Oculus stellt Vertrieb der Oculus Go noch in diesem Jahr ein

So richtig wundern sollte es niemanden: Oculus teilt mit, dass der Vertrieb der ersten kabellosen VR-Brille des Unternehmens, der Oculus Go, noch in diesem Jahr eingestellt werden soll. Man sei durchaus zufrieden damit, was sich seit der Veröffentlichung der Go aufseiten der hauseigenen VR-Brillen getan hat, sieht aber auch ein, dass die Oculus Quest mit ihrer 6DoF-Technologie dann deutlich mehr Einschlag in der Szene hinterlassen hat.

Besitzer einer Oculus Go können das Gerät auch noch nach dessen offizieller Einstellung benutzen und auch dessen Software soll bis 2022 weiterhin mit Sicherheitsupdates und kleineren Fixes versorgt werden. Neue Features dürfe man nun aber nicht mehr erwarten, zudem würden ab dem 4. Dezember dieses Jahres auch keinerlei neue Einreichungen für Apps oder App-Updates mehr im Store zugelassen. Nach dem 18. Dezember erscheinen dann gar keine neuen Apps mehr im Store für die Go.

Für Entwickler teasert das Unternehmen dann aber auch gleich eine interessante Neuigkeit an, ohne allerdings zu sehr ins Detail gehen zu wollen: Es wird ab Anfang des nächsten Jahres eine neue Möglichkeit geben, dass Entwickler ihre Apps an Besitzer einer Oculus Quest verteilen können, ohne dass dies über den offiziellen Store laufen muss. Sideloading soll nicht das Mittel zum Zweck sein, hier verfolge man andere Pläne – mehr Infos gibt es allerdings noch nicht.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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4 Kommentare

  1. Ich halte ja diesen ganzen VR-Kram für einen massiv überbewerteten Hype. Sinnvoll ist sowas in der Industrie, da habe ich schon einige gute Anwendungen gesehen.
    Für Privatanwender sehe ich den Sinn nicht und ich denke das wird enden wie privates 3D-TV.
    Die Spiele die ich bisher mit den Brillen gesehen habe waren nett, aber auf Dauer ist das nichts, zumindest nicht für mich.
    Ich habe da immer wieder das Gefühl das es da das klassische Problem gibt: Die Technik ist da….was fangen wir jetzt sinnvolles damit an?

    • Hast du es nicht vertragen oder warum ist es auf Dauer nichts?
      Gerade mit der Quest ist es fantastisch sich einfach frei im Raum bewegen zu können und einfach eine völlig andere Art Spiele zu erleben.
      Wenn die Brillen mit der Zeit kleiner werden, werden sie immer mehr den Massenmarkt erreichen.

      • Mich persönlich hat die sehr grobkörnige Bildqualität der VR-Lösungen negativ überrascht.
        Dazu kommt der Effekt, dass mir von den Dingern nach einer Weile schlecht wird und zuvor schon spürbar die Augen angestrengt werden.

  2. Ich habe die Go gekauft, wundern tut mich das jetzt wirklich nicht. Ich hoffe dass man wenigstens nach dem Ende noch Apps laden kann. Sollte das nicht der Fall sein war dass das erste und letzte Gerät von denen. Nach dem Release der Quest kauft die Go wahrscheinlich kein Mensch mehr, deswegen auch der Produktionsstop.

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