
So richtig wundern sollte es niemanden: Oculus teilt mit, dass der Vertrieb der ersten kabellosen VR-Brille des Unternehmens, der Oculus Go, noch in diesem Jahr eingestellt werden soll. Man sei durchaus zufrieden damit, was sich seit der Veröffentlichung der Go aufseiten der hauseigenen VR-Brillen getan hat, sieht aber auch ein, dass die Oculus Quest mit ihrer 6DoF-Technologie dann deutlich mehr Einschlag in der Szene hinterlassen hat.
Besitzer einer Oculus Go können das Gerät auch noch nach dessen offizieller Einstellung benutzen und auch dessen Software soll bis 2022 weiterhin mit Sicherheitsupdates und kleineren Fixes versorgt werden. Neue Features dürfe man nun aber nicht mehr erwarten, zudem würden ab dem 4. Dezember dieses Jahres auch keinerlei neue Einreichungen für Apps oder App-Updates mehr im Store zugelassen. Nach dem 18. Dezember erscheinen dann gar keine neuen Apps mehr im Store für die Go.
Für Entwickler teasert das Unternehmen dann aber auch gleich eine interessante Neuigkeit an, ohne allerdings zu sehr ins Detail gehen zu wollen: Es wird ab Anfang des nächsten Jahres eine neue Möglichkeit geben, dass Entwickler ihre Apps an Besitzer einer Oculus Quest verteilen können, ohne dass dies über den offiziellen Store laufen muss. Sideloading soll nicht das Mittel zum Zweck sein, hier verfolge man andere Pläne – mehr Infos gibt es allerdings noch nicht.