oberfläche so was von altmodisch ist. Also da gefällt mir Lotus Symphonie aber 10-mal besser. Vor allem ist das beste an Lotus das es nur ein Fenster hat und man mit Tabs Arbeiten kann, so kann man schneller hin und her schalten, zudem ist es möglich mit dem Browser von Lotus gleich ins Internet zu gehen. Praktisch sind noch die Plugins. beste Plugin für mich ist der SWF Konverter mit der man Präsentationen ins Flash Konvertieren kann.

  36. @HakunaMatata

    Die Programme von Lotus fand ich immer sehr bedienungsfreundlich. Deshalb bin ich auch total gespannt auf die Lotus Symphonie Entwicklung. War bisher sehr vielversprechend und da ist auch gerade eine neue Beta raus.

  37. JaJaJa, Lotus 1-2-3, da konnte man die Makro-Sprache (englisch, deutsch) wechseln. Das heisst, man konnte in der deutschen Version die englische Makrosprache (also statt „WENN“ das „IF“, statt „ODER“ das „OR“) verwenden. War richtig Klasse und benutzerfreundlich.
    Was die Oberflächen von Programmen angeht: Ich will mit den Programmen etwas tun (arbeiten). Da ist mir das „Aussehen“ vollkommen egal – solange die Oberfläche einigermassen funktionell ist (ich denke da an das Ratespiel bei Office 2007: Wo kann ich eine Datei einlesen? – Ist im Office 2010beta wieder raus!)! Nur weil auf einmal Pastellfarben modisch sind, heißt das doch nicht, dass die nicht-pastellfarbigen „alten“ Programme schlecht und die „neueren“ besser sind. Meist verstecken die Systemhäuser hinter der neuen, modischen Oberfläche doch die Tatsache, dass ihnen funktionell NICHTS mehr einfällt! (Sie müssen aber Umsatz generieren, um überleben zu können!)

  38. Merowinger says:

    Startzeit verkürzt? Yay, dann braucht’s auf der SSD vielleicht nurnoch 3 Sekunden statt 5. *Saug*. Danke für den Tipp, Cashy 🙂

  39. HakunaMatata says:

    @friddes

    Also aussehen ist mir schon wichtig. Wenn ich mir die Icons so ansehe, dann muss ich erst einmal Raten welche Funktion dahinter steckt. Dieses hätte man schon besser lösen können. Einfacher ist manchmal mehr. ich finde Lotus hat es am besten von allen frei erhältlichen Office Paketen hinbekommen. Lotus baut ja auf Open Office, aber schau dir bitte mal zum Vergleich die Struktur gegenüber von Oo an. Wenn man Kunden gewinnen möchte, dann muss man halt mit der Zeit gehen, anders wird sich Oo nie so wirklich durchsetzen. Das könnte sich aber in nächster Zeit ändern da IBM ja fleißig mit werkelt. Wäre uns allen zu Wünschen.

  40. Über die offizielle HP wird für MAC immer noch Version 3.1.1. angeboten……

  41. @HakunaMatata:
    Bei MS Office 2007 lassen sich auch Tabs nachrüsten. Dafür gibt’s irgendein Plugin aus China. Hab ich noch nicht ausprobiert, weil ich fast nie mehr als zwei Dokumente gleichzeitig geöffnet habe.

    Ich nutze von allen Office-Programmen nur die Tabellenkalkulation. Für den Rest hab ich LaTeX (auch Präsentationen) oder spezialisierte Programme. Von allen Tabellenkalkulationen finde ich Excel 2007 am besten. Klar, ich brauche nur 5-10% aller Features, das wäre bei OOo oder Softmaker sicher nicht anders. Aber die Bedienung mit den Ribbons gefällt mir um Längen besser als die altbacken wirkende Menüverschachtelung aller anderen Office-Varianten. Nicht ohne Grund wird bei OOo gerade mit Hilfe von freiwilligen Testern an alternativen Bedienungskonzepten für Version 4 geforscht.

