Oculus Rift S: Neues VR-Headset kommt im Frühjahr für 399 Dollar


Was macht eigentlich VR? Irgendwie hat man das Gefühl, dass das ganze Thema irgendwo in der Versenkung verschwunden ist. Hier und da gibt es mal Neuigkeiten zur HTC Vive und VR-Angeboten, aber so richtig aus dem Knick kommt das Ganze nicht. Vielleicht sorgt das neue Oculus Rift S Headset da für Abhilfe. Oculus hat sich mit Lenovo zusammengetan, um das VR-Headset für PCs zu gestalten.

Das wurde nämlich nicht nur technisch verbessert, sondern auch komfortabler konstruiert. Die Bilddarstellung wurde mit dem neuen Headset verbessert, erreicht wird dies unter anderem durch eine höhere Pixeldichte beim Display. Oculus nennt hier allerdings noch keine genauen Details. Die Verbindung zum PC erfolgt über ein einziges Kabel.

Zudem sind keine externen Sensoren mehr für die räumliche Erkennung nötig, Oculus Rift S verfügt über ein sogenanntes Inside-Out-Tracking. Die Oculus Touch Controller wurden zu diesem Zweck auch einem Redesign unterzogen, sie werden sich aber noch gewohnt anfühlen. In Sachen Audio gibt es das gleiche System wie bei Oculus Quest und Oculus Go, man kann seine eigenen Ohrhöhrer via 3,5 mm Klinkenstecker anschließen.

Oculus Rift S wird die erste Generation des VR-Headsets ablösen. Da beide dieselbe Plattform nutzen, werden auch Besitzer der ersten Rift weiter von Neuerungen profitieren.

Ab Frühjahr soll Oculus Rift S verfügbar sein, für 399 Dollar verkauft werden. Nutzt Ihr schon ein VR-Headset am PC?

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

13 Kommentare

  1. Ich liebäugle schon länger damit – für Rennsimulationen soll VR schon sehr, sehr cool sein. Bislang scheiterte das an meinem Rechner, der knapp die Mindestanforderungen verfehlt (gecheckt mit dem Oculus Checker) 🙁

    • Ich habe aus dem gleichen Grund die Oculus Quest im Blick. Die hat den Rechner integriert und ist noch dazu komplett kabellos. Natürlich kann die Grafik dann nicht mit einem Gaming-PC mithalten.

    • Ich bin selber eigentlich kein Renn-Enthusiast, aber ich muss schon sagen, Project Cars in Verbindung mit VR-Brille und Lenkrad ist schon krass. Am Anfang fährt man dort ja mit Karts und wenn die mal abheben, geht einem schon ein bisschen die Düse, weil das auch sehr gut mit dem Lenkrad umgesetzt ist. Das Gehirn wird da ordentlich in die Irre geführt.
      Insgesamt wünsche ich mir aber schon etwas bessere Auswahl, gerade ein gutes Spiel mit Bogenschießen würde mich sehr reizen.

  2. Ist das wirklich schön anzusehen? Ich hatte vor Jahren die erste Samsung Gear Brille mit einem S6, später die Nachfolgebrille mit dem S7 Edge. Beide Handys haben eine Auflösung von 2560 x 1440, genauso wie die Rift S. Aber ich könnte nicht behaupten dass das mit der Gear Spaß gemacht hätte, dafür war die Auflösung einfach viel zu gering, Fliegengittereffekt. Die Quest ist etwas höher aufgelöst, aber reicht das aus?
    Für 400,- € klingt das schon mal interessant, oder muss man doch eher das doppelte ausgeben?

    • Ist immer die Frage ob das Display Pentile oder RGB Submatrix haben. Die Auflösung alleine reicht da nicht aus um zu beurteilen ob man einen Fliegengitter-Effekt sieht oder nicht.

    • Die Auflösung ist bei der Brille aber 2x vorhanden, beim Handy hast Du nur die halbe Auflösung, da sich 2 Augen ein einziges Display teilen müssen.

