Nvidia Shield Android TV 2017: Update auf der CES 2017 erklärt

Auf der CES 2017 konnte ich mir aus erster Hand die neue Nvidia Shield Android TV ansehen und auch Sprecher des Herstellers zur neuen Generation befragen. Witzig war dabei, dass der sehr nette Mitarbeiter von mir etwas überrumpelt gewesen ist. Nachdem der Herr bemerkte, dass ich mit der letzten Shield Android TV recht vertraut bin und explizit Gründe für ein Upgrade erfahren wollte, wurde es spannend. Als Caschy kürzlich über die neue Kiste bloggte, war ja noch etwas unklar was nun mit der bisherigen Generation geschehen würde. Schließlich sind die Neuerungen fast nur softwareseitig zu sehen.

Mir gegenüber wurde jetzt auf der CES 2017 seitens Nvidia bestätigt, dass auch die Shield aus dem Jahr 2o15 via Update die neuen Features komplett erhalten wird. Demnach werdet ihr als Besitzer der alten Shield Android TV ebenfalls bald eine offizielle App für Amazon Prime Video, Zugriff auf die AI Home Platform, Google Assistant für den TV, den SmartThings Hub, YouTube mit 360°-Content und Zugriff auf Nvidia Spot erhalten. Für Letzteres ist natürlich immer noch das separate Mikrofon notwendig, welches dann für Spracheingaben nutzbar ist.

Wozu man dann überhaupt ein Upgrade von der alten zur neuen Shield machen sollte? Das habe ich auch den Nvidia-Mitarbeiter gefragt, welcher daraufhin selbst etwas ratlos wirkte. Auf etwas Nachhaken hin, bestätigte er mit dann, dass sich ein Upgrade des Controllers lohnen würde – denn nur dann kann man die freie Sprachsteuerung verwenden. Alle neuen Software-Features der zweiten Shield-Android-TV-Generation werden aber auch via Update für die alte Shield zur Verfügung gestellt.

->Nvidia Shield TV Tipps und Tricks

Erstmal ist das ein feiner Zug seitens Nvidia, denn das Unternehmen hätte auch eine künstliche Beschränkung einsetzen können, um die neuen Funktionen nur exklusiv mit der Shield Android TV 2017 zu kredenzen. Allerdings eröffnet das natürlich die Frage, warum man nun überhaupt eine neue Variante veröffentlicht.

So sind die technischen Specs, bis auf das kleinere Gehäuse und leicht optimierte Design, identisch geblieben – bestätigte man mir auch nochmals auf der CES 2017. Abermals stecken also im Inneren der Nvidia Shield Android TV der Tegra X1, 3 GByte RAM und je nach Wahl 16 GByte Flash-Speicher bzw. eine HDD mit 500 GByte. Einziger Unterschied: Die Fernbedienung zählt nun als Standard zum Lieferumfang. Na ja, und der neue Controller ist freilich auch nur bei der neuen Box enthalten – kann aber für die alte Shield nachgekauft werden.

Die Nvidia Shield Android TV des Jahres 2015 soll jedenfalls noch im Januar ein Software-Update erhalten und wird dann bzgl. der Features mit der neuen Generation gleichziehen. Kann man etwas merkwürdig finden, dass Nvidia dann trotzdem eine neue Version veröffentlicht, die am Ende im Grunde identische Features zur 2015er-Version bietet. Nun gut, aber ich mag mich wie gesagt nicht beschweren, denn es ist zu loben, dass Nvidia Bestandskunden nicht im Regen stehen lässt.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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25 Kommentare

  1. Danke das wollte ich wissen. Ich kämpf im Augenblick mit dem transkodieren beim Plex…das macht seit dem letzten Update Probleme und ich bekomm immer die Meldung das der Server nicht stark genug ist.

  2. Ich hab im Kodi forum gelesen, dass es mit dem Platz auf dem Speicher schon sehr schnell knapp werden kann wenn man dort das Ganze Artwork drauf hat. Habt Ihr auch solche Erfahrungen mit Plex & Shield? Hört man die größere Version denn merklich oder könnte man ohne Probleme eine SSD einbauen?

  3. Henry Jones jr. says:

    Ich habe die 16gb Version. Keine Spiele darauf und im Plex Server ca. 300 Filme, 15 Serien und ca. 3000 Fotos. Aktuell habe ich noch ca. 5gb Speicherplatz frei.
    Es gibt im Plex Server aber auch die Möglichkeit, die Metadaten auszulagern, zum Beispiel auf das NAS oder über USB Speicher.
    Ob man bei der 500gb Version die Festplatte tauschen kann, weiß ich leider nicht.

  4. Danke! Ich hatte mal einen kommentar gelesen in dem es hieß die verbaute HDD wäre recht laut. Das wäre ja ein NO-Go. Und das Auslagern auf das NAS würde bestimmt wieder die Performance beim scrollen ausbremsen.

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