
Facebook testet das System bereits, ist bereits in der Lage SMS zu senden und zu empfangen, Anrufe zu tätigen und auch Daten lassen sich via 2G übertragen. Wert wird aber nicht nur auf die Funktionalität gelegt. Die Boxen, die das Tor zum Netz darstellen, werden auch so gestaltet, dass sie aufrüstbar sind, wenn zum Beispiel neue Funktechnologien eingesetzt werden sollen. Außerdem sind sie natürlich wetterfest und wartungsarm, Techniker gibt es in den angedachten Gebieten nicht so sehr.
Vielleicht ist OpenCellular nicht ganz so spektakulär wie Project Loon oder die Netzversorgung abgelegener Gegenden via Drohne. Dafür sieht es aber wie ein sehr viel einfacher durchführbarer Ansatz aus, immerhin haben rund 4 Milliarden Menschen keinen Zugriff auf das Internet, 10 Prozent der Bevölkerung nicht einmal Zugang zu Mobilfunknetzen. Facebook möchte dies ändern. Sicher nicht uneigennützig, aber durch den Open Source-Ansatz sieht das auch gar nicht so schlimm aus.
Wer sich für die technischen Details von OpenCellular interessiert, wird bei Facebook fündig.