Office Online heißt fortan nur noch Office: Microsoft erklärt sich

Microsoft Office gibt es mittlerweile für jede erdenkliche Plattform. Inzwischen ist Microsoft dazu übergegangen, anstelle von Office Online nur noch die Terminologie Office zu verwenden. Warum? Das hat das Unternehmen nun in einem eigenen Beitrag ausgiebig erläutert, damit möglichst alle Unklarheiten beseitigt sind.

Bisher wurden von Microsoft immer wieder Submarken des Angebots „Office“ verwendet, um beispielsweise Office 365, Office 2019 und dergleichen zu bezeichnen. Mittlerweile hielte man es aber nicht mehr für sinnvoll, plattformspezifische Submarken zu verwenden, da sich die Produkte weiterentwickelt haben, um den Zugriff auf Apps auf mehr als einer Plattform zu ermöglichen. Deshalb habe man sich einfach für die Streichung der Erweiterung „Online“ entschieden. Dies wirke sich auch auf die einzelnen Produkte wie Word Online oder Excel Online aus, die nun nur noch Word oder eben Excel heißen.

Das heutige Office ist eine Lösung, die Plattformen und Geräte umfasst, die über die Cloud verbunden sind, und das Web ist ein wichtiger Teil davon. Diese Namensänderung spiegelt das Bestreben von Microsoft wider, erstklassige Erfahrungen auf jeder seiner unterstützten Plattformen und Geräte zu bieten.

Sollte es doch noch einmal die Notwendigkeit geben, klarzustellen, dass sich eine Information auf die Web-Version von Office beziehe, werde Microsoft die Bezeichnung „Office for the web“, also „Office für das Web“ verwenden. Damit passe man sich den anderen Plattformbezeichnungen wie „Office für Android“ oder „Office für iOS“ an. Klar soweit?

Die Streichung des „Online“-Zusatzes sei aber ausschließlich für Office-Produkte gedacht und gelte somit nicht für Online-Serverprodukte wie Exchange Online oder SharePoint Online.

tl;dr: Office Online heißt ab sofort nur noch Office, ebenso fällt „Online“ nun auch bei Word und Co. weg – Serverprodukte sind von der Änderung nicht betroffen.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

12 Kommentare

  1. PeterAuchLustig says:

    Offline?

  2. Fritz Mukula says:

    Ich wette für diese Entscheidung waren min. 20 Meetings und stundenlange, „wichtige“ Diskussionen nötig.

  3. Der nächste logische Schritt wäre dann, die Offline-Variante gänzlich abzukündigen. Lange wird das vermutlich nicht mehr dauern. Dann kann jeder wahlweise monatlich oder jährlich für Office bezahlen.

    • Oder aber die (dann Ex-)Kunden verwenden endlich mal LibreOffice / OpenOffice als „offline“ Office

      • Ich selbst nutz hauptsächlich LibreOffice und Googles Office, was Excel (offline!) angeht führt an MS im Moment allerdings nichts vorbei.

        Die anderen Programme bei Libre/Google genügen meinen Anforderungen völlig.

    • Ääääh?
      Die Frage ob Du die online- (=Web)-Version oder den installierten Client nutzt, hat irgendwie überhaupt gar nichts mit der Frage zu tun, ob Du per Einmalzahlung oder per Abo kaufst.

      Merke: auch Office 365 (=Abo) gibt Dir den offline ganz prima funktionierenden Client.

      Alles andere wäre ja auch absurd, niemand nutzt den online-Kram ernsthaft für richtiges Arbeiten.

      • „Die Frage ob Du die online- (=Web)-Version oder den installierten Client nutzt, hat irgendwie überhaupt gar nichts mit der Frage zu tun, ob Du per Einmalzahlung oder per Abo kaufst.“

        Doch, denn Office 365 (egal ob offline oder online) ist bisher ausschließlich eine Abo-Variante. Office 2019 (offline) gibt es noch per Einmalzahlung. Wenn sie jetzt sämtliche Offline-Varianten einstellen, bleibt nur noch die Abo-Variante. Und genau dahin geht der Trend in der IT-Branche nunmal.

        „Merke: auch Office 365 (=Abo) gibt Dir den offline ganz prima funktionierenden Client.“

        Das hat auch niemand beschritten. Ich schrieb nur vom *nächsten* logischen Schritt, sämtliche Offline-Clienten abzukündigen.

    • Softmaker Office

  4. Eigentlich find ich das Office Online Angebot für manchen Kleinkram nebenher ganz gut, kann man ruhig machen. Ich würde es auch viel öfter nutzen, aber leider bekomme ich in Word Online (wie es jetzt nun nicht mehr heißt) keine Seite einzeln angezeigt – immer nur diese „Klopapierrolle“. Alles in den Einstellungen durchsucht und nix gefunden, um den Seitenumbruch gescheit als nur eine Seite darzustellen, so wie in der Offlineversion üblich. Schade, macht es für mich aber somit fast unbrauchbar. Aber vielleicht bin ich auch nur zu doof 😀 Bei Google Docs klappt die Darstellung direkt, allerdings hat das dann andere Schwächen. Keine Gänsefüßchen unten bei Zitaten und so. Kann man sich reinbasteln, aber ist dann auch nicht das Gelbe vom Ei. Naja, schon irgendwie First World Problems 😉

    Will sagen: scheinbar führt momentan noch nichts an der Kaufversion vorbei, wenn man den vollen Komfort genießen möchte. Aber wie oben schon angemerkt – vielleicht ein erster Hinweis, dass es irgendwann nur noch die Online-Version geben soll? Könnte ich mir vorstellen.

    Als Alternative nutze ich aber wie Kommentator Frank Softmaker Office, das ist für mich persönlich runder als die allseits bekannten Open-Source-Offices.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.