Nvidia GeForce Now: Nach Bethesda verabschiedet sich auch 2K Games

Nvidia GeForce Now ist für mich persönlich eigentlich ein besseres Konzept als Google Stadia: Denn ihr müsst die Spiele, welche ihr über die Cloud streamen wollt, nicht neu kaufen. Stattdessen knüpft GeForce Now an bestehende Spielesammlungen in Steam an. Allerdings sind immer mehr Publisher unzufrieden mit diesem Modell und entfernen ihre Titel – nun gesellt sich leider auch 2K Games dazu.

Zuvor hatten sich bereits Activision Blizzard, Bethesda und Hinterland Games von GeForce Now losgesagt. Nun mögt ihr euch fragen: „Warum machen die Publisher das? Da wird doch ein Mehrwert für ihre Games angeboten und womöglich sogar ein Kaufanreiz geschaffen?“ Nun, meine Vermutung ist, dass die Publisher lieber zweimal abkassieren würden. Denn wie eingangs erwähnt, setzt GeForce Now auf bestehende Sammlungen auf. Ihr müsst also Games eben nicht erneut kaufen, ergo fließen keine zusätzlichen Einnahmen an die Vertriebe. Einzig Nvidia nimmt gegebenenfalls Kohle mit, wenn ihr euch für das kostenpflichtige Founders-Anonnement entschließt.

Da wollen die Publisher eben auch selbst gerne die Hand aufhalten. Kann man sich drüber streiten, ob das gerechtfertigt ist, denn per se haben sie ja bereits am Spieleverkauf verdient – wer die Games-Industrie ein wenig kennt, ahnt aber, dass das den Vertrieben selten ausreicht. Für Nvidia ist die ganze Sache ein Problem, denn je weniger Games über GeForce Now gestreamt werden können, desto uninteressanter wird der Dienst natürlich für potenzielle Abonnenten.

In den Community-Foren teilt ein Sprecher Nvidias mit, dass man mit 2K Games an einer Lösung arbeite. Einen Zeitrahmen könne man aber nicht nennen. 2K Games vertreibt unter anderem Titel wie „Borderlands“, „Bioshock Infinite“, XCOM 2″ und mehr – sie alle fehlen nun bei GeForce Now. Sollte sich das so fortsetzen und weitere Games bei der Streaming-Plattform von Nvidia herausfallen, dann kann man den Dienst wohl leider als Totgeburt abhaken. Da muss das Unternehmen nun möglichst rasch zu Einigungen kommen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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69 Kommentare

  1. Ich würde gerne mal wissen was da los ist. An sich finde ich GeforceNow Klasse und es läuft bei mir ziemlich problemlos. Die Sache mit Copy & Paste könnten sie mal einfügen, falls die Anmeldedaten mal wieder verloren gehen aber das Spielen selbst läuft ziemlich rund, egal ob auf dem MacBook, dem Tablet oder sonst wo.
    Schade, dass momentan soviele Publisher sich davon zurückziehen, für mich lohnt sich einfach kein Gaming-PC mehr.

    • Vermutlich will Nvidia keine oder zu wenig an Gebühren abgeben…selbst WENN es dein Spiel ist – Der Dienst lebt davon, welches Angebot an qualitativen Spielen vorhanden ist. Also wollen die Publisher ein Stück vom Kuchen und üben Druck aus, auch wenn sie von dir für den Kauf schon klassiert haben – wo es Geld zu holen gibt, da wird es auch geholt.

      • Natürlich vor dem Hintergrund gesehen, dass Nvidia dafür auch von dir Geld bekommt – mit fremden Inhalt.
        Ich weiß auch nicht wie ich das sehen soll, könnte beide Seiten verstehen, wenn das der Grund ist.

        Nvidia macht Geld mit fremdem Content und der Erfolg des Dienstes wird durch dessen Verfügbarkeit/Qualität festgelegt – dadurch können die Publisher großen Druck ausüben, auch wenn sie gar nicht direkt beteiligt sind.