    Auch wenn OOo Open Source ist und Softmaker kostenlos, so hält mich die Bedienung doch bei Microsoft. Und wenn ich nur die Basismenge an Funktionen benötige, sind selbst die Alternativen unnötig, weil man dazu auch Google Docs bemühen kann, um mal schnell eine Tabelle zusammenzustellen. Also für einfachste Sachen. Dafür brauch ich dann kein installiertes 200MB-Paket.

    @Dennis:
    Ganz Deiner Meinung. Aber vielleicht wechseln wir beide zu OOo 4.0, wenn sich Bedienung verbessert hat. 🙂

  42. Es gab mal eine Zeit in der ich auch hauptsächlich OOo genutzt hab, vor allem weil ich nen linux desktop als haupt-os hatte… inzwischen hab ich mich davon aber wieder entfernt, weil ms office imho einfach überlegen ist seit version 2007… für mich zählt neben funktionalität, performance und stabilität auch in hohem maße der bedienkomfort und da stinkt OOo gegen mso einfach ab seit es ribbons gibt… denn warum wurden die eingeführt? weil office inzwischen einfach zu viele funktionen hatte und die über endlos viele toolbars, menüs, untermenüs und dialoge verteilt wurden, was nicht gerade übersichtlich ist… wenn man sich einmal an die übersichtlichkeit der ribbons gewöhnt hat, will man keine menüs und toolbars mehr sehen… OOo sollte genau daran arbeiten, auch im widerstand der nay-sayer, die ribbons – obwohl sie noch nie ein paar tage damit gearbeitet haben – einfach nur schrecklich finden (aus prinzip, weils von ms is und damit böse sein muss -.-)… daran und an der performance… wer die beta vom 2010er office ma probiert hat, weiß, wie schnell so ein programm zu starten hat… zumal mir schleierhaft ist, wozu OOo unbedingt java braucht… für datenbanken gibts bessere alternativen (man kann mysql einbetten oder sqlite nehmen z.b.) und für accessibility sollte man die mechanismen des jeweiligen betriebssystems ansprechen…

    OOo braucht einen umbruch, denn der einzige vorteil gegenüber mso ist, dass es nix kostet… und selbst unter linux gibts für den alltagsgebrauch alternativen (gnome office, koffice), die nicht so viel wiegen… und auf der kostenlos-schiene unter windows gibts lotus symphony als alternative (wobei ich das bisher nicht getestet hab)

  43. OO ist auch bei mir seit langem im Einsatz. Plattformübergreifend.
    Hab da auch noch keine Probleme gehabt mit Formaten, die nicht richtig geschrieben werden. (Es soll ja noch Kunden geben, die noch immer ihre Dokumente als doc-, xls- oder ppt-Files haben wollen). Für mich reicht das vollends. Hab noch nichts gefunden, wo OO kapitulieren musste. Äh, doch…bei Flyern und anderen Drucksachen nehm ich Scribus. Da kann man einfach besser die Elemente platzieren.

  44. Scribus?! Da sag ich nur OMG. Dieses Tool hab ich einen Nachmittag ausprobiert (Windows-Variante), es war die Hölle. Von Bedienungsfreundlichkeit und intuitiver Bedienung keine Spur. Habe entnervt aufgegeben, meine alte Pagemaker7-Version aus dem Schrank gekramt, und es war eine Wohltat. 🙂

    (Genau denselben Vergleich könnte ich auch machen, wenn jemand Audacity ins Rennen bringt. Kann zwar alles, ist aber nicht vernünftig zu bedienen. So wie nahezu kein Audioeditor. Nimmt man dann Cool Edit 2000 bzw. die von Adobe gekaufte und aktualisierte Version „Audition“, dann weiß man erst, was man vermisst. Nicht die tollen Features, sondern das locker-flockige von der Hand gehen bei Routineaufgaben.)

