Nvidia: Grafikdemo stellt die Landung der Apollo 11 mit Raytracing nach

Verschwörungstheoretiker behaupten immer noch steif und fest die Mondlandung habe nie stattgefunden. Inszeniert haben soll sie im Auftrag der US-Regierung der legendäre Regisseur Stanley Kubrick. Wilde Geschichte, von der man nicht so viel halten sollte. Dass man die Landung der Apollo 11 allerdings heute mit relativ einfachen Mitteln nachstellen kann, beweist nun Nvidia mit einer neuen Version seiner entsprechenden Grafikdemo.

So hatte das Unternehmen schon 2014 eine solche Demo gezeigt. Das ist eine Weile her und in der Zeit haben sich Grafikkarten enorm weiterentwickelt. Speziell Raytracing ist da ein heißes Thema, das auch für die nächste Konsolengeneration immer wieder angesprochen wird. Nvidia ist da ordentlich hinterher und treibt die Technik voran. Das neue Video, mit welchem man auch das 50-jährige Jubiläum der Apollo-11-Landung feiern möchte, illustriert das eindrucksvoll.

Berechnet wurde die nachgestellte Mondlandung laut Nvidia in Echtzeit mit entsprechenden Grafikkarten mit RTX-Unterstützung. Denn wäre das alles mit einer Renderfarm vorberechnet worden, wäre das Ergebnis als solches natürlich deutlich weniger beeindruckend. Es ist schon erstaunlich, was für eine Qualität man aber mittlerweile mit Echtzeitberechnungen erreicht.

Raytracing ist dabei eine sehr rechenintensive Technik, die realistische Reflexionen und Lichtverhältnisse darstellen kann. Für Animationsfilme ist Raytracing schon lange eine essentielle Technik, für Echtzeit-Szenarien ist sie aber noch recht frisch. Das Video finde ich da schon sehr beeindruckend, auch wenn Nvidia damit natürlich mehr oder minder subtil die Werbetrommel für seine GPUs rühren will. Als Kommentator konnte man übrigens keinen geringeren als Buzz Aldrin an Bord holen, der im Rahmen der Mission der Apollo 11 als zweiter Mensch den Mond betreten konnte.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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