        Andererseits betreibt Nvidia dafür auch Server, die unter hoher Last laufen (im Gegensatz zu den Publishern, die nur den Download hosten) und leiht dir mehr oder weniger nur den Zugang dazu.

        • Nein das machen sie halt nicht. Sie machen Geld mit der Vermietung des Cloud-PCs – völlig zurecht. Das Spiel gehört dir schon und Publisher kann es ja wohl egal sein, wo du dein Game zockst. Einfach nur unverschämte, ungerechtfertigte Geldmacherrei durch die Publisher.

          • Ich sage ja nichts anderes 😉
            Trotzdem KANN und wird der Publisher den Druck ausüben und mit abkassieren wollen – jedenfalls so lange es ihm rechtlich möglich ist.

            • Die kriegen ihren Hals einfach nicht voll. NVidia subventioniert ja auch die Entwicklung der Titel, entweder mit Zuschüssen, kostenlosen Entwicklern, oder Darlehn, um dann Exklusivtitel zu erhalten.

              Ist für mich ganz einfach: Spiele dieser Publisher, die jetzt den Rachen nicht voll bekommen, kaufe ich nicht mehr. Ende der Geschichte.

        • Thomas Neidlinger says:

          „Natürlich vor dem Hintergrund gesehen, dass Nvidia dafür auch von dir Geld bekommt – mit fremden Inhalt.“
          Falsch. Bei Google Stadia ist das so, denn da kaufe ich das Spiel über Google und die zwacken sich bestimmt was ab.
          Ab bei GeForce macht es keinen Unterschied, ob ich 1 oder 1000 Games gekauft habe, NVIDIA bekommt das selbe Geld.

          • Aber die Entscheidung, OB du dir Geforce Now, das ja kostenpflichtig ist, überhaupt zulegst, hängt aber genau deswegen sehr wohl vom vorhandenen Angebot ab, oder? Und da kommt der Publisher ins spiel und sagt…Nvidia, willst du attraktiv bleiben und Abonemmenten anlocken, wollen wir was abhaben.
            Du wirst es ja wohl kaum monatlich bezahlen wollen, wenn die Publisher, deren Spiele du erfahrungsgemäß am ehesten spielst, dort gar nicht in Aussicht stehen, weil sie es rechtlich einfach verhindern können?

            Ich bin doch total bei euch, aber so sieht es aus, solange es rechtlich denn so möglich ist. an der Stelle frage ich mich aber schon, ob man bei Nvidia überhaupt an das Szenario gedacht hat, denn das hätte man tun sollen.

            • Abonennten* 😉

            • Thomas Neidlinger says:

              Klar, genauso sind aber Grafikkarten auch nur attraktiv, wenn ich gewisse Spiele darauf spielen kann. Schließen Publisher dann bald Verträge mit NVIDIA, sodass ich mit meiner AMD Graka aufgeschmissen bin? Ich glaube eben nicht, dass Publisher das einfach so schnell mal verbieten können, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

      • NanoPolymer says:

        Auf welcher Basis? Ich verstehe es einfach nicht wieso die Publisher überhaupt das Recht haben von Nvidia Geld verlangen zu dürfen für deren Service. Ich meine die haben doch schon abkassiert über den Kauf des Spieles. Ich finde es eher eine Frechheit von denen noch mal abkassieren zu wollen.
        Dann dürfen sie es theoretisch auch bei dem Dienst Shadow. Die stellen mir ja auch nur Hardware zur Verfügung. Also ich verstehe es schlicht nicht.

    • Die Publisher bekommen mal wieder den Hals nicht voll, und merken nicht einmal, dass sie sich damit mittelfristig ihr eigenes Grab schaufeln.

    • Das von NVidia ist meiner Meinung nach die einzige Art dieser Daseinsberechtigung. Google ist nur Müll und der Rest ist auch nicht ganz so dolle.
      Meine Vermutung, warten wir mal so 6 Monate… das diese auf G-Schrott kommen weil diese entsprechende Zahlungen an die Betreiber vorgenommen hat um NVidia in den Wind zu schießen.

