OnePlus 3 und OnePlus 3T erhalten ihr letztes Update: OxygenOS 9.0.6

OnePlus hat für seine beiden schon etwas in die Jahre gekommenen Smartphones OnePlus 3 und OnePlus 3T eine neue Firmware veröffentlicht. Ab sofort verteilt man OxygenOS 9.0.6 für die beiden Geräte aus dem Jahr 2016. Laut dem Hersteller werde es sich bei der neuen Aktualisierung um das finale Update für die OnePlus 3 und 3T handeln.

Laut dem offiziellen Changelog hievt die neue Firmware die beiden Smartphones auf die Android-Sicherheitsebene aus dem Oktober 2019. Zudem hat man die GMS-Apps aktualisiert und spricht sonst noch allgemein von „generellen Bug Fixes und Verbesserungen“.

Verteilt wird OxygenOS 9.0.6 ab sofort in Schritten. Solltet ihr also momentan noch nicht in den Genuss kommen, dann wartet einfach ein wenig ab. So bedient man zunächst nur einen kleinen Kreis an Anwendern, bevor die großflächige Verteilung startet. Dabei verfährt man aber nicht je nach Region unterschiedlich, sondern bedient allgemein im ersten Schritt nur wenige Nutzer, um sicherzustellen, dass beim letzten Update für die OnePlus 3 und 3T wirklich alles glattgegangen ist.

Zum Abschluss bedankt sich OnePlus noch bei allen Käufern der OnePlus 3 und 3T für die Treue. Das Ende der Fahnenstange sei trotz des Alters der Smartphones im Übrigen noch nicht erreicht, denn ab nächster Woche wolle man noch einige Custom ROMs für die beiden Modelle hervorheben, für diejenigen, die da etwas experimentierfreudiger sind.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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29 Kommentare

  1. „… wolle man noch einige Custom ROMs für die beiden Modelle hervorheben.“
    Nur damit wird’s dann wieder jede Menge probleme mit Banking-Apps und GPay geben 🙁
    Oder gibt’s da mitlerweile zuverlässige Methoden?

    • Sind den Banking Apps direkt gegen Custom Roms mittlerweile? Hatte das sonst nur gekannt wenn man das Gerät gerootet hat. Die Rom an sich, so habe ich bisher gedacht, ist denen egal

      • Auf SafetyNet und offener Bootloader wird von den meisten Apps mittlerweile irgendwie geprüft und da fall ich mit CustomRoms immer auf die Nase. Von Root ganz zu schweigen (das schließen alle Banking Apps mittlerweile aus).
        Meist quittieren die einfach den Dienst, wenn du Glück hast gibts ne Nachricht „Das Gerät ist unsicher“.

        • Durch Magisk ist das heute kein Problem mehr. Benutze seit 2,5 Jahren verschiedene Custom-Roms und jede Banking-App hat bisher funktioniert. Auch Gpay ist kein Problem, da SaftyNet nicht getriggert wird.
          Man muss halt Magisk-Hide richtig einstellen und die Magisk-App in den Einstellungen verstecken lassen.

          • Das klappt dennoch nicht immer. Moneyyou Go mosert trotz Magisk Hide.
            https://play.google.com/store/apps/details?id=de.moneyou.go

          • Leider wunschdenken, die App-Entwickler kennen Magisk mittlerweile auch. Klappt halt nur manchmal und manchmal eben nicht. Die Elster App zum Beispiel startet einfach gar nicht trotz Magisk Hide und bestandenem SafetyNet. Auch die Sparkassen App S-ID-Check startet nicht. • Google-Pay funktioniert (hatte aber auch schon dass es ein Update von Google gab und dann ging es nicht mehr. Erst nach update von Magisk Wochen später gings dann wieder) Bringt dir aber nix wenn du dann damit im Laden stehst und nicht zahlen kannst.

          • Diene Aussage kann ich nur zum Teil bestätigen. Einige Bankingapps sowie GPay funktionieren, einige (wichtige) Funktionen/Apps wie DKB Visa Secure oder Tan2Go hingegen nicht. Das ist schon schade.

    • Nö, wird wohl immer ein Katz-und-Maus-Spiel bleiben.

      • Wobei ich mich Frage was der Bank lieber ist, dass ich ein Uralt-Smartphone einsetze mit Security-Updates von vor 3 Jahren oder dass ich ein aktuelles Custom ROM verwende.

        • Da triffst du den Nagel auf den Kopf. Die meisten Nutzer mit Custom ROM und Root Rechten haben Ahnung vom Gerät und wollen dieses schützen. Dagegen haben die meisten Nutzer von alten Geräten sehr wenig Ahnung davon, sonst würden sie etwas pro Sicherheit tun. Über die Sicherheitslücken, die über die Jahre ohne Updates nicht mehr gefixt wurden, holt sich die Malware dann sowieso Root Rechte, um die Transaktionen umzuleiten oder Zugangsdaten zu erbeuten.

          • Richtig, so sehe ich das auch. Konsequenter weise müssten die Banken demnach auch das Patch-Level prüfen und wenn das zu alt ist nicht mehr starten. Aber das trauen sie sich nicht weil sie damit bestimmt 40 % aller Kunden aussperren und die würden ihnen aufs Dach steigen. Die 2 % die rooten sind ihnen hingenen egal.
            Wobei ich eben auch denke dass die Rooter generell ein besser abgesichertes System haben als Hausfrau XY mit 4 Jahre altem gebraucht Smartphone von ebay-kleinanzeigen, das nie ein Update bekommen hat.

