
Bei Xavier handelt es sich um einen Chip mit über 9 Milliarden Transistoren auf dem eine 8-Kern-CPU, eine 512-Kern-Volta GPU, ein 8K-HDR-Video-Prozessor, ein Deep-Learning-Accelerator und ein neuer Computer-Vision-Accelerator verbaut ist. Mit diesen technischen Merkmalen ist der SoC in der Lage 30 Billionen Operationen pro Sekunde auszuführen und verbraucht dabei jedoch nur 30 Watt. Damit ist der Chip bis zu 15-mal effizienter als die Vorgänger-Architektur. Das ist besonders bei elektronischen Fahrzeugen wichtig, in denen der Chip sein Zuhause finden wird, denn dort senkt jeder Verbraucher die Reichweite des Fahrzeuges.
Xavier soll vor allem dafür sorgen, dass die Sensor-Daten der selbstfahrenden Fahrzeuge in entsprechender Geschwindigkeit durch die verbaute KI verarbeitet werden können.
Die im Oktober von NVIDIA vorgestellte Pegasus-AI-Plattform beherbergt zwei Xavier-Chips und soll somit autonomes Fahren der Stufe 5 ermöglichen, eine volle Automation des Fahrens. Wir können also gespannt sein, was in den nächsten Jahren im Bereich der selbstfahrenden Autos möglich sein wird.