      Also werden andere Betreiber wie die, glaub Franzosen mit Shadow, das Beste sein, also wenn es rein um PC zocken geht. Dort hat man potente Hardware glaub gar von NVidia und kann seine Games eben dort selbst installieren, quasi ein outgesourcter PC. Einzig sind die Latenzen die egal bei welchem Anbieter, höher sind als der PC Daheim. Dazu braucht man noch beim Streamen größere Bandbreite als wenn der eigene PC vor der Nase währe, da reicht ne einfache Handyschmalspurbandbreite zum Zocken locker aus.

  2. Warum haben die Publisher eigentlich überhaupt etwas zu sagen?

    NVIDIA bietet doch theoretisch nur einen remote Desktop an.

    • Thomas Neidlinger says:

      Das frage ich mich auch. Wenn ich mir bei einem beliebigen Anbieter eine RDP Win10 Maschine hole, kann ich darauf installieren, was ich will. NVIDIA fügt dem ganzen jetzt quasi nur noch potente Grafikkarten hinzu…

      Und logisch, kassiert NVIDIA als einziges ab, nur ihnen entstehen ja die Kosten!?

      • Tobias Schmitt says:

        nvidia brauch ja aber sicherlich für jeden Client, auf den sie streamen, eine weitere Lizenz. Immerhin führt ja nvidia das Spiel aus und das auch noch mit Gewinnerziehlungsabsicht.

        Sicherlich kann sich nvidia über diese Gebühren nicht mit den Publishern einigen. Ich frage mich allerdings, was da während der BETA-Phase geregelt wurde… anscheinend zu wenig.

        • Thomas Neidlinger says:

          Muss mein Graka-Hersteller dann auch an den Publisher zahlen? Denn ohne das Game hätte ich mir die Graka nicht gekauft, also führt der Graka-Hersteller auch mein Game aus, auch mit Gewinnabsicht ;D

          • André Westphal says:

            Das ist aber was anderes: Du kaufst quasi das Spiel und führst es nicht selbst aus – sondern eben Nvidia. Und das ist hier der Knackpunkt, an dem sich Publisher stören. Im Falle der Grafikkarte führst du es mit deiner Hardware auf deinem Rechner zu Hause aus – hier gibst du es sozusagen zur Ausführung an einen Dritten weiter.

            • Die Dunning Krugers sind los…Du kaufst eine Lizenz, du darfst die Software zur Lizenz auf einer Mio Computer installieren aber natürlich immer nur eine Installation zur gleichen Zeit nutzen. Du darfst die installation deiner Lizenz auch an einen Dienstleister weiter geben der deine Lizenz auf seiner Hardware in deinem Auftrag laufen lässt. Es gibt schlicht nichts für was die Studios nochmal die Hand aufhalten dürften, den ihre Software wird werder unberechtigt vervielfälltigt noch Kommerziel genutzt da NVIDIANow nur einen remote Desktop zur Verfügung stellt auf dem dann die lizensierte Software des Kunden läuft. Zum Abschluß für dich nochmal ganz einfach: Wenn ich eine Win Server Lizenz kaufe und die anstatt zur Hause zu installieren auf einem gemieteten VServer von XY instaliere und nutze warum sollte dann Microsoft nochmal die Hand aufhalten dürfen? Kannst du das schlüssig erklären?

              • André Westphal says:

                Wie du siehst, ist es aber eben in diesem Fall genau nicht so einfach – zumal auch dein Beispiel nicht 1:1 vergleichbar ist: Denn hier ist auch noch ein anderer Dienst zwischengeschaltet – nämlich Valves Steam, welche die eigentliche Verkaufsplattform ist. Valve hat dann wiederum Abkommen mit den Publishern – sonst dürfte Valve die Games ja auch nicht via Steam anbieten.