      • Das hab ich anders verstanden, es wird oft von gesamt 2560×1440 gesprochen, oder 1280×1440 pro Seite, oder so ähnlich. Vielleicht doch lieber noch auf offizielle Daten warten 😉 Wär aber schön wenn es so wäre, sollte ausreichend sein.

  3. Habe eine Rift seit Day One (VIEL Geld bezahl und später noch die Controller, will aber nicht meckern ich weiß das early Adaptor gemolken werden). Meine Meinung, VR ist für Enthusiasten hervorragend, ich habe wirklich Spaß mit dem Ding insbesondere seit es Beat Saber gibt bewege ich mich auch mehr. Ich glaube das niemand wirklich VR „braucht“ aber Spaß macht es wirklich. Damit meine Bande zu Hause auch Beat Saber spielen kann, habe ich auch ein PSVR Headset besorgt und bin dabei über eine „Perle“ gestolpert: Astrobot. Eines der besten VR Spiele die ich je gesehen habe. Was ein Spass. Warum ich den ganzen Krempel habe? Ich bin beruflich mit VR seit Anfang der Neunziger (kein Vertipper) unterwegs und wenn man so etwas bezahlbar für zu Hause bekommt, musste ich das einfach haben. Anfang der Neunziger hat das Millionen DM gekostet (kein Witz).

    • Anfang der 90er… das erinnert mich an PEARL-Kataloge mit Damen, die VR-Headsets für einige hundert DM angepriesen haben 🙂 Millionen DM, wahrscheinlich dann eher in der Industrie/Forschung? Weniger für den Heimgebrauch 🙂

      • Klar war das alles in der Forschung und bei den großen Automobilern. Anfang der 90ziger gabe es KEINEN PC der das auch nur einigermaßen gepackt hätte. Da war SGI exclusive mit dem Mill-DM Pricetag.

  4. Ich hatte die Oculus Go letztes Jahr mal für eine Woche, hatte sie aber leider zurückschicken müssen, da ich starke Augen- und Kopfschmerzen bekam, durch die grieselige Auflösung. Auch gab es zu wenig Anwendungen für mich. Ich hatte sie mir eigentlich nur für Google Streetview geholt und dachte ich kann mi dem Controller umhergehen – Streetview ging aber nicht und gab es nur mal ganz zu Anfang als sie neu war über einen Umweg.

    Letztenendes habe ich dann Architekturapps genutzt, in denen man duch Häuser gehen konnte. Sämtliche Apps hatte ich aber nach einigen Tagen durch. Das hat mir sehr gut gefallen, aber es gab einfach zu wenig Inhalt. Danach hat sich die Nutzung auf VR-Porn beschränkt. Hatte mir extra ein Monats-Bezahlabo geholt mit 8k-Aufnahmen. Dadurch war es tatsächlich ein scharfes 360°-Video – in beiderlei Hinsicht xD

    Ein Facebook-Gerät wie die Rift oder eine neue Go mit Kamera kommen für mich auf keinen Fall in Frage. Facebook wird mit großer Sicherheit die Kameradaten irgendwie auswerten. Und wenn sich ertappt werden, finden sie Ausreden wie dass es ein Versehen war, man davon nichts wusste oder nur eine Licht- oder 3D-Map übertragen wurde bla bla. Nein Facebook!

    VR wird für mich persönlich erst wieder interessant wenn es 4k oder 8k OLED pro Auge gibt, mit größerem Sichtfeld, kabellos ohne Computer (wie die Go) und nicht von Facebook

    PS: Ja ich besitze einen FB-Account, nein ich werde ihn nicht löschen, ich besitze keinerlei Apps von FB auf iPad oder iPhone, FB wird nur alle 3-4 Wochen in einem extra Browser per VPN aufgerufen um zu schauen ob jemand eine Nachricht geschrieben hat.

Schreibe einen Kommentar zu Alex Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.