Opel Rocks-e: Mini-Flitzer für Menschen mit Führerscheinklasse AM

Opel hat seinen neuen Rocks-e vorgestellt, ein Elektro-Fahrzeug, welches schon mit Führerscheinklasse AM gefahren werden darf. Der emissionsfreie Elektroeinsteiger mit seinen 14-Zoll-Reifen sei die Antwort auf die Mobilitätsanforderungen der heutigen Zeit. Mit dem 2,41 Meter kurzen Zweisitzer können Personen mit besagtem Führerschein ab 15 Jahren fahren (2021 ist eine entsprechende Novellierung in Kraft getreten, sodass diese Regelung nun bundesweit gilt).

Der Elektroeinsteiger bietet eine Reichweite von bis zu 75 Kilometern gemäß WLTP, die sich mit bis zu 45 km/h zurücklegen lassen. Logo: Die tatsächliche Reichweite kann unter Alltagsbedingungen natürlich abweichen und ist von verschiedenen Faktoren abhängig, insbesondere von persönlicher Fahrweise, Streckenbeschaffen­heit, Außentemperatur, Nutzung von Heizung und Klimaanlage sowie thermischer Vorkonditionierung.

Die 5,5 kWh-Batterie des Opel Rocks-e kann in rund 3,5 Stunden zu 100 Prozent über jede gewöhnliche Haushaltssteckdose wieder aufgeladen werden. Das dazugehörige drei Meter lange Ladekabel ist fest im SUM untergebracht und wird einfach bei Bedarf aus der Beifahrertür gezogen. Zum Stromtanken an einer öffentlichen Ladesäule bietet Opel einen Adapter an. Einen Preis gibt es noch nicht (Zitat: deutlich unter dem eines Kleinwagens), Opel teilt nur mit, dass das Modell als Opel Rocks?e, Opel Rocks-e Klub und Opel Rocks-e TeKno bestellbar sei – bereits ab Herbst.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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68 Kommentare

  1. quasi der Citroën Ami mit Opel Logo

    als Stadtauto perfekt

  2. Der ist doch baugleich zum Citroën Ami.
    Das wäre vielleicht sinnvoll zu erwähnen

  3. „…….sei die Antwort auf die Mobilitätsanforderungen der heutigen Zeit.“
    Nein, in der heutigen Zeit sollte man sehen, dass der Verkehr problemlos fließt und die Straßen mit Vehikeln verstopfen die den Verkehr nur ausbremsen.

    • So, was wären denn deiner Meinung nach passende Gefährte? Insbesondere auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen.

    • exakt das habe ich mir auch gedacht
      Das Ding ist mit den max. 45km/h nur dafür zuständig den Verkehrsfluss zu beeinträchtigen.
      Kein Plan warum das nicht mindestens 55km/h fahren kann.

      • Das könnte das Fahrzeug nicht mehr mit dem Führerschein Klasse S von Personen ab 16 gefahren werden, dieser schreibt eine Abriegelung bei 45 km/h vor.

        Diese Klasse müsste meiner Meinung nach auch leicht angehoben werden, damit sie eine höhere Akzeptanz gewinnt. 45 km/h sind meiner Meinung auch eine gefährliche Geschwindigkeit, zu wenig für den normalen Verkehrsfluss, zu viel für ein lockeres Überholen.

    • Daher bald Tempo 30 für Innenstädte (was ich begrüßen würde, vielleicht tut sich da ja was mit der kommenden Regierungsbeteiligung der Grünen)

      • Unter anderem deshalb wähle ich Ideologen nicht. In Berlin ist das ganze Bundesland eine Stadt. Von einem Ende zum anderen ist man schon mit Tempo 50-60 in der Nacht eine Stunde unterwegs. Mit Tempo 30 wären es fast zwei Stunden. Und nein, einfach mal umziehen, um dichter an der Arbeitsstelle zu wohnen, ist völlig illusorisch. Zumal der Arbeitgeber auch alle paar Jahre umzieht. Tempo 30 in Berlin ist eine Schwachsinnsidee. Das geht vielleicht in Münster oder Bremen, aber nicht in Berlin oder im Ruhrgebiet.

        • Und selbst in Bremen wäre Tempo 30 extrem zäh. So eine Überlegung ginge evtl. bei sehr kleinen Städten unter 100.000 Einwohner, bzw. Ortschaften. Selbst in Bremerhaven hätte ich kein Bock auf Tempo 30.

        • Eben die Frage ist wie definiert man Stadt.