                Nun haben die Publisher aber keine Lust, dass die Spiele sich sozusagen ihrer Kontrolle entziehen und statt via Steam auf einem lokalen Rechner über Nvidia und GeForce Now abgerufen werden. Das ist mit deinem Server-Beispiel also gar nicht vergleichbar. Zumal es auch darauf ankommt, was genau in dem Wust von Vereinbarungen steht.

                Ich kann da auch beide Seiten verstehen: Etwa stell dir mal vor, da ist ein kleiner Indie-Entwickler und hat sein Game bei Steam – dann erreicht es via GeForce Now plötzlich auch mobile Endgeräte. Der Entwickler arbeitet aber gerade an einer Portierung für Android und sieht seinen Kundenkreis für so einen Port stark bedroht – schwupps, hat er ein erhebliches Interesse das Streaming zu unterbinden – oder sein Spiel von Steam zu entfernen und lieber über andere Plattformen anzubieten.

                • Aha jetzt kommen wir der Sache doch auf die Schliche, die Publisher wollen zwei mal kassieren, wenn Leute auf mehreren System spielen wollen. Verstehen kann man das, aber Verständnis habe ich dafür nicht. Kann auch einen Vampir verstehen, dass er mein Blut will 😉

                  • Natürlich wollen sie das, weil sie den Hals mal nicht voll genug bekommen. Kann ich aus wirtschaftlicher Sicht auch nachvollziehen, das macht es aber noch lange nicht richtig und Verständnis habe ich dafür ebenfalls nicht.

            • Das ist doch Wortklauberei und ändert nichts an dem grundsätzliche Konstrukt.

              Hersteller verkauft Spiel an Anwender. Anwender benutzt es. Auf welcher physikalischen Hardware ist für diese Betrachtung vollkommen irrelevant.

              • André Westphal scheint grundliegende Zusammenhänge nicht zu verstehen oder eben absichtlich falsch interpretieren zu wollen.

                • André Westphal says:

                  Das ist immer das beste: Wenn einem nichts mehr einfällt oder man keine Argumente parat hat: „Mein Gegenüber versteht es nicht!!! Der ist voll doof!!!“ 😉

                  Ich habe dir erklärt, warum es bei einem Game eben nicht so einfach ist und sein Beispiel auch nicht passt.

                  @elknipso

                  Das ist schon relevant und in Vereinbarungen, Nutzungebestimmungen, etc. geht es ja nunmal um nichts anderes als „Wortklauberei“ – ob man das nun gut findet oder nicht.

                  Fakt ist, dass die Publisher ganz offensichtlich die Möglichkeit haben das Streaming ihrer Spiele via GeForce Now zu verweigern – denn genau das passiert aktuell.

                  • Nein du hast ja leider gar nix erklärt du kommst ständig nur mit autoritäts Argumenten ohne Belege. Null komma null Substanz. Ein Anfang wäre doch mal uns hier die AGB zu zeigen in dennen steht das remote gaming über einen im Rechenzentrum simulierten PC verboten ist , sollte doch kein Problem für dich sein oder?

                    • Lies dir einfach mal die AGB eines deiner Spiele durch. Ich würde wetten das dort die Wiedergabe nur zu privaten Zwecken auf einem lokalen PC erlaubt ist.

                      Die AGB sind schon länger so gestaltet das „Alles“ ausdrücklich untersagt wird bis auf einen einzigen klar definierten Zweck.
                      Ob die AGB rechtlich korrekt sind, muss dann im Zweifelsfall die Justiz bestimmen.
                      Damit stellen die Publisher sicher das ihre Ware „Software“ für bestimmte Zwecke verschiedenen Lizenzmodellen folgen kann.

                      Es ist für die Lizenz ein gewaltiger Unterschied ob Software X auf Single PC, Server, VM, Cluster… etc. läuft.
                      Der Publisher kann so jedes Szenario mit seiner Lizenz abdecken und unterschiedliche Preise verlangen.
                      Der Publisher kann sogar in Updates die Lizenzen ändern und vorher Standard Features nur noch in teuren Enterprise Editionen freigeben (Oracle *hust*)

                      Kurz gesagt wollen die Publisher am Dienst von NVIDIA mitverdienen, unabhängig davon das der Kunde das Produkt schon erworben hat.
                      Die Publisher müssen das nicht tun, aber sie können es tun und sie tun es gerade.
                      Kein Publisher wird sich Bonuseinnahmen verweigern. Das sind sie ihren Aktionären schuldig.

