
Es handelt sich dabei um das MacBook Air mit 11 Zoll, welches ich ihr im April 2011 angeschafft habe. Läuft heute noch wie damals und sieht auch noch aus wie neu. OS X 10.9.4 kommt zum Einsatz und bislang langten die damals für ausreichend gehaltenen 64 GB Flashspeicher auch. Nach einem Update meldete das System allerdings nun, dass zu wenig freier Speicher zur Verfügung stehen würde. Erst einmal steht natürlich der übliche Aufräumprozess an – nicht benötigte Programme wurden deinstalliert, der Papierkorb geleert.
Ob weiteres Einsparpotential vorhanden ist, zeigen ebenfalls diverse Apps, die eine schnelle Übersicht geben, ich hatte einmal die kostenlose Software OmniDiskSweeper ausprobiert. Kannte ich noch nicht, also einfach mal reingeschaut, ob sie etwas taugt. OmniDiskSweeper listet auf, welche Ordner wie viel Speicherplatz verbrauchen. Im Laufe der Jahre hatte sich hier und da etwas angesammelt, was man vielleicht vergessen hat.
Aus der Software heraus ist auch ein Löschen von Ordnern oder Unterordnern möglich, logo – vor dem Löschen sollte man sich vielleicht ein Backup auf einer externen Festplatte oder im Netz anlegen. Im konkreten Fall fand ich so zum Beispiel noch den Installer für die Aktualisierung auf OS X Mavericks, was auch schon ein paar Gigabyte Einspar-Potential bedeutete. Insgesamt konnte ich 15 Gigabyte unnützen Kram entfernen, prozentual gesehen eine mehr als gute Ausbeute.
Kostenlose Software, die nicht mit optischem Schnick Schnack daherkommt, dafür aber alles bietet, was ich für mein heutiges Aufräumen benötigte – OmniDiskSweeper bleibt auf jeden Fall in meiner Werkzeugbox.
Alternativen gibt es einige, hier nur ein paar:
Alternativen für Windows: JDiskReport, Space Sniffer, FilePro oder WinDirStat.