Nvidia 3D MoMa: Blitzschnell 3D-Objekte mit KI-Unterstützung erstellen

Nvidia hat seine Methode 3D MoMa diese Woche ausführlicher vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Technik, mit der sich schnell 3D-Objekte erstellen lassen, um damit in Grafik-Engines zu arbeiten. Der Hersteller führte 3D MoMa am Beispiel von Instrumenten auf der Computer Vision and Pattern Recognition Conference (CVPR) 2022 vor.

Geeignet wäre die Methode, um für Architekten, Designer, Konzeptkünstler und Spieleentwickler den Workflow zu beschleunigen. Die importierten Objekte lassen sich weitreichend manipulieren, um etwa den Maßstab oder das Material zu wechseln oder mit verschiedenen Lichteffekten zu experimentieren. Dabei geht es auch um das sogenannte Inverse-Rendering, welches darauf abzielt, aus 2D-Fotos 3D-Objekte zu erstellen. Das ist eine erhebliche Herausforderung.

Das Video zeigt euch ganz gut, wie das funktionieren kann. Im Clip konnte man beispielsweise aus 120 Fotos ein 3D-Modell einer Trompete erstellen. Laut Nvidia arbeite man daran, die Erstellung von 3D-Modellen mit der Hilfe von Machine Learning und KI immer einfacher zu gestalten. Es geht auch darum, die Dateien möglichst kompatibel zu halten, sodass sie in gängige Spiele-Engines, 3D-Modellierungs-Tools und Rendering-Software für Filme nahtlos eingefügt werden können.

Über Nvidia Omniverse kann dann z. B. auch das Material der erstellten Modelle ausgetauscht werden: Aus einer Plastiktrompete kann dann etwa ein eleganteres Modell aus Gold werden. Nvidia beschreibt die Technologien hinter 3D MoMa auch ausführlicher in diesem Blog-Post.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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