        • Das ist doch Unsinn. Das Spiel wurde an den Nutzer verkauft und damit hat sich die Sache für den Spiele Hersteller erledigt, egal ob ich für mich physikalisch meinen PC benutze der Zuhause steht oder einen PC anmiete.

          Nach der Logik die Du anführst müsste ich meinem Stromanbieter noch was abgeben, und natürlich auch meinem Vermieter, dem Hersteller des Schreibtischs, des Bildschirms und natürlich dem PC-Hersteller. Ich denke DU merkst selbst wie absurd so eine Betrachtungsweise ist.

          • André Westphal says:

            Der Nutzer kauft das Spiel nicht, sondern ein Nutzungsrecht. Und dieses Recht kann auch unter bestimmten Bedingungen entzogen oder eingeschränkt werden – was auch regelmäßig passiert – z. B. wenn du in einem Multiplayer-Spiel cheatest oder Mods benutzt.

            • Ich kenne die Rechtslage und die aktuelle Auslegung, das macht so ein Vorgehen aber nicht besser oder gar in Ordnung.

              • Moral hat mit dem Software Geschäftsmodell nichts zu tun. Das sind großenteils AGs die nur ihren Aktionären verpflichtet sind.
                Oracle ist hier in dem Bereich ein Musterbeispiel.
                z.B. Java – mittlerweile Kostenpflichtig für Unternehmen.
                Oracle DB – Clusterfähigkeit ist jetzt nur noch in Enterprise Lizenzen vorhanden
                etc…

                Auch andere Firmen gestalten so ihre Software. Läuft unter VM? Dann wird nach Cores berechnet oder Leistung.
                Firma mit Open Source Produkt wird aufgekauft und künftige Updates kastrieren die Fähigkeiten der Software, die dann in kostenpflichtige Versionen abwandern…
                OpenOffice, mysql z.B.
                Wenn sich da nicht jemand für einen Fork findet, dann wirds halt teuer.

                Und du als kleiner Privatnutzer wirst da Probleme haben zu deinem vermeintlichen Recht zu kommen. Die großen Publisher haben da in der Regel eine gut ausgestattete Rechtsabteilung. Recht hat da nichts mit Gerechtigkeit zu tun.

    • Das finde ich auch einen schlechten Scherz, hoffentlich wird da bald gesetzlich regulierend eingegriffen.

      Wenn ich als Nutzer ein Spiel kaufe hat der Hersteller dafür sein Geld bekommen, und es hat den Publisher nicht einmal mehr ansatzweise zu interessieren ob ich die Software physikalisch auf meinem PC Zuhause oder remote auf einem angemieteten PC für mich selbst benutze.

  3. So wird das nichts mit Spielestreaming. Will man das vielleicht garnicht?

    • 1. Die wollen alle einfach, dass du (sobald Sie ihren eigenen Streaming-Dienst gestartet haben) deren Streaming-Dienst inkl. Neu-Anschaffung aller Titel benutzt.

      2. Sie haben im Hintergrund irgendwelche Verträge (bei Blizzard ja bekannt bzgl. Youtube) mit Google Stadia am laufen und du sollst dort bitte nochmals für deinen bereits gekauften Titel nochmal 60€ berappen.

