o2 Banking: So sieht die App aus, Start Ende Juli

artikel_o2Mitte Mai gab man seitens o2 bekannt, dass man mit mobilem Banking starten möchte. Hier arbeitet man mit der in München ansässigen Fidor Bank zusammen. Laut o2 möchte man mehr sein als eine App für das Online-Banking. Das Smartphone soll zum vollwertigen Bankkonto werden – welches benutzerfreundlich und mit Bonus-Leistungen versehen ist. Diese Bonus-Leistungen schlagen sich allerdings momentan nicht in barer Münze wider, stattdessen gibt es Datenvolumen on top. Abhängig vom monatlichen Kartenumsatz (kostenlose MasterCard ist im Umfang enthalten) und der Nutzung von O2 Banking als Gehaltskonto wird sich dieser Datenbonus erhöhen.

Nun gibt es aus interner Quelle bereits neue Informationen zu o2 Banking. So wird das neue Banking-Tool am 25. Juli 2016 in den Silent Launch gehen, ist als ab diesem Datum in Form einer Android- und iOS-App in den jeweiligen Stores vorhanden. Die interne Testphase endet mit diesem Datum. o2 wird ab September mit der Empfehlung von o2 Banking in den Stores beginnen. o2 Banking steht allen Mobilfunkkunden mit Post- oder Prepaid-Mobilfunkvertrag zur Verfügung, das Mindestalter ist 18 Jahre.

Vorausgesetzt wird Android 4.0 oder höher oder iOS 7.0 oder höher. Geld kann in Echtzeit an E-Mail-Kontakte und Menschen mit Mobilfunknummer gesendet werden. Bei der Anmeldung werden die 02-Daten übernommen, als Alternative zum klassischen Post-Ident steht eine Legitimierung via Videotelefonat zur Verfügung. Auch Kreditprodukte sind verfügbar, so soll es zum Start einen Dispokredit und einen „Geld-Notruf“ geben (100 und 200 Euro). Wie es um die Datenboni bestellt ist, ist leider noch unbekannt.

So funktioniert eine Überweisung mit o2 Banking an andere o2 Banking-Kunden:

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So funktioniert eine Überweisung mit o2 Banking an Nicht-o2 Banking-Kunden:

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Screenshots der Einrichtung von o2 Banking:

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Das Konto verfügt laut o2 über „umfangreiche Sicherheitsfeatures“ wie die Möglichkeit, die O2 Banking MasterCard jederzeit über die App zu deaktivieren oder zu aktivieren. Mit dem Finanzplaner sollen Kunden volle Transparenz über ihre Ausgaben haben. Push-Benachrichtigungen aufs Smartphone oder die Smartwatch informieren in Echtzeit über Transaktionen und Events. Eine Registrierung für O2 Banking ist ab sofort unter o2.de/banking möglich.

Ob o2 damit einen Coup landet? Viele Nutzer werden vielleicht keinen Banking-Dienst mögen, der an einen Mobilfunkprovider gekoppelt ist – da haben unabhängige Anbieter vielleicht doch bessere Karten.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

14 Kommentare

  1. Haha, das ist irgendwie ein schlechter Witz. Solange die Verträge so überteuert sind, dass ich alle zwei Jahre wechseln muss oder lieber gleich einen günstigen Reseller-Tarif wähle, binde ich mich doch nicht auch noch mit einem Konto an einen Mobilfunkanbieter.

    Die Idee einer solchen App, aus Deutschland/Europa, von einem einigermaßen vertrauenswürdigen Anbieter, finde ich durchaus gut. Aber ich brauche nicht noch ein weiteres Ökosystem, in dem ich mich einfangen lasse und nie wieder rauskomme …

  2. Ich würde niemals auf die Idee kommen, meine Girokonto bei einem Mobilfunkanbieter zu betreiben.

    Im Endeffekt hat man das gleiche Problem wie früher, als man die Email-Postfächer beim DSL-Anbieter hatte. Anbieter zu teuer geworden, schnell gewechselt, Postfach hinüber..

    Ein Anbieter ist für eine Sache da, und für nichts weiter!

  3. Irgendwie.. ist das nun ein echtes Konto oder nur Paypal-Like und der Gegenüber braucht zwangsweise auch den Dienst?

  4. @Patick: ist wie ein Girokonto.

  5. Patrick: Gesehen? „So funktioniert eine Überweisung mit o2 Banking an Nicht-o2 Banking-Kunden:“

  6. Das kann nichts werden. Das Angebot hätte nur eine Chance wenn es komplett unabhängig vom verwendeten Mobilfunkanbieter ist. Und selbst dann hätte o2 einen schweren Stand mit einem solchen Angebot als neuer Mitspieler am Markt.

  7. @crane ehrlichgesagt.. so genau habe ich mir die Bilder auf dem Handy nicht angeschaut. Aber mir ging es eher darum, ob man auch eine ganz normale Überweisung tätigen kann, das geht aus den Bildern irgendwie nicht hervor…

  8. liest sich fast wie eine number26-Kopie mit Kopplung an einen Mobilfunkbetreiber

  9. @Boris: Ist ja auch die gleiche „richtige“ Bank dahinter: fidor 😉

  10. Thomas Paul says:

    @janxb Nein, Number 26 verwendet die Wirecard AG als Bankpartner, O2 verwendet die Fidor AG, sind beides unterschiedliche Banken;)

    Wie Boris Nienke schon schrieb, ist die App ziemlich eine 1:1 Kopie der Number26 App.

    Bevor ich mich mit meinem Konto an O2 binde, eröffne ich noch eher ein SmartKonto direkt bei der Fidor und bekomme dafür je nach Umsatz eine Geldprämie.

  11. @Thomas: Oh, jau. Hatte auf die Schnelle einen Forenbeitrag zu N26 bei fidor gefunden, da war für mich die Verbindung hergestellt.. 😉

    Und auch wenn ich es unter die letzten Beiträge über Banken glaube ich schon mal geschrieben habe: Ich bin bei der Consorsbank und super zufrieden! ^^ Alles Kostenlos und für jede Kartenzahlung gibt es 10ct Prämie.

  12. Für bereits bestehende Kunden von Direktbanken und generell Early-Adopter ist das auch nicht interessiert bzw. nur als Spielerei oder Ergänzung.

    Interessant ist das ganze für junge Leute, die nicht so ganz technik-Affin sind aber noch kein Konto haben.

    Wenn ich bei uns sehe, wie viele jüngere Leute noch für Überweisungen, Kontoauszüge usw. an die SB-Terminals gehen oder vom generellen Onlinebanking überfordert sind, ist das eigentlich eine gute Alternative.

  13. Die o2Banking App kann unabhängig von einem o2 Vertrag genutzt werden. Es ist also egal ob ich Vodafone- oder T-Mobile Kunde bin.

  14. Die App ist im PlayStore.

    Ich würde sagen was N26 für die Wirecardbank ist O2 hier für die Fidor Bank.

    Mal sehen wie sich die Kunden so verteilen am Ende und ob Fidor Direktkunden auch was von der Zusammenarbeit haben.