          Ist es der Stadtkern, kein Problem mit den 30 km/h, ist es das gesamte Stadtgebiet da wird es schon deutlich schwieriger. Eine halbe Millionenstadt hat einen Durchmesser von ca. 20 km und es gibt z.B. autobahnähnliche Schnellstraßen die die Stadt am Rand mit 100 km/h durchfahrbar machen.
          Im Stadtkern ist sowieso fast schon eher verkehrsberuhigte Zone und da wären 30 km/h eher eine Erhöhung der Geschwindigkeit. Solche Autos sind z.B. ideal um damit dann zum Park und Ride-Parkplatz zu fahren für Personen die am Rand des Stadtgebiets wohnen, aber dort gibt es auch Landstraßen mit 70 km/h und man wäre mit den 45 km/h ein deutliches Hindernis.

          Laut StVO würde eher die 50 km/h Stufe für Innerorts auf 30 km/h gesenkt werden, da wäre aber dann der Sprung zu Außerorts mit 100 km/h zu hoch, also müsste dort dann eine Reduzierung auf 50 – 70 km/h geschehen und natürlich dann die Autobahn auch angepasst werden.

        • Matze, Ihnen ist die Ideologie von CDSU/FDP lieber? Oder einfach mal ein Wort bei Laschet aufgeschnappt? Der weiß nämlich auch nicht was Ideologie bedeutet.

        • Du wählst keine Ideologen?
          Also wählst du gar nicht?

      • hier sieht man gut die Träumerei der Grünen.
        Vieles wird erträumt ohne irgendwie nur im entferntesten einen Bezug zur Realität zu ziehen. bzw. man möchte die Realität einfach nicht wahr haben.
        Max. 30 ist in vielen Bereichen einfach nicht sinnvoll.
        Ich sehe da auch keinerlei Vorteil durch.

        • Die Durschnittgeschwindigkeit in Städten liegt weit unter 30 km/h. Auf unbeschränkten Autobahnen bei 125 km,/h.

          • und was soll mir das sagen?
            Natürlich ist die Durchschnittsgeschwindigkeit niedriger, weil man öfters an Ampeln halten muss.
            -> langsames hinrollen zu roten Ampeln, Anfahrtszeit usw.
            Aber trotzdem gibt es viele Strecken wo man auch innerorts 50 (oder sogar schneller) problemlos fahren kann.

          • In der Stadt gibt es Verkehrsberuhigtezonen mit Schritttempo, 30er Zonen und Zufahrtsstraßen mit 50 km/h.

            Und zur Autobahn, da fahren auch eine Menge LKW mit 80 km/h, die den Schnitt senken.

    • Die 45kmh Beschränkung ist aus einer Zeit als Verkehr noch sehr dünn vorhanden war.
      Sollte auf 60kmh erhöht werden um sicher mit dem Verkehr mitschwimmen zu können.
      Trotzdem währe so ein Auto für 90% aller Fahrten in urbanen Gebieten ausreichend, aber wozu? Da sind Öffis eh schneller und günstiger.

      • Das stimmt halt nicht. Die Roller als Beispiel, die diesen Führerschein benötigen, durften vor einigen Jahren noch 55 fahren. Dann wurde das heruntergesetzt auf 50 und schließlich 45. Die 45 km/h sind nicht aus Zeiten wo der Verkehr dicht war, sondern von vor ein paar Jahren. Dasselbe ist aber im Grunde mit den escootern passiert. Die anderen Teilnehmer auf dem Radstreifen/weg fahren 25, die Roller sollen dazwischen mit 20 fahren.

      • das mit dem ÖPNV trifft vielleicht auf Großstädte zu, aber in kleineren ist das definitiv nicht der Fall.

    • Das Ding ist für den Stadtverkehr gedacht. Mein letztes Auto hatte Spitentempo 250, als ich es nach 5 Jahren abgestoßen habe, zeigte der Bordcomputer eine Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp über 30 km/h. 90% Stadtverkehr, dazwischen mal Autobahnfahrten. Zwei mal in 5 Jahren habe ich die Spitzengeschwindigkeit erreicht. Also wozu ein Stadtauto, das schneller als 45km/h fahren kann?
      Vor allem in Zeiten wo es im lautere Stimmen gibt, die „Tempo 30“ in den Städten fordern…

    • In vielen Städten sind die Tempo 30-Zonen im Vormarsch und es gibt Diskussionen 30 als maximal Tempo innerorts vorzuschreiben.

  4. Martin Deger says:

    Identisch zum Citroën Ami. Hat sicher seine Berechtigung und Zielgruppe, allerdings finde ich den Preis von knapp 7000 Euro (für Ami in Frankreich) sehr hoch. Förderung gibt es hier keine.