      3. Du sollst einfach nochmal den Titel kaufen.

      • Warum schreibt jeder man soll für seine bereits gekauften Spiele nochmal bezahlen!!! Warum sollte ich spiele die ich bereits auf einem System habe nochmals kaufen. Das ergibt für mich kein Sinn. Ich nutze Stadia seit es möglich ist und habe mir nur die Spiele geholt die ich noch nicht besitze. Mich interessiert nicht ob ich eine Spielesammlung mit tausenden Spielen habe oder nicht, ich kann eh immer nur eines zocken und im Schnitt eines im Monat durchzuspielen ist schon eine zeitliche Herausforderung für mich. Zudem sehe ich Stadia als neues System warum muss ich da unbedingt Titel spielen die ich schon woanders gespielt habe.

        • Vermutlich weil nicht wenige Ihren Rechner/andere Konsolen damit _komplett ersetzen/nicht neu anschaffen_ wollen. Was bei einem perfekten Szenario der Verfügbarkeit ja durchaus Sinn macht.

          Allerdings wäre hier irgendwie eher der Publisher deiner gekauften Spiele am Zug, sie dir dort gutzuschreiben und nicht Google…aber warum sollte er das tun.

          • Genau so siehts aus. Warum sollte man auch noch einen dicken Gaming PC unterhalten bei dem alleine der Wertverlust der Grafikkarte pro Monat höher ist als die Kosten eines Streaming Dienstes?

            Entweder oder. Entweder habe ich einen dicken Gaming PC, dann brauche ich keinen Streaming Dienst, oder ich habe einen PC ohne dicke Grafikkarte und zahle dafür für einen Streaming Dienst.

  4. Ich habe noch nie und ich werde mir auch nie ein Spiel zwei mal kaufen. Das Problem ist doch das es zu viele Konsumenten gibt die sich sowas gefallen lassen und den Publishern trotz solcher Methoden immer wieder Geld geben.
    Würde keiner so einen Schwachsinn unterstützen hätten wir heute vermutlich Multi-Platform-Lizenzen die in allen Konsolen und auf PC laufen, obwohl man nur einmal bezahlt. Mit untereinander kompatiblem Spielständen und optionaler Cloud.
    An solchen Maßnahmen sieht man klar das es diesen Publishern viel zu gut geht. Nur wer schon genug hat kann gierig werden.

  5. den direkten Rückzug verstehe ich ja noch, weil sie doppelt kassieren wollen, was mich eher interessiert und nicht ganz rauslesen konnte, wie wird das mit der Kopplung von Steam und GOG aussehen. Dürfen wir dann unser 2K Spiel weiterhin via Geforce Now / Steam starten oder ist das auch untersagt ?

    • Das funktioniert nicht. Du bekommst ja die Steamoberfläche angezeigt wenn du in Geforce Now ein Spiel startest, sobald du aber ein anderes als das über die Geforce Now Oberfläche ausgewählte Spiel startest, kommt die Meldung, dass es nicht erlaubt/möglich ist und startet dann einfach nicht.

  6. Ich würde das ganze überhaupt erstmal testen wollen.
    Aber eine Warteschleife von über 400 Leuten vor einem und nach 10h noch immer nichts unter zweistellig hat das mir noch kein spielen bis jetzt ermöglicht. 🙁

    Hat wer das Abo und kann etwas zu den dortigen Wartezeiten sagen?

    So würde ich (Konsolenspieler) mir teure PC Hardware einsparen können um z.B. auch mal anno1800 spielen zu können.

    • Starte doch einfach die dreimonatige Probephase, die ist kostenlos und du kannst jederzeit kündigen.
      Habe das Abo seit einem Monat, habe keine Wartezeiten und die Performance ist wirklich klasse.
      Selbst der Delay in Shootern ist kaum spürbar.

      • Danke für die Info 🙂

        Gibt es irgendwie eine Möglichkeit das auch auf einem amazon FireTV als Client zu nutzen?

        • Jep, auch das ist möglich, mache ich ebenfalls.
          Kannst die App allerdings nicht direkt im Appstore herunterladen sondern musst diese zunächst als .apk downloaden und auf anderem Weg auf den FireTV downloaden. Anleitungen dazu gibt es bspw. auf YouTube.

    • Testphase ist 3 Monate kostenlos, da gibt es keine Wartezeiten, und danach auch sehr moderat mit knapp 5,50 Euro pro Monat.