  45. für wirklich nur schreiben benutze ich schon seit längerem google docs. ansonsten portableOO privat obwohl ich auch office2k7 in der professional plus variante hätte…

  46. Super, hoffentlich kommt bald die portable, ich mag nicht installieren.

    @Andreas:
    Hmm, meilenweit vom Office Paket entfernt? Ich glaube nicht. Ich bin auf OOo 1 umgestiegen, weil Word partout nicht in der Lage war meine Diplomarbeit vernünftig zu bearbeiten. Meine Dissertation lief mit OOo 2 ebenfalls wesentlich besser und einfacher ab als mit Office 2003. Und statistische Auswertung ging weder mit Calc noch mit Excel vernünftig, da mußte Gnumeric her. Ich behaupte mal, meilenweit entfernt ist eine subjektive Wahrnehmung, die nicht für alle gilt. Bei mir war es umgekehrt, aber auch das gilt nicht für alle.

    @Dominik:
    Es gibt tatsächlich Leute, bei denen ist die Ribbonleiste, so nett sie aussieht, kontraproduktiv. Ich gehöre dazu. Ich benötige mehr Klicks als vorher für diesselbe Sache.

  47. OpenOffice kann manchmal sogar defekte doc und docx-Dateien öffnen wenn MS Office sich weigert! Und wenn mal eine Oo-Datei kommt ist man nicht aufgeschmissen. Von daher verdient OpenOffice einen Platz neben MS Office.

  48. Ich nutze auch OpenOffice und bin damit eigentlich auch recht zufrieden. Besonders die weitaus bessere Importfunktion von CSV-Dateien (Sogar aus der Zwischenablage heraus) überzeugt in calc im Gegensatz zu Excel. Dennoch gibt es noch sehr viele Haken und Ösen die das Benutzen unnötig erschweren. Zum Beispiel das Importieren von Preisen aus einer CSV-Datei (Komma-Punkt-Problem). Bin gespannt, ob das in der neuen Version besser gelöst wurde.

    Apropos neue Version – bin ich eigentlich der Einzige, bei dem die Update-Funktion direkt aus OpenOffice geraus nicht klappt? Bei mir kommt immer „Die Suche nach einem Update ist fehlgeschlagen“…

  49. Ich merke an mir selbst immer wieder, dass der Mensch doch ein Gewohnheitstier ist – nicht nur bei OOO. Mein Kopf weiß, das Openoffice klasse ist. Ich bin aber durch jahrelangen Umgang mit Word und Excel in Studium und Beruf an MS gewöhnt. Ich probier Openoffice immer mal wieder aus und habe auch ständig eine portable Version griffbereit, aber auch wenn alle von mir benötigten Funktionalitäten da sind – an das Look & Feel kann ich mich irgendwie nie gewöhnen.
    Gerade dass Aussehen (Symbolleisten) stört mich irgendwie, auch wenn das eigentlich relativ irrelevant sein sollte da die Funktionalität im Inneren steckt. Aber das Userinterface ist halt das, womit ich interagiere, wo ich hingucke, draufklicke, Funktionen finde, und da ist Auge/Hirn an den Microsoft-Look gewohnt (konsequenterweise bin ich auch bei Office 2003 stehengeblieben 🙂 ).

    Was ich möglicherweise auch interessant finden könnte, ist das weiter oben schon erwähnte Lotus Symphony (http://symphony.lotus.com/software/lotus/symphony/Home.nsf/products), bei der auch OOO unter der Haube steckt. Diverse Tests/Berichte loben das Teil nicht gerade in den Himmel, aber ich werds mal testen.

    Aber wenn hier jemand nen Link zu einer alternativen OO-Toolbar oder Iconset im MSOffice-Look hat, immer her damit…

  50. @Rainer

    Ich kenne Pagemaker nicht, habe aber viel gutes gehört. Aber ich habe Scribus ausgiebig getestet. So schlimm war es nicht, jedenfalls nicht die Hölle. 😉

    Ich hatte mal mit QarkXpress gelernt (das war eher die Hölle…) und vor allem mit Indesign viel gearbeitet. (Die Entwickler von Scribus messen sich ja mit diesen beiden Programmen, da wollen sie hin, ist also der eigene Anspruch) So kam ich mit der Bedienung von Scribus eigentlich ganz gut zurecht. Manches ist ähnlich, manches muss man sich erst zurecht fummeln. Man muss sich aber drauf einlassen, dann geht es.