    • Der Preis ist leider viel zu hoch, so ein einfaches Elektrofahrzeug mit kleiner Batterie kostet in der Herstellung doch fast nichts. Ich denke da wird sich in Zukunft noch viel tun, jetzt wo alles relativ neu ist zahlt man dafür erstmal einen Aufpreis

    • Das sind 7 iPhones. Vergleiche mal den Materialeinsatz. Entweder sind Smartphones viel zu teuer, oder die 7k€ passen schon ganz gut.

  5. Ich persönlich halte nicht viel von 45 km/h Autos. Auch schon „damals“ als Verbrenner nicht. Ich weiß auch nicht, ob das eine „Antwort auf die Mobilitätsanforderungen der heutigen Zeit“ darstellt.

    Als reines Stadtauto vielleicht ja, wobei die Ladekapazität ja doch SEHR knapp bemessen ist (für einen Einkauf beispielsweise). Wobei ich auch dachte, dass in den „Mobilitätsanforderungen der heutigen Zeit“ die Autos tendenziell eher aus dem Stadtbild verschwinden sollen (egal ob E oder nicht).

    Und um nur (ohne Gepäck etc.) von A nach B zu kommen, kann man innerstädtisch ja zumindest meistens noch die Öffis verhältnismäßig gut nutzen. Für eine 30 km lange Pendelstrecke soll das Modell hier wohl keine Alternative darstellen.

    Wäre Mal interessant wie andere das sehen.

    • Martin Deger says:

      Interessant doch wohl nur für 15-17-Jährige oder Menschen, die aus anderen Gründen keinen Pkw-Führerschein haben. Als 18-Jähriger würde ich statt diesem Auto für ca. 7.000 Euro lieber einen gebrauchten Elektro-Smart oder e-Up kaufen, welche dem Ami/Rocks-e wohl in so gut wie allen Belangen überlegen sind.

    • Ein Arbeitskollege erzählte mir letztens, dass er ein Auto anschaffen will, um sein bald Kindergarten-Kind dorthin und zu Vereinen bringen kann. Mitten in Hamburg. Ich glaube, für solche Zwecke (am besten noch als Share-Fahrzeug) ist sowas brauchbar. Oder für Rentner. Oder mobile Pflegedienste. Kuriere…sowas halt.

      • Für mobile Pflegedienste ist die Reichweite nicht ausreichend, es sei denn sie dürfen künftig bei jeder zu pflegenden Person laden.

      • Oh Mann. Mitten in Hamburg habe ich vor den beiden Kindern das Auto abgeschafft und es nie bereut. Der Kollege scheint noch nicht gemerkt zu haben, wie gut der HVV funktioniert und wie kurz die Wege in dieser Stadt sind… was habe ich immer geflucht, wenn ich mal zu den Schwiegereltern musste mit einem geliehenen Auto. Alleine schon das generve mit den Kindersitzen. Und dann quarken die Kids auf der Rückbank, man konzentriert sich auf den Verkehr, der Stresslevel steigt und steigt… total ätzend. In Bus und Bahn kann man die Reisezeit mit seinen Kindern verbringen, das ist dann keine „verlorene“ Zeit, in der man mit fahren beschäftigt ist während die Kids nur die zweite Geige spielen.

        • Kann deine Sichtweise total nachvollziehen. Ich gehe sogar noch weiter und schaffe mir erst einmal keine Kinder an. Wegen des Stresslevels!

          Aber für jemanden, der (aus welchen Gründen auch immer – hier: „Besondere Schule, die weit entfernt in der Stadt ist“) ein Fahrzeug anschaffen will, finde ich diese Alternative noch immer besser.

        • Hallo Harry, genau das ist die schöne Sache: den Streß den Deine kids durch quengeln , nerven , krakeelen machen dürfen dann die anderen mitreisenden im ÖPNV-Bus oder Bahn miterleben – oh wie sozial!

  6. Was man so alles lernt. Citroën und Opel gehören zur gleichen firma: https://en.m.wikipedia.org/wiki/PSA_Group

    Also ist es der Ami, nur eben mit in Deutschland bekannter Marke

    • Ist sogar noch größer inzwischen gehören sie zu STELLANTIS.

      Und den Begriff Führerscheinklassen gibt es nicht – es sind Fahrerlaubnissklassen wie das man durch die Prüfungen Fahrerlaubnissklassen erwirbt – diese sind auf einem Führerschein dokumentiert und nachweißbar. Daher auch der Unterschied: Fahren ohne Führerschein ist eine Ordnungswidrigkeit: 10 EUR – Fahren ohne Fahrerlaubnis ist das was meistens gemeint ist.