  7. GTA ist ja leider auch nicht mehr dabei 🙁

  8. Stadia 🙂

    • André Westphal says:

      Wo du jedes Spiel nochmal zum Vollpreis kaufen musst und dich auf Googles allseits bekannte Betreuung von Plattformen verlassen musst. Bekanntermaßen macht Google ja nie einen Dienst dicht, der die Erwartungen des Unternehmens verfehlt ;-).

      • Sehe ich genauso. auch wenn ich den Dienst technisch super finde, hätte ich noch zu viel Bammel davor, dass Google wie öfter mal einfach das Interesse am eigenen Projekt verliert.

      • Wie ich bereits oben in meinem Kommentar erwähnte…warum nochmal kaufen??? Kauft doch einfach die Spiele die ihr noch nicht habt! Und ganz ehrlich ein Spiel, das ich durch habe spiele ich nicht mehr, auch nicht in 1,2 oder 5 Jahren. Dafür kommt viel zu schnell und viel zu viel neuer Content nach.

        • Erinnert mich irgenwie an „Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.“
          Das Universum scheint sich nur um die zu drehen, was für dich passt muss für alle anderen scheinbar auch passen anonsten selber schuld…

          • Dein Kommentar verstehe ich leider nicht. Kannst du ihn mir erklären?
            Ansonsten meinte ich…wenn ich bereits an z.B. einer PS4 zocke dann kann ich doch auch noch Stadia oder GFN nutzen ohne nochmal die Spiele zu kaufen da ich die ja auf der PS4 spielen kann. Zudem kann man ja frei wählen was einem passt…Konsole, PC, Streaming…das ist doch das schöne 🙂

      • Sehe ich auch so. Ich werde mir sicher auch keine Spiele doppelt kaufen die ich schon besitze, und welche ich dann noch dazu als weiterer Nachteil nur bei einem Streaming Dienst mit ungewisser Zukunft nutzen kann.

      • Ich muss keine Spiele nochmal kaufen.
        Welche zahlungspflichtigen Dienste hat Google denn dicht gemacht?

    • Stadia scheidet schon alleine deshalb aus, weil man dort Spiele die man bereits besitzt nochmal doppelt kaufen muss und dann noch dazu nur in Stadia nutzen kann, welches alles andere als eine sichere Zukunft hat.

  9. Schaut man sich die ganze Geschichte im GFN nüchtern an, kommt man zu dem Schluss, dass hier Geld über Kunden gesetzt wird und die großen Publisher aus diesem Grund die Spiele entfernen lassen. Ist nur eine Frage der Zeit, bis hier die Amerikaner klagen und recht bekommen werden….

    Die Sache ist einfach: Spiel über Steam gekauft = mein Eigentum = spielen wo ich will, ob PC, Laptop, fremder PC, fremdes Notebook und ggf. durch Lösung wie GFN auch auf mobilen Geräten.

    Mir steht es auch Frei ein 5000 finanzieren zu lassen und in dem Fall gehört mir die Hardware auch nicht, wie es hier bei GFN auch… Muss ich in diesem Fall bei den Publisher erst fragen, ob ich das Spiel dort installieren und spielen darf? Sorry, aber alles in allem geht es hier nur um greedy publisher…

  10. Klaus Kleber says:

    GeForce Now machts scheinbar falsch, Shadow scheinbar richtig. Ich bin seit 2018 Early Adopter und sehr zufrieden.

  11. Mal wieder ein schönes Beispiel dafür wie dumm und kurzsichtig die Spiele Hersteller / Publisher sind.

    Da präsentiert ihnen jemand die Lösung für sichere Umsätze in der Zukunft welche noch dazu quasi als Nebenprodukt die Schwarzkopien Problematik ihrer Software auf einen Schlag erledigt.

    Und den Spiele Herstellern fällt nichts besseres ein, als sich dagegen mit Händen und Füßen zu wehren.

    So dumm muss man wirklich erst einmal sein.

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