            IMHO ist die ganze Android-Sicherheit schon lange gegen die Wand gefahren. Wer nach 2 Jahren kein Update mehr vom Hersteller bekommt, kann sich schön ein neues Smartphone kaufen sobald die nachste kritische Sicherheitslücke veröffentlicht wird (sofern er GPay oder ähnliches verwenden möchte).
            Eigentlich hat damet jedes Smartphone ein Verfallsdatum.

            • GooglePayFan says:

              Es gibt genügend Hersteller, die mindestens 3 Jahre Sicherheitsupdates bereit stellen.
              Und nach der Zeit ist ein Akku ohnehin platt.

              Auch bei einem iPhone. Und es bringt auch nichts, wenn das iPhone zwar doppelt so lange Updates bereit stellt, aber bei vergleichbarer Hardware auch doppelt so viel kostet…

          • GooglePayFan says:

            Du sprichst doch das Problem mit Root sogar direkt an:

            Woher soll denn die Bank wissen, ob nun Root-Zugriff vorhanden ist, weil du dich auskennst und es aktiviert hast oder ob sich Malware über eine Sicherheitslücke per Root die Transaktionsdaten abgreifen will!?

  2. Ich bin wirklich froh, dass mich mein Gefühl im Sommer 2016 nicht getrogen hat. An dem Tag, als das Oneplus 3 rauskam und die ersten Review – Videos erschienen, habe ich es sofort bestellt, weil ich dachte: Genau das Gerät, auf das ich gewartet habe! Dreieinhalb jahre später läuft es immer noch wie ne 1, sieht noch kratzerfrei und fast neu aus und erhält sogar noch ein Update! Richtigste Entscheidung überhaupt seinerzeit!

    • Einziges Manko ist, dass man keine Hüllen mehr bekommt und die originale keine 3 Jahre hält 🙁 Ansonsten bin ich damit auch immer noch top zufrieden, kann alles was ich brauche in angenehmer Geschwindigkeit.

      • Ich hatte das selbe Problem und hab mir deswegen vor ein paar Monaten zwei Hüllen bei eBay gekauft.
        Ansonsten bin ich mit meinem OnePlus 3 auch immer noch sehr zufrieden.

      • Meine Erfahrung ist genau andersrum. Sämtliche NoName Hardcase’s waren nach wenigen Monaten im Eimer. Das originale Carbon Case ist über 3 Jahre alt und sieht immer noch 1A aus.

    • Ja, ging mir ähnlich! Meins läuft heute noch ohne irgendwelche Zicken problemlos. Ich hab mir vor ein paar Wochen noch eine Hülle von Tudia bei A…. gekauft.
      Nur der Akku ist mittlerweile müde geworden, wo bekomme ich guten Ersatz?

      • Der Akku ist auch mein Thema. Alle die man online findet sind angeblich der letzte Mist. Werde mich wohl aber einfach mal an einen bei eBay trauen. Offen hatte ich es schon einmal, als ich meinen Powerknopf gewechselt habe, das geht bei dem Gerät noch Verhältnismäßig leicht.

        • Ich habe den Akku im Sommer bei OnePlus getauscht. Hat ca. 95 Euro gekostet. Einfach über die Supportseite von Oneplus ein Ticket aufmachen. Nach zwei Tagen klingelt UPS und will das Gerät abholen und nach einer Woche ist es zurück!

          • Reiner Akkuwechsel (Teil+Service+Versand) über den OnePlus Support hat bei mir im April 37,60€ gekostet…Hast du dein Display noch mitwechseln lassen?

            • Stimmt, habe grade nachgesehen. Es waren 39,20. Das habe ich dann wohl mit dem Displaytausch durcheinander gebracht. Fazit: Service über Oneplus ist imho eine gute Wahl!

        • Johannes1098 says:

          Alle online sind auch mist.
          Ich hatte 3 ausprobiert:
          ein angeblich originaler, der von Polarcell und der von vhbw.
          Alle hatten kleine Macken, z.B. ging Dashcharge nicht richtig bei vhbw, der angeblicke originale OP Akku schaltete bei 7-10% schon ab und der von Polarcell war auch nicht viel stärker als der 2,5 Jahre alte 3T Akku.

          Also über OP reparieren lassen, ging nach Amsterdam.
          39,21€ gezahlt – war noch 1 Woche wieder da und Handy läuft jetzt wieder fast 5H (SOT).
          Dabei sind 7,5€ Versandkosten, 17,5€ Arbeitskosten, 7,4€ Akku und 6,81€ die Steuer von der Niederlande (21% auf alles dabor genannte).
          Also recht fair finde ich, da lohnt sich der Aufpreis von 15€ zu denen von Ebay – da der von OP der einzige ist der ein originaelr ist.

  3. Hat beim OnePlus 3(t) schon mal jemand den Blackberry UEM Client zum laufen bekommen?

    • Yep, bei mir läuft auf dem 3T seit langen der Blackberry Work (Dynamics) Clinet ohne problem. Meine Firma prüft über eine eigene App den Supportstatus des Gerätes. Ich gehe davon aus, dass spätestens im Frühjahr 2020 mir dann mitgeteilt wird das Gerät sei zu alt (unsicher). Aber dann gibts bestimmt das Oneplus 8.

  4. Game over. Danke OnePlus für einen hervorragenden Support beim OP3. Mein Phone ist ebenfalls vom Juni 2016 und sieht aus wie gerade erst ausgepackt. Der Akku wurde vor 5 Monaten durch OP getauscht. Das OP3 wird selbst nach einer Ablösung bei mir weiter seinen Dienst verrichten.

    • Werde im Frühjahr wahrscheinlich auf das Oneplus 8 Pro wechseln. Wireless charging soll kommen und das Design gefällt mir auch wieder. Langsam wird’s Zeit finde ich 🙂

  5. Stand heute 23.11.19 immer noch kein Update auf dem OP3t verfügbar.

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