    Allerdings es ist noch nicht wirklich praxistauglich, ich finde jedoch auf dem richtigen Weg. Vor allem wenn man mal die Preise vergleicht (Indesign ca. 700,– €, QuarkXpress ca. 1400,– €, was hat Pagemaker eigentlich damals gekostet?), wär es doch schön wenn sich Scribus als Alternative nutzen lässt.

    Das alles kann man natürlich nicht mit Office-Programmen vergleichen. Ist ’ne ganz andere Nummer.

    @Torsten
    Genau, CSV-Import ist bei OO wirklich besser. Hat mit Excel nie so gut geklappt.

  51. Ich bin sehr zufrieden mit meinem MS Office 2007, habe im Moment nicht vor etwas anderes auszuprobieren. Aber immer schön zu sehen, wenn sich die anderen Sachen auch weiterentwickeln – Konkurrenz belebt ja schließlich das Geschäft. 🙂

  52. Also wenn ich mal schnell nen einfach formatierten Text produzieren oder mir mal wieder eine zugesandte Office-Datei ansehen muss greife ich auch zu OpenOffice.

    Mehr und mehr greife ich aber ansonsten zu LaTeX. Lange Texte mit mehreren Kapiteln, Fußnoten, Inhalts- und Quellenverzeichnis, sowie Glossar sind mit LaTeX einfach viel übersichtlicher zu erstellen. Vor allem läuft man nicht Gefahr, dass die Texte nicht mehr zu gebrauchen sind, wenn man irgendwie an der Formatierung schraubt, da Inhalte und Layout ja schön von einander getrennt sind. Aber auch Präsentationen lassen sich übrigens mit der Erweiterung Beamer sehr schön anzusehen erstellen. Und wer unbedingt WYSIWYG braucht, greife einfach zu LyX.

    Im Studienprojekt verwenden wir übrigens AsciiDoc für die ausführlicheren Dokumente. Wem LaTeX zu unbequem ist und lieber auf eine einfache Auszeichnungssprache setzt, für den ist das genau die richtige Alternative.

  53. Tja, Vater kaufte letztes Jahr Notebook von Dell – mit MS Works. Wenn ich da ne .xls Datei öffne und sie auch wieder als .xls speichere werde ich immer mit den Dateiendungen genervt. Und es kann nicht richtig mit Excel 2003 umgehen?? Also haben wir als letze Waffe ja noch OpenOffice, wobei es da schon fast schade ist wenn ich jetzt doch wieder als .xls speichern muss.

  54. Sicher daß wirklich die 3.2 final draußen ist? Auf der HP steht nämlich immer noch nichts von der final, nur von der 5. RC.

  55. Mal ein Tipp für echte Vielschreiber:

    Autoren und Leute die häufig große bzw. lange Dokumente schreiben, greifen oft zu „Papyrus Autor“ ( http://www.papyrus.de/Autor.htm )

    Ich hab es nicht getestet, aber es wird wirklich viel von Schriftstellern empfohlen. (Zum Beispiel der SciFi-Autor Andreas Eschbach bezeichnet Word, OpenOffice & Co als reine „Amateurliga“ und schwört auf „Papyrus Autor“.)

    Vielleicht ist das ja auch was für den einen oder anderen hier.

  56. Ich mochte OpenOffice bisher immer, bin ich echt mal gespannt =)

  57. Nachdem ich das hier gelesen habe, gleich mal die Update-Suche im OO angeschmissen: „Die Suche nach einem Update ist fehlgeschlagen.“ Ok, muss ich es manuel runterladen. Das genialste ist und war schon immer die PDF Drucken funktion. Benutze Word (hab gar keines mehr) schon lange nicht mehr.