  7. Also, ich bin ein stolzer Besitzer eines AMIs hab ich mir aus Frankreich geholt. Bin mit dem Teil zufrieden, fahre Landstrassen im Harzvorland…45km/h ja ist hart, aber vieeelleichter zu überholen, als ein 80-90km/h Schleicher.. selten eine lange Schlange hinter mir und wenn fahr ich kurz raus wenn es zulang wird. Die Begrenzung von 45km/h hat ist damit begründet, weil in einigen EU Länder bereits ab 50km/h auf der Autobahn gefahren werden darf- diese Fahrzeuge sollten damit ausgeschlossen werden.

    • echte 75km erreichbar(73) im hügligen Gelände. Verbrauch ab Steckdose etwas unter 9kWh/100km

      • Martin Deger says:

        9 kWh pro 100 km finde ich sehr viel. Da brauche ich ja mit meinem Ioniq etwas weniger bei gleichem Fahrprofil (also maximal 45 km/h), und das bei dreifachem Gewicht. Woher kommt diese Ineffizienz?

      • Wie ist der Wagen in Deutschland zugelassen und welche Fixkosten im Vergleich zu einem „richtigen“ Auto fallen jährlich an (Versicherung, Steuer, HU…)?

        • kauf 7000€, versicherung um die 100€, keine Steuern, kein Tüv, Stromkosten bei 0,30€/kWh ca.2,60€ pro 100km…hinzukommen dann nur noch die Verschleissteile, gehen wir mal von aus, dass der Akku ein Autoleben hält(rechne da, wenn mal mit 2500€)….kannst du dir also ausrechnen was der in dienem Fall kostet
          nebenbei haben diese Kisten in DE einen recht niedrigen Wertverlust

    • Martin Deger says:

      Korrekt. Wäre aber vielleicht besser gewesen, 49 statt 45 km/h zuzulassen…

      • Nope. 61 km/h für Autobahnen!

        „Den Begriff „Mindestgeschwindigkeit“ findet man in der Straßenverkehrsordnung (StVO) nur mittelbar, wenn es in § 18 Absatz 1 heißt:

        „Autobahnen (Zeichen 330.1) und Kraftfahrstraßen (Zeichen 331.1) dürfen nur mit Kraftfahrzeugen benutzt werden, deren durch die Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit mehr als 60 km/h beträgt …“. “

        Quelle: ADAC

        • hier in Deutschland! Ich schrieb von Ländern der Eurozone, da gilt teilweise ab 50km/h auf die Autobahn… Damit das Europaweit konform/gleich ist- hat man sich für alle Länder der EU auf 45km/h geeinigt, ja man hätte auch 49 wählen können

        • Ich habe einen E-Scooter, der nach Bauart für 72 km/h zugelassen ist und die er auch erreichen kann, ergo mehr als 60 km/h beträgt. Ich fahre diesen aber nur mit Drosselstecker bis 45 km/h. Darf ich dann auch auf die Autobahn? Ich muss ja nicht 60 km/h fahren, muss es nur können, oder?

  8. Wenn sich Tempo 30 als innerörtliche, erlaubte Höchstgeschwindigkeit etabliert, was abzusehen ist und politischer Wille zu sein scheint, dann machen solche 45 km/h e-Mobilchen durchaus Sinn.

    >>Und um nur (ohne Gepäck etc.) von A nach B zu kommen, kann man innerstädtisch ja zumindest meistens noch die Öffis verhältnismäßig gut nutzen.
    Leider ist es noch ein langer Weg, bis der ÖPNV eine echte Alternative zur individuellen Mobilität darstellen wird. Ich möchte meinen Einkauf derzeit nicht im ÖPNV nach Hause transportieren müssen. Neben der schlechten Taktung hat man es mit rücksichtslosen Chauffeuren und Mitfahrenden zu tun. „Suche beim stehen festen halt!“ – Ja wie denn, wenn ich voll beladen bin und keine Hand frei hab? Uuups, etwas ruppig angefahren und schon liegt man flach im Bus. Dazu kommen noch undurchsichtige ÖPNV-Tarifstrukturen und Ticketpreise die dem gebotenen „Komfort“ nicht entsprechen.
    Wenn sowas wie der „Opel Rocks-e“ vom Preis her ansprechen, dann würde ich mir sowas zulegen. Außerdem finde ich es in diesem Fahrzeugsegment vollkommen in Ordnung, wenn sich Opel aus dem Stellantis-Warenregal bedient und den Blitz draufpappt. Bei „richtigen“ Autos sollten Opel-Ingenieure aber weiterhin für die Opel-DNA sorgen und Design, Fahrwerk und Gesamterscheinungsbild auf Opel trimmen. Das ist beim aktuellen Corsa und dem neuen Astra recht gut gelungen, finde ich. So kann Opel seine Stellung im Stellantis-Konzern gut behaupten und den Eindruck abschütteln, dass es sich nur um „umgelabelte“ Franzosen handelt.

    • Das wird Fiat bald treffen – aber da ist es auch nicht schade drum…

      • Um Fiat mach ich mir keine Sorgen. So wie Renault die Stammmarke der Franzosen ist, ist Fiat die Stammmarke der Italiener. Von der Zusammenarbeit im Stellantis-Konzern können alle Beteiligten nur gewinnen. Es sei denn die Marken fangen an sich zu kannibalisieren. Aber so lange Carlos Tavares das Ruder fest in der Hand hält und seinen Traum vom weltgrößten Automobilkonzern verwirklichen will wird das nicht stattfinden. Höchstens einzelne, unrentable Marken werden im Badge-Marketing betrieben. Wovon dann auch die stärksten Produzenten im Verbund profitieren. Unterm Strich zählt das Gesamtergebnis von Stellantis. Tavares als astreiner Darwinist wird das hinbekommen.

        • Soll mir egal sein – mein jetztiges Auto war mein letztes aus diesem Konzern und ich hoffe auch generell mein letztes… Mit den letzten drei mehr in der Werkstatt gewesen als gefahren, Rücktritt vom KV und von vorne – hoffentlich kommen bald brauchbare Lösungen ohne Eigentum an einem KfZ.

  9. Wie schon geschrieben, 45 km/h sind schon bei Rollern eine dumme Idee. Ich habe mit deshalb ein Motorrad gekauft, weil die ständigen Überholmanöver mir mit der Zeit zu gefährlich waren. Diese Geschwindigkeit ist einfach total dumm gewählt.

    Was Leichtfahrzeuge betrifft, sehe ich darin tatsächlich die mobile Zukunft. Gewicht und Verbrauch stehen in direktem Verhältnis. Jedoch mag ich in so einer Plastikkiste nicht sitzen, während die Straßen voller 2 Tonnen schwerer SUVs ist. Die rauchen so ein Wägelchen doch fast rückstandsfrei auf!

    • Ein Grund mehr, diese schweren Fahrzeuge aus den Städten zu verbannen. Die sind für Leichtkraftfahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger ein Problem, sogar für viele andere PKW. Wenn ich mal Auto fahre, bin ich immer genervt von SUVs die einem die Sicht nehmen. Fährt ein „normales“ Auto vor mir, kann weitestgehend durch den durch schauen. Ist ein SUV vor mir, fahre ich hinter einer Wand, muss also größeren Abstand halten – der Verkehrsfluss leidet. Oder ich halte keinen Extraabstand, dann leidet eben die Sicherheit. Eine Tonne Höchstgewicht im Städtischen Verkehr und wir wären viele Probleme los, die Mobilitätswende wäre quasi sofort geschafft.

      • „Reichweite abhängig von“ … bei einem so putzigen Fahrzeug auch vom Nutellakonsum des Nutzenden.

      • Selbst ein Punto wiegt mehr als eine Tonne und teilweise auch ein Panda – also so einfach ist es auch wieder nicht. Man soll nicht verzichten müssen, man muss mit besseren Konzepten kommen das ich das möchte. – Viele Elektroautofahrer haben da wohl Spaß dran oder kaufen nen Tesla – aber eine Lösung für alles wird es nicht geben.

      • Also dürfen auch keine Lieferwagen und Hochdachkombis, die dann auch meistens verkleidete Rückscheiben haben benutzt werden?

      • Das mit der Höhe nervt mich auch. Aber so kleine Autos haben anscheinend selbst gegen einen leichten Twingo keine Chance (https://www.wa.de/lokales/bergkamen/toedlicher-unfall-industriestrasse-bergkamen-6421140.html).

        Ist zwar ne 70er Straße hier gewesen, aber ich glaube kaum, dass die junge Fahrerin bessere Überlebenschancen gehabt hätte bei einem 50er Schild.

        Alleine deshalb würde ich persönlich sowas nie fahren wollen. Und für Jugendliche unter 18 muss man dann vermutlich gucken, dass die so aufpassen wie ich wenn ich Motorradfahre (Gegenverkehrt ständig im Auge behalten) ohne aber den eigentlichen Fahrspaß …

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