Nvidia stellt seine GeForce GTX 10 für Notebooks vor

nvidia logoNvidia ist bei uns hier im Blog meistens wegen der Shield Android TV ein Thema. Jetzt hat der Hersteller allerdings auch neue Notebook-Grafiklösungen vorgestellt, die auf der neuen Architektur Pascal basieren. Letztere kommt bereits für Desktop-Grafikkarten wie die GeForce GTX 1080 zum Einsatz. Auch die Nvidia GeForce GTX 10 für Notebooks setzen ab sofort auf Pascal. Drei neue Modelle stehen Partnern zur Verfügung: die Nvidia GeForce GTX 1060, 1070 und 1080. Alle GPUs entstehen um 16-nm-FinFET-Verfahren und sollen gegenüber Vorgängegenerationen nicht nur die Leistung massiv erhöhen, sondern auch die Energieeffizienz steigern.

Auch Gaming in Ultra HD / 4K sowie Displays mit 120 Hz unterstützen die Nvidia GeForce GTX 10 für Notebooks. Nvidia spricht gegenüber seiner letzten Architektur, Maxwell, von Leistungssteigerungen um bis zu 75 %. Das Übertaktungspotential soll sich gar um das Dreifache erhöht haben. Über Nvidia Battery Boost sollen trotzdem teilweise im Vergleich mit Maxwell bei identischen Nutzungsszenarien bis zu doppelte Akkulaufzeiten möglich sein. Außerdem hat Nvidia seine Technik G-Sync verbessert, welche Bildraten von Grafikkarte und Bildschirm synchronisiert, um störende Effekte wie Tearing zu unterbinden. So erlaubt G-Sync nun auch Auflösungen von bis zu 2.500 x 1.400 Bildpunkten bei 120 Hz.

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Auch Unterstützung für Nvidia VRWorks ist an Bord. Die Virtual-Reality-Grafikleistung der neuen GTX 10 für Notebooks soll bis zu dreimal höher sein als bei Maxwell. Dadurch soll VR-Gaming an Notebooks ein neues Niveau erreichen, so Nvidia. In diesem Atemzug hebt Nvidia dann auch sein Tool Ansel hervor, mit dem Spieler allerlei Gameplay-Aufnahmen bearbeiten können. Ich kenne allerdings niemanden, das Ansel in der Praxis nutzt. Als Partner für die GeForce GTX 10 hat Nvidia bereits Acer, Alienware, ASUS, Clevo, EVGA, Gigabyte, HP, Lenovo, MSI, Origin, Razer, Sager und XMG bestätigt. Die Preise der jeweiligen Notebooks mit den neuen GPUs variieren freilich.

nvidia geforce gtx 10 notebooks

Auf dem Bild erhaltet ihr einen Überblick über einige Eckdaten der neuen GPUs für Notebooks. Wenig überraschend ist die GeForce GTX 1080 das Topmodell. Sie bietet auch am meisten Shadereinheiten – 2.560 an der Zahl. Bei der GTX 1070 sind es 2.048 und bei der GTX 1060 noch 1.280 Shader. Somit dürfte auch der Leistungsabsturz zwischen GTX 1070 und 1060 deutlich größer ausfallen, als zwischen GTX 1080 und 1070. Nur die GTX 1080 unterstützt dabei den neuen GDDR5X-RAM, während die anderen beiden Lösungen althergebrachten GDDR5 einspannen.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=kd9LP6RGh5Q

Zu bedenken ist: Nvidias neue GPUs für Notebooks sind mit ihren Möglichkeiten vor allem für Gamer eine spannende Sache. In der Tat sind die Daten beeindruckend und deutlich näher an den Desktop-Grafiklösungen als bei vergangenen Generationen. Um die neuen GeForce GTX 10 in Notebooks auszureizen, werden aber auch entsprechende Kühllösungen notwendig sein, um die Taktraten nicht zu sehr zu beschneiden. Auch entsprechend flotte CPUs und viel RAM sollten an Bord sein, damit beim Gaming unterwegs kein Flaschenhals entsteht. Bleibt entsprechend abzuwarten, wie teuer die ersten Notebooks mit den neuen GPUs sein werden. Aber günstig war ernsthaftes Gaming an Notebooks nunmal noch nie.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Ich war immer AMD/ATI Freund aber für meinen VR PC habe ich zum ersten Mal die Pferde gewechselt. Die GTX 1080 war einfach zu verlockend wenn auch unverschämt im Preis. Eigentlich dürfte man ja nichts bei nVidia kaufen wenn man sich die Unverfrorenheit mit der GTX970 ansieht aber wenn es keine Alternative gibt……. seht euch mal die nVidia Aktienpreis Entwicklung an, da kann man nur staunen. Innerhalb eines Jahres verdreifacht.

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