  58. @Melanie; das interne Update funktionierte bei OO irgendwie noch nie.

  59. Wer nicht auf die portable Version von OpenOffice.org warten will, kann sich diese auch ganz einfach selbst erstellen. Auf der OpenOffice.orgWiki-Seite http://www.ooowiki.de/MobilesOffice wird dies sehr gut für OpenOffice.org v2 beschrieben. Für OOo v3 sind 2 Abweichungen zu beachten:
    1. Punkt: Unter „MeinOpenOfficeOrdner“ wird nun ein weiterer Ordner mit dem Namen „OpenOffice.org 3“ erstellt. Die Datei Bootstrap.ini befindet sich damit in …\MeinOpenOfficeOrdner\OpenOffice.org 3\program.
    2. Punkt: In v3 muss unter UserInstallation= der Pfad anders angegeben werden. Mit UserInstallation=$ORIGIN/../../user wird der Ordner User direkt unter „MeinOpenOfficeOrdner“ angelegt.
    Das war es.

  60. @knipsmoped

    Danke für die Tips, hat dies jemand in Win7 Ultimate 64bit probiert? Ich krieg es leider nicht portable gestartet. Schmiert mir nach dem Start ab, leider! Jemand Ideen oder Tips?

    K

  61. …während verzeichnisse im ordner user anlegt werden erfolgt der absturz

  62. Salut,
    ich warte auf die Portable. Die Reg und andere System Files werden schon genug zugemüllt mit registrierten Komponenten etc. Da lobe ich mir die PortableApps Initiative.
    Anderes Thema: wem die Ribbons genauso wenig gefallen wie mir, der schaut mal hier: http://www.ubit.ch/software/ubitmenu-office2007/
    Damit hat man dann das alte 2003 Menü in einem Ribbon und findet pötzlich wieder alles…
    Grüße,
    Christian

  63. Klasse, genau mein Thema! Ich suchen nämlich gerade das passende „Office“ für mich und meinen neuen iMac. Meine Bedürfnisse sind nicht so enorm, dass eines der 3 im Test befindlichen Pakete (iWork, OO/NeoOffice und MS Office) grundsätzlich ausscheiden würde. Arbeitet jemand mit iWork und kann mit seine langzeit Erfahrung berichten? Gefühlt passt iWork am besten zu mir, gefolgt von NeoOffice.

    ElRubio.

  64. @ElRubio:

    Von OpenOffice kann ich Dir nur abraten. Es ist unglaublich instabil auf dem Mac. Selbst mit der Version 3.2.0 hatte ich keine Probleme, OpenOffice reproduzierbar in weniger als drei Minuten (bei ganz normalen Arbeitsvorgängen) zum Abstürzen zu bewegen. (Dies scheint ein Mac-Problem zu sein, da Freunde mit OpenOffice unter Windows ohne jegliche Komplikationen arbeiten.)

    NeoOffice basiert – genau so wie Lotus Symphony – auf der Codebasis von OpenOffice. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass es stabiler ist. Ich persönlich werde weder NeoOffice noch Lotus Symphony ausprobieren, da ich mir a) nichts davon verspreche und dann b) einfach zu faul bin.

    Nach der Enttäuschung mit OpenOffice werde ich jetzt die 30-tägige iWork-Demo nutzen. Vielleicht werfe ich auch noch einen Blick auf die 30-tägige Demo von Office:mac 2008.

    Ich denke, die wesentliche Abwägung zwischen diesen beiden Programmen ist Einfachheit in der Bedienung (bei iWork) gegenüber höherem Funktionsumfang und wohl besserer Kompatibilität mit den Microsoft Office-Dateiformaten (bei Office:mac). Das hängt dann davon ab, was Dir wichtiger ist bzw. ob auf welchen Funktions- und Kompatibilitätsumfang Du zu verzichten bereit bist.