Nvidia GeForce Now erhält eine neue Benutzeroberfläche

Aktuell will jeder ein Stück vom Cloud-Gaming-Kuchen abhaben. Nvidia kann man da sogar als einen der Pioniere betrachten, denn GeForce Now hat man schon vor mehreren Jahren an den Start gebracht. Lange behandelte der Hersteller die Plattform aber eher stiefmütterlich. Mitte 2018 machte man den Dienst dann kostenlos, um eine umfangreiche Neugestaltung anzustoßen. Das setzt man nun mit dem nächsten Schritt, denn die Benutzeroberfläche wurde einer Frischzellenkur unterzogen.

Laut Nvidia sei dieser Schritt notwendig gewesen, um mehr Ordnung in die Spielebibliotheken zu bringen. Denn über GeForce Now sind mittlerweile mehr als 500 Spiele verfügbar. Daher legt das neue UI auch den Schwerpunkt auf die jeweiligen Spiele, welche die individuellen Nutzer gekauft haben. Generell wurde die Suche nach Games in der GeForce Now Cloud Bibliothek vereinfacht. Ein paar Einblicke erhaltet ihr ja auf dem Artikelbild und es folgt ein weiterer Screenshot.

Gewünschte Spiele können nun außerdem mit nur einem Klick der eigenen Bibliothek hinzugefügt werden. Generell will Nvidia es also den Usern leichter machen, Spiele aufzustöbern und die eigenen Lieblingstitel zu verwalten. Zudem habe man die In-App-Suchfunktion verbessert, um komplexere Suchvorgänge zu gewährleisten. Beispielsweise soll die Suche nun auch Beschreibungen bzw. Stichwörter verstehen – falls ihr als Beispiel speziell nach einem „postapokalyptischen“ Spiel sucht.

Ebenfalls sind in der GeForce Now Cloud nun zusätzliche Informationen zu den einzelnen Titeln sichtbar – als Beispiel nennt Nvidia die benötigten Eingabegeräte oder welche Entwickler für die Games verantwortlich sind. Wer GeForce Now nutzt, soll das Update nach dem Neustart der App automatisch erhalten. Andernfalls könnt ihr die neue App-Version für Windows-PCs oder Apple Mac aber auch an dieser Stelle beziehen. Auch einen Verweis auf die Shield-Version findet ihr dort, es sollte aber kein Problem darstellen, die App direkt an der kleinen Kiste zu aktualisieren. Viel Spaß beim Zocken!

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Da wurde es höchste Zeit das da was passiert. Auf der Shield ist/war der Dienst die ganze Zeit so gut wie unbenutzbar, es wirkte wie ein totales Durcheinander. Es ist kaum durchzublicken was man von Steam nutzen kann und was nicht. Die Android Spiele sind noch am einfachsten zu finden. Für sowas würde ich niemals bezahlen. Benutzerfreundlichkeit sieht